Ihre Suche im IchZeit-Blog:

Beiträge auf der Karte

Blog-Archiv

  • 2016 (4)
  • 2015 (40)
  • 2014 (28)
  • 2013 (34)
  • 2012 (63)
  • 2011 (56)
IchZeit Rheinland Pfalz
18.10.2011 von: Ulrike
18
Okt
Ulrike von
Ulrike

Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?

Entspannung und Wellness, Ulrike’s Geschichte für den WohlfühlScout:

Am letzten Wochenende, einem bilderbuchmäßigen Herbsttag habe ich mich aufgemacht in die Pfalz, um dies zu testen.

Nach kurzer Anfahrt parke ich kurz vor St. Martin mein Auto, packe Hund und Rucksack und los geht es, zunächst vom Parkplatz kurz vor der Einfahrt nach St. Martin aus auf einem asphaltierten Weg durch die Weinberge in Richtung Kropsburg. Rechts und links des Weges sind verschiedene Rebsorten angepflanzt und Schilder geben Auskunft über Namen, Geschmacksvielfalt und Geschichte der daraus entstehenden Weine. Interessanterweise ist bei jeder Rebsorte auch ein Edelstein mit am Schild angebracht und auch hierzu gibt es jeweils eine kurze Erläuterung.

Ich erfahre außerdem, dass der Trend der Weintrinker, hin zu mehr Rotwein, sich auch in den Anbauflächen der Pfälzer Weinberge niederschlägt und der Rote den traditionellen Riesling schon um etliche Hektar verdrängt hat. Lange halte ich mich jedoch hier nicht lesenderweise auf, denn Hund Ginger drängt und möchte voran – und genau dazu sind wir ja auch her gekommen.

Also gehen wir an der Haardtmadonna vorbei weiter langsam bergauf.

 Haardtmadonna

An einer Weggabelung entscheide ich mich, nicht den direkten kurzen Weg zur Kropsburg hoch zu nehmen, sondern biege rechts ab und bin hier nach wenigen Metern im Wald. Im Bogen führt der Weg leicht ansteigend um den Berg herum und nur noch an wenigen Häusern vorbei.

Besonders verlockend erscheint mir das 4-Sterne Weinhotel Wiedenmann
(www.wiedemanns-weinhotel.de), das auf aufgestellten Schildern Wellness und Bioküche verspricht.

Begrüßung vom Wiedemann

Ich nehme mir vor, dies zu einem späteren Zeitpunkt einmal zu testen und gehe weiter den Berg hinauf. Inzwischen folge ich der, wie immer in der Pfalz, gut ausgeschilderten Strecke Nr. 14 Richtung Hochberggipfel

Ich genieße die Ruhe und atme tief die saubere Luft hier oben zwischen den Bäumen, auch wenn es doch recht schattig und kühl ist. Ich erwarte oben ein Plateau, das hoffentlich in der Sonne liegt und von wo ich bei einer Rast zum Aufwärmen und Stärken mit mitgebrachter Rucksackverpflegung eine herrliche Aussicht über die Rheinebene haben werde.

Ginger

Leider werde ich dann, endlich oben angekommen, enttäuscht: der angekündigte 635 m ü. M. liegende Hochberggipfel ist lediglich ein Haufen aufgetürmter Steine mitten auf der Anhöhe – und mitten im Wald, und damit im Schatten! Also weder Sonne noch Aussicht und so machen Ginger und ich uns gleich wieder auf den Weg nach unten, denn nach dem doch schweißtreibenden Aufstieg würde eine Rast hier nur dazu führen, dass man auskühlt und friert.

Abwärts geht es naturgemäß schneller und wir kommen zügig voran. Wir gehen vorbei an bemoosten Steinen, die aussehen, als habe sie jemand wild durcheinander den Hügel hinab gerollt, und kleinen Lichtungen, die voller Blaubeersträucher stehen, aber jetzt leider keine Beeren mehr tragen. Und endlich werden wir auch hin und wieder mit einem kleinen, aber dafür umso schöneren Ausblick in die Rheinebene belohnt, wenn sich zwischen den Bäumen Schneisen und Einschnitte auftun. Weithin kann man sehen über die Rebenlandschaft, die so manch einen Urlauber gerade jetzt in der Herbstzeit hierher lockt und dabei viel Abwechslung für Erholungssuchende jeden Alters bietet.

Blick auf die Rheinebene

Das letzte Stück Weg geht über einen steilen Kreuzweg mit seinen 14 Stationen hinunter, direkt zur Kropsburg und ist nur für Trittsichere geeignet. Dort angekommen findet Ginger direkt eine Möglichkeit zur Erfrischung und kühlt Zunge, Kehle und Füße am Brunnenbecken vor der Burg.

Mich zieht es mehr in den Garten der Burgschänke (http://www.muk24.de/auf-sendung/burgschaenke-an-der-kropsburg.html), wo ich bei Kaffee und leckerem Kirschkuchen die Rucksackverpflegung ignoriere und die wärmenden Strahlen der Sonne genieße. Von hier aus kann man Mauerreste, aber auch gut erhaltene Teile der Burg sehen, die in Privatbesitz, und nicht zu besichtigen ist.

Garten der Burgschänke

Und wo war er nun, der Wellnesstrend? Der Waldspaziergang an sich ist in Japan der neue Trend. Und sie haben Recht, die Japaner: Das „Baden in Waldluft“, wie sie es auch nennen, ist gut für die Seele. Und habe ich nicht erst kürzlich gelesen, dass alleine der Anblick eines Baumes, die Gerüche und Geräusche des Waldes, dem Körper gut tun? Nach so einem Tag in der Pfalz kann ich mir das sehr gut vorstellen.

Frisch gestärkt, aufgetankt mit Sonnenwärme und zufrieden mit einem wunderschönen Herbsttag in der Pfalz geht es gegen Abend wieder zurück in den Alltag.

Der Tag im Wald wird aber noch in mir nachklingen und die Spa-Angebote des Hotels Wiedenmann werde ich noch testen irgendwann. Ganz sicher!



Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on Delicious Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on Digg Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on Facebook Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on Google+ Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on LinkedIn Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on Pinterest Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on reddit Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on StumbleUpon Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on Twitter Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on Add to Bookmarks Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on Email Share 'Shinrin-yoku- ein neuer Wellnesstrend?' on Print Friendly

2 Kommentare »

  1. sunmar — 21. November 2011 @ 20:07

    Also der Bericht war so toll geschrieben, dass ich sofort Lust bekommen habe mein nächstes freies Wochenende mit einem Ausflug in die Pfalz zu begehen.
    Danke Ulrike für diesen tollen Beitrag !

  2. Hilli — 22. November 2011 @ 16:48

    “Baden in Waldluft”…. was für eine WUNDERvolle redewendung. Die muss ich mir merken.
    Danke für den schönen Artikel.

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL

Leave a comment

CAPTCHA
*

Ich will Zeit für mich. Ich stehe im Vordergrund.

Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.