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IchZeit Rheinland Pfalz
5.10.2011 von:
5
Okt
Aniko
von
Kategorie: Vital-Rezepte,

Glutenfreie Ernährung – eine vitalstoffreiche Wohlfühlkost

 

Es war für einen Gourmet, wie ich es einer bin, schon ein herber Schlag: Von jetzt auf gleich musste ich aufgrund der Diagnose „Zöliakie“ auf glutenfreie Kost umstellen. Und das ganz ohne erkennenswerte Symptome: keine offenkundigen Unverträglichkeiten, keine Bauchschmerzen, lediglich ein massiver Eisenmangel. Also eine „Silente oder auch latente Zöliakie“. Dazu Mikroblutungen in den Fingern und ein Hautausschlag, der 25 Jahre fälschlicherweise als „Schuppenflechte“ behandelt wurde, in Wahrheit aber als „Morbis Duhring“ die Hautvariante der Zöliakie ist. Jahrelang dachte ich, der Ausschlag sei eine psychosomatische Reaktion meines Körpers auf Stress und Überlastung. Dabei reagierte er nur aufs Abendbrot oder die italienische Küche.

Glutenfreie Ernährung bedeutet grob erklärt: kein leckeres , frisches Brot vom Bäcker und keine herkömmliche Pasta und Pizza mehr, kein normales Bier, und bei jedem industriell weiterverarbeiteten Lebensmittel wie Gewürzen, Wurst, Käse, etc….muss ich neuerdings auf die Zutatenliste achten, denn Gluten wird sehr gerne als Bindemittel in Lebensmitteln verwendet, in denen man es gar nicht vermutet.

Glutenfreies Frühstück

 

Seit der Ernährungsumstellung vor ein paar Monaten hat sich mein Blutbild jedoch rapide verbessert. Mein sehr niedriger Eisenwert ist nun im unteren Normbereich. Die Anämie und somit die Erschöpfungszustände, die permanente Müdigkeit, der Leistungsabfall und die Anfälligkeit für Infekte  sind verschwunden.  Das heißt, die Darmzotten, die für die Aufnahme der Nährstoffe zuständig sind, aber in einer Autoimmunabwehr durch das Gluten „zerstört“ wurden, scheinen wieder funktionstüchtig zu sein.

Da Zöliakie bislang noch nicht heilbar ist, muss ich mich auf eine lebenslange Diät einrichten und habe eine Ernährungsberaterin um Hilfe gebeten. Sie hat mir erklärt, dass nicht nur eine glutenfreie Ernährung relevant ist. Sondern dass ich meinen Darm neu aufbauen muss. Mit dem Verzicht auf Zucker, industriell hergestellten Fetten (Margarine) und natürlich industriell hergestellten Mehlen, in denen so gut wie keinerlei Vitalstoffe mehr enthalten sind. „Normales“ Weizen-, Roggen- oder Dinkelmehlmehl ist für mich nun sowieso tabu, aber auch Reis-, Mais oder Buchweizenmehl schrote ich mir nun nach Bedarf selber (ich empfehle hierfür den Thermomix), damit die wichtigen Vitalstoffe enthalten bleiben.

Heute morgen habe ich es mir jedoch ganz einfach gemacht und gemerkt, dass ich mich allmählich sehr gut mit einer glutenfreien Kost arrangieren kann. Das Frühstück war ganz schlicht gehalten, hatte aber kein Gluten, dafür jede Menge Vitamine, Vitalstoffe und ….Geschmack! Ein perfekter Start in einen sonnigen Tag. Trotz Glutenintoleranz.

Ich empfehle einen bewussteren Umgang mit Gluten übrigens auch Menschen, die augenscheimlich nicht auf dieses Klebeeiweiss reagieren. Die Darmzotten dienen nämlich nicht nur der Nährstoffaufnahme, hier werden auch  Giftstsoffe aus der Nahrung gefiltert. Glutenhaltige Nahrung beeinträchtigt aber diesen Filter auch beim gesunden Menschen, so dass nicht nur die Nährstoffe, sondern vermehrt Giftsstoffe in den Darm aufgenommen werden.

Hier also mein Tipp für ein glutenfreies Vitalfrühstück:

1 Scheibe gekauftes Knäckebrot der Firma Wasa. Gluten- und Lactosefrei. Aber so lecker, dass meine Kinder es freiwillig und pur essen.

1 Scheibe normalen Käse, der als glutenfrei gekenzeichnet ist.

1 Scheibe knackigen Salat

3 dünne Scheiben eines frisch vom Baum geernteten, saftig-süßen Gala-Apfels

3 Kirschtomaten

Das Ganze habe ich mit frisch gemahlenem Pfeffer verziert. Perfekt wären jetzt noch frisch gekeimte Kichererbsen oder Linsen, aber auch Bio-Saaten oder Bio-Nüsse. Hatte ich aber leider gerade nicht zur Hand.

Ein  wunderbares Geschmackserlebnis, ganz frei von Gluten. Hält schlank und fit und ist somit eine echte „Wohlfühlkost“!



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3 Kommentare »

  1. Matthias — 11. September 2012 @ 18:36

    Glutenfreies Brot kann man auch schnell selber backen, da man es aber mit dem normal Brotbacken nicht vergleichen kann braucht es etwas Übung.

    Hier findet man einige Rezepte: http://www.kochwerte.de/rezepteliste/arten/brote-broetchen

    LG

  2. Deniz glutenfrei — 11. Juli 2014 @ 13:48

    Netter Artikel!
    Das glutenfreie Knöckebrot von Wasa ist auch mein Favorit…..

  3. Deniz glutenfrei — 11. Juli 2014 @ 13:50

    natürlich Knäckebrot :)

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Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.