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IchZeit Rheinland Pfalz
29.11.2014 von:
29
Nov
Aniko
von
Kategorie:

Der Hype um die 23 Tage Stoffwechsel-Diät: Siegeszug der Pillenindustrie oder Chance zum Ernährungsumdenken?

Der Sommer der erschlankten Freunde

Nach diesem Sommer darf ich mich nur noch wundern – um mich herum sehe ich nur noch erschlankte, weil entschlackte Freundinnen und entdecke auch an deren Männern wieder Konturen, die in den Jahren seit der Familiengründung durch einen breiten Schwimmring verdeckt worden waren. Schwangerschaftsstreifen sind wie durch Chirurgenhand verschwunden, Bierbäuche weichen Ansätzen von Waschbrettern und nach dem fast schon lieb gewonnenen Doppelkinn suche ich bei meinem Bekannten vergeblich. Überhaupt vermisse ich in dessen Gesichtern ein paar Lebensjahre, denn mit dem Verlust der Kilos sind auch ein paar Jahre aus dem Gesicht geschmolzen. „Was hast Du denn gemacht?“ fragte ich anfangs noch und bekam oft ein paar ausweichende Antworten wie: „Ach, hab mal den Alkohol weggelassen“. Oder „War ein paar mal joggen“. Wenn man dann aber genauer nachhakte, machten sie wohl alle das gleiche: DIE Kur. „Was denn für ne Kur?“, fragt mein ahnungsloser Gatte und wird vom anderen Freund gleich belehrt: „Na die, die alle machen, diese Stoffwechseldiät.“

Zu Hause erkläre ich meinem noch ahnungslosen Mann dann, was längst alle wissen und worüber kaum einer spricht. Und die, die es tun, diskutieren sogar öffentlich den Verlust ihrer Pfunde in Facebook Gruppen und posten vorher-nachher Selfies von runterhängenden Bäuchen und überquellenden Speckringen überm Hosenrand und die gleiche Pose 23 Tage später mit flachem Bauch, schlanker Taille und verjüngtem Aussehen. „Und das soll funktionieren?“, fragt mein Mann skeptisch. „Ist doch bestimmt doch nur Geldmacherei. Immerhin knapp 200€ pro Monat für die Vitaminpillen“. „Schon möglich“, erwidere ich, „aber eins ist klar, es scheint zu funktionieren“. Und frage mich ernsthaft, warum es überhaupt noch Menschen mit dickem Bauch gibt, wenn es doch so einfach ist. Wenn man sieht, wie jung und dynamisch Mann oder Frau wieder aussehen können, und wie wohl sie sich fühlen mit ein paar Kilos weniger, dann sollte uns das bei jedem Essen im wahrsten Sinne „schwer“ zu Denken geben.“

„Und wie funktioniert das?“, will mein Mann weiter wissen. „Ich weiss es nicht genau, aber ich denke, platt gesagt, beruht es wie allen Diäten auf einer Ernährungsumstellung hin zu fettarmer Kost bei gleichem Genuss. „Klingt ja prinzipiell schon mal nicht verkehrt, aber danach kommen die Kilos gleich wieder, wie nach jeder Diät. Ist doch klar.“ „Ne, angeblich programmiert das Hirn nach 21 Tagen das reduzierte Gewicht und hält es so besser“. „Und wo ist dann der Nachteil?“ „Na ja, es kostet 200€ und man muss Schwangerschaftshormone nehmen“. „Wie bitte? Auch Männer? Das kann doch nur ungesund sein.“ „Es sind Globuli, also nichts chemisches. Es sollen damit wie bei einer Schwangerschaft die Fettpolster geöffnet werden um die Versorgung des Kindes zu garantieren. Mehr passiert aber angeblich nicht. Die Männer bekommen jetzt keine Brüste oder so.“ Kopfschüttelnd, aber nicht unbeeindruckt widmet sich mein Mann wieder seinem Bier. „Alkohol ist dabei natürlich total tabu. Genauso wie Zucker und jede Form von Fett. Die geöffneten Fettpolster sollen ja leer werden.“ „Du hast das doch auch gemacht“, fragt er. „Und? Zufrieden?“ „Ich habs nicht gemacht, um groß abzunehmen. Ich wollte das mit einer Darmreinigung verbinden, die mit den Tabletten und der gesunden Ernährung einhergeht. Ich habe nur 3 Kilo verloren, was bei mir aber reicht, um die Schwangerschaftsstreifen zu eliminieren. Mein Ziel ist also erreicht. Der Darm ist entgiftet und ich sehe nicht mehr nach 3 Schwangerschaften aus. Also bei mir hats geholfen. Ob es jetzt an den zig Nahrungsergänzungstabletten liegt, die man meiner Meinung nach nicht benötigt, wenn man sich sowieso bewusst ernährt. Oder daran, dass ich mal konsequent auf Alkohol und Zucker verzichtet habe. Ist aber auch egal, ich finde, das Ziel ist erreicht, wenn sich die Menschen Gedanken über ihre Ernährung machen, mehr auf ihren Körper achten und bewusster essen und sich bewegen. Dann fallen meiner Meinung nach ohnehin schon die Pfunde, während das Körper- und somit vor allem das Selbstwertgefühl steigt. Ob man dafür nun Pillen benötigt, weiß ich nicht, ich bin kein Ernährungsberater. Aber wenn man nicht in der Lage ist, gesund einzukaufen und zu kochen, ist das sicherlich besser, als schlechtes, schadstoffreiches Fastfood.

Ansonsten zeigen die Facebook Gruppen viele leckere Gerichte, wie man ohne viel Aufwand gesund kocht, dabei Spaß hat und definitiv sichtlich erschlankt.

Ob berechtigter Hype oder nicht, eins hat die 23 Tage Stoffwechselkur bewirkt: ein Umdenken bei der Ernährung. In diesem Sinne: Meinen Segen hat sie.



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25.11.2014 von: Jana Kerkhoff
25
Nov
Jana Kerkhoff von
Jana Kerkhoff
Kategorie: Glücks-Momente,

Winterzeit ist meine IchZeit

Auf Wiedersehen, lieber Sommer. Es war schön mit dir.

So langsam packe ich wieder meine dicken Socken und meine Winterjacke aus den Tiefen des Kleiderschrankes hervor. Die Meisten können den Winter nicht leiden, besonders die Kälte die uns jedes Jahr erwartet, doch ich freue mich schon ein bisschen.

O.k., auf so ein nasskaltes Wetter kann auch ich sehr gut verzichten, aber umso mehr liebe ich die Behaglichkeit, die man sich an kalten Tagen in seinen eigenen vier Wänden bereiten kann. Kerzen, Kuscheldecken, Kuschelsocken und dabei einen leckeren, heißen Wintertee! Das ist doch Winterwonne pur!

Wenn es warm ist, trinke ich ungern Tee. Es soll zwar gut sein heißen Tee an heißen Tagen zu schlürfen, aber ich bleibe im Sommer doch lieber bei der erfrischenden Variante.

Ab Oktober beginnt also meine Zeit. Dann liebe ich es Tee frisch aufzukochen. Für mich ist das echte Gemütlichkeit.

Durst habe ich bei eisiger Kälte wenig, trotzdem muss ich darauf achten ausreichend Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Das fällt mir mit einem leckeren Tee gleich viel leichter.

Auch in dieser Jahreszeit ist es sehr wichtig genügend zu trinken. Es ist nicht nur gut für die Stärkung des Immunsystems, sondern auch der Körper wird von innen wunderbar gewärmt.

Für die Winterzeit gibt es Tees in den verschiedensten Kreationen. Zutaten wie Zimt, Ingwer oder Orange machen sie besonders würzig und aromatisch.

Einfach lecker! Dazu noch ein süßes Gebäck, bestenfalls frisch aus Oma’s Ofen, ein gutes Buch oder ein spannender Film bei Kerzenschein und nichts kann mich ärgern.

Das ist meine IchZeit, draußen kann es stürmen oder schneien, das ist mir egal. Ich genieße diese Gemütlichkeit und Ruhe vom Alltag und tauche ab in meinen eigenen Wohlfühlmoment.

Mit Beginn der besinnlichen Vorweihnachtszeit, sollten wir uns das Wort beSINNlich vielleicht alle mal etwas mehr zu Herzen nehmen. Lasst neben dem ganzen Stress auch etwas Platz für EURE ganz persönliche IchZeit.

Entschleunigt dabei eure Handlungen und schenkt Körper, Geist und Seele ein paar Ruhephasen.

Der Winter kann so schön sein. Jetzt darf er kommen.



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19.11.2014 von:
19
Nov
Jeanette
von

Therme – Thermalbad – Flusssauna in Deutschland – unser Podcast für die Ohren

Flusssauna auf der Lahn in Bad Ems

Wer kennt sie nicht, die Spaßbäder und Wasserwelten seiner eigenen Umgebung. Im Hochsommer sind sie stets beliebt und können sich vor lauter Andrang und Gästen jeglichen Alters kaum verwehren. Und nun in der herbstlichen Zeit, wenn Tage kürzer werden, verregneter und grauer, genau dann können sie unsere warmig-wohllockenden Zufluchtsstätten werden.  Orte mit heißen Bädern, mineralhaltigem Thermalwasser, massierenden Whirlpools, duftenden Saunaaufgüssen und entspannenden Momenten.

Nun möchten wir euch zwei unserer Thermen und Thermalbäder näher bringen, also auf die Ohren versteht sich – Bad Ems mit seiner einzigartigen Flusssauna auf der Lahn und Bad Neuenahr-Ahrweiler, woher die Welt Apollinaris kennt und trinkt. Und solltet ihr inspiriert sein und eine kleine Auszeit suchen, findet ihr auf unserer Webseite eine Aufstellung der Thermen in Rheinland-Pfalz.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören und und freuen uns über eure Kommentare, Fragen oder auch Anregungen.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.



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13.11.2014 von: Nadja
13
Nov
Nadja von
Nadja

Positive Ansteckung

Wenn wir uns nicht anstecken wollen, versuchen wir, bei einem hustenden Menschen auf Distanz zu bleiben. Und auf öffentlichen Toiletten kann man oft beobachten, wie wir und andere versuchen, möglichst nicht in Berührung mit Keimen zu kommen. Doch was, wenn wir andersherum denken? Wenn wir statt der Vermeidung der Ansteckung eine Ansteckung beabsichtigen?

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Und das geht so:

Schritt eins: Setze dir ein bezauberndes Lächeln auf und halte es für mindestens zehn bis 15 Sekunden. Solltest du vorher schon gute Laune haben, wird sich diese verstärken und stabilisieren. Solltest du vorher unentschieden oder sogar schlecht drauf sein, wird sich dein Gemüt heben. Dafür sorgt die propriozeptive Rückmeldung. Diese ist folgendermaßen zu erklären: Unser Verhalten folgt unseren emotionalen Empfindungen. Wenn wir traurig sind, weinen wir. Wenn wir glücklich sind, lächeln wir. Das tolle an uns Menschen ist: Es geht auch andersherum! Daher, Schritt eins: Setze dir ein bezauberndes Lächeln auf und merke, was mit deinen Empfindungen passiert.

Schritt zwei: Gehe auf die Straße, irgendwohin, wo es viele Menschen gibt. Lächle die dir entgegenkommenden Passanten an, halte dabei eine Zeit lang den Augenkontakt. Mit der Zahl der Augenkontakte wirst du in deiner Wirkung sicherer, und bereits nach wenigen Minuten beginnt das Wunder der positiven Ansteckung: Die anderen Passanten beginnen, dich ebenfalls anzulächeln. (Übrigens, falls du einen Assistenten für diese Übung gewinnen kannst: Manche Menschen brauchen länger, bis sie sich angesteckt fühlen und lächeln erst, wenn ihr bereits aneinander vorbei gegangen seid. Lass deinen Assistenten fünfzig Meter hinter dir laufen und notieren, wie viele Menschen anfangen zu lächeln, wenn du selbst diese gar nicht mehr siehst.)

Schritt drei: Mache einen Tag in der Woche zum Gute-Laune-Tag. Sei eine Sonne für alle um dich herum. Besonders am Anfang wird es manchen seltsam vorkommen, und es mag sein, dass die Reaktion eher verhalten ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Gewöhnen sich deine Kollegen daran, dass man deine Laune ab und zu mit nichts kaputt machen kann, werden sie neugierig. Und wenn sie erst einmal neugierig sind, hast du sie bereits vollbracht: Die positive Ansteckung!

Chamäleon-Effekt

So erklären die Wissenschaftler dieses Phänomen: Dein Gegenüber ahmt deine Gestik und Mimik nach – das tun wir alle unbewusst – und tut es dir gleich. Schaffst du es, dass dein Gegenüber ungefähr zehn bis 15 Sekunden lächelt, realisiert das Gehirn deines Gegenübers dieses Verhalten und macht Rückschlüsse auf das Befinden. Du kannst sicher sein, dass er oder sie sich besser fühlt.

Was hast du davon?

Schaffst du es, deine Umgebung an einem Tag in der Woche positiv anzustecken, brauchst du einfach nur bei deinen Gute-Laune-Tagen bleiben, und schon in Kürze werden es andere sein, die dich mit guter Laune anstecken. Du und deine Umgebung habt dann eine Woche voller Lächeln, guter Gespräche, produktiver Zeit und entspannter Gesichtszüge.

Entspannte Gesichtszüge wiederum – wir erinnern uns an die propriozeptive Rückmeldung – führen zu einer entspannten Seele. Und ist die Seele erst einmal entspannt, bleiben deine Ressourcen weiterhin verfügbar und einsatzbereit für die Überraschungen, die in unserem Leben immer vorkommen.

Bist du bereit, deine Welt positiv anzustecken? Dann los!

 

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Birgit Dierker entstanden.



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7.11.2014 von:
7
Nov
Ralph
von

Wer schmeißt denn da mit Lehm?

Wellness wird in den IchZeit Hotels durchaus unterschiedlich angeboten. In Menschels Vitalresort in Meddersheim bei Bad Sobernheim liegt der Schwerpunkt ganz klar auf Medicial Wellness. Der Ursprung des speziellen Angebotes liegt in der besonderen Erde, die in dieser Gegend vorkommt. Mit meiner Frau Helene bin ich dem Ganzen etwas näher “auf den Grund” gegangen.


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Familie Menschel leitet das zertifizierte Bio-Hotel in dritter Generation inklusive der Arztpraxis von Dr. Matthias Menschel, die fester Bestandteil des Medical-Wellness Angebotes ist.
Die Gästehäuser im 3,5 ha großen Park können 65 Gäste in verschiedenen Gästehäusern beherbergen.

Großvater Alfons Menschel war zu Beginn des 20. Jhd. Schüler des Heilkundigen Emanuel Felke, der als Lehmpastor bekannt war und die heilende Erde rühmte. Von 1916 bis 1926 hat Pastor Felke in Bad Sobernheim gewirkt und legte damit den Grundstein für die Entwicklung der Stadt zum staatlich anerkannten Heilbad. Felke stellte den bereits bekannten Naturheilmitteln Licht, Luft, Wasser den Lehm zur Seite. Die “heilende Erde” wurde zum Mittelpunkt seiner Therapie.

In dieser Tradition steht die Familie Menschel auch heute noch und hält das Erbe Felkes wach.
Die klassische Lehmanwendung in Menschels Vitalresort ist daher die Felke-Kur. Das Lehmbad wird zu Kurbeginn aus frisch gegrabener Heilerde her gerichtet. Heute nur noch im Sommer auf Wunsch im Freien. Ansonsten aber im stets angenehm temperierten Haus Felke.
Der Gast nimmt es täglich für 30 bis 60 Minuten und lässt den feuchten Lehm auf sich wirken. Der schwere Lehm wirkt durchblutungsfördernd, schmerzstillend, entzündungshemmend und abschwellend. Hilfreich ist der Lehm bei Gelenkschmerzen, bei Erkrankungen der Bauchorgane, bei Rheuma, Haut- und Krampfaderleiden. Er ist Gefäßtraining und nebenbei macht es einfach Spaß in ihm zu sitzen, sich danach davon zu befreien und die Reste an der frischen Luft trocknen zu lassen, um sie dann ab zu reiben. Getrennt stehen dafür der Damen- und Herrenpark großzügig zur Verfügung.

Das Serailbad ist eine weitere Lehmanwendung, die angeboten wird. Im Gegensatz zur Kaltanwendung bei der Felke Kur wird hier der Lehm im Serailbad warm angewendet.
Es folgt dabei einem antiken orientalischem Pflegezeremoniell: Zu Beginn wird der ganze Körper mit Heilerde gesalbt. Im warmen Baderaum trocknet die Packung auf der Haut an und fördert den Stoffwechsel. Wenn die Packung getrocknet ist, wird das Bad mit Kräuterdampf gefüllt. Der Lehm wird wieder geschmeidig und lässt sich mit kreisenden Bewegungen in die Haut massieren: Ein angenehmes Peeling!
Nach der Reinigungsdusche wird die Haut noch mit einem Pflegeöl verwöhnt, bevor die Behandlung bei der Nachruhe noch weiter wirken kann.

Auch in der Kosmetikabteilung wird die Heilerde eingesetzt und mit Dr. Hauschka Kosmetik zu einem ganz eigenem Behandlungskonzept kombiniert. Duftende Kompressen, Gesichtsreinigung, Intensivpflege und eine Lymphstimulation mit feinen Pinseln verschaffen eine feine Haut, tiefe Entspannung und innere Balance. Hier wird eindeutig mehr erreicht, als nur “Kosmetik”.

Doch es gibt auch eine Reihe von Gesundheitsangeboten ohne Lehm. Eine echte Entdeckung für mich ist Shiatsu. Aus der traditionellen chinesischen Medizin hervorgegangen bringt diese Massage den Energiefluß wieder in richtige Bahnen. Anders als bei der Akupunktur werden nicht einzelne Punkte stimuliert, sondern entlang der Meridiane behandelt. Nach der Behandlung fühlte ich mich deutlich energiegeladener, als davor.

Wir lernen auch die Dorntherapie kennen. Das moderne Leben führt zu Fehlbelastungen und zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. Dies sei Ursache für Rückenprobleme, so der Ansatz der Dornbehandlung, die nach ihrem Begründer Dieter Dorn benannt ist. Zunächst wird nach einer Beinlängendifferenz geschaut und dann eine Fehlstellung des Beckens und der Wirbel geprüft. Noch bei der Behandlung können diese korrigiert werden.

Neben den medizinisch orientierten Angeboten gibt es natürlich auch reine Entspannung. Auf 1.300 liebevoll gestalteten qm kann man im Vitalresort wunderbar abschalten. Das Wasser im 12 x 6 Meter großen Hallenbad ist auf 30 Grad temperiert. Noch etwas wärmer ist es im Whirlpool. Neben einer finnischen Sauna und dem Aromaöl-Dampfbad gibt es ein römisches Schwitzbad, das Laconium.
Ruhe findet man auch in der Außenanlage, in der man aufgrund der abgeschiedenen Lage des Resorts absolut ungestört ist. Zum Abkühlen lädt die Saunagäste das Naturschwimmbad ein, das mit 17 m Länge auch zum Schwimmen im chlorfreien Wasser gut geeignet ist.

Ein weiterer Schwerpunkt des Hauses ist die gesunde Ernährung. Den Gästen wird bei der Vollpension BIO Cuisine Wellness mit leichten saisonalen Gerichten nach mediterranem Vorbild serviert. Neben der vegetarischen Kost gibt es bei den abendlichen Menues an einigen Tagen wahlweise auch Biofleisch oder Fisch. Wer mit rheumatische Beschwerden, Störungen des Verdauungssystems, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Allergien oder Infektanfälligkeit zu kämpfen hat, kann sich auch für eine Fastenwoche entscheiden, um den Heilungsprozess noch stärker zu unterstützen.

Ob Fastenwoche oder kulinarische Verwöhnung: Viele Gäste kommen mindestens eine Woche in das Vitalresort. Nur für ein Wochenende oder wie wir, für drei Tage zu kommen, ist hier eher die Ausnahme. Doch auch nach diesen wenigen Tagen fühlen wir uns schon sehr erholt und gestärkt. So fahren auch wir “gesund, froh und heiter” wie es am Ausfahrtsschild steht, wieder nach Hause. Mir kommt das alte Chanson von Claire Waldoff in den Sinn. “Wer schmeißt denn da mit Lehm, Der sollte sich was schäm’! Der sollte auch was anderes nehm’ Als ausgerechnet Lehm.” Die Volkssängerin kannte Anfang des 20. Jahrhunderts wohl nicht die Segnungen des Nahelandes. Wir jetzt schon, denn wir haben ein IchZeit Hotel kennen gelernt, das den Begriff Medical Wellness überzeugend mit Lehm erfüllt.

 



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Ich will Zeit für mich. Ich stehe im Vordergrund.

Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.