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IchZeit Rheinland Pfalz
13.11.2011 von: Isabell
13
Nov
Isabell von
Isabell

Highlights des Herbstes – Meine zauberhaften Glücksmomente

Entspannung und Wellness, Isabell’s Geschichte für den WohlfühlScout:

Heute habe ich wieder einen aufgespürt, einen dieser schrecklichen Glückssaboteure. Sie treten immer dann auf, wenn man sie nicht gebrauchen kann. Stau vor und nach dem stressigen Arbeitsalltag, der größtenteils aus bewegungsarmer PC-Arbeit besteht, vereiste Scheiben, Platzregen ohne Regenschirm, anstehen an der längsten Supermarktschlange, kettenrauchende Balkonnachbarn, PC-Absturz vorm Speichern der meterlangen E-Mail, Streik der öffentlichen Verkehrsmittel, Wäsche, die verknittert aus dem Trockner plumpst ….. etc…  
Schlechte Gedanken führen zu schlechten Gefühlen, Depressionen, Stress, Hektik. Wir wollen immer schneller, höher, weiter, effizienter, besser, perfekter sein und erreichen dabei nicht selten das Gegenteil.  Ich habe meine persönlichen Glücksformeln entdeckt, denn schöne Erlebnisse bewirken gute Gefühle und Zufriedenheit.  Ich empfehle euch den Glückssaboteuren den Krieg zu erklären und berichte euch über die Highlights meines Wohlfühl-Herbstes.

 

Glücksformel  1: Familie + Heimat = Zuhause fühlen

Heimat heißt für mich Hunsrück. Eine traumhafte Region mit hohem Wohlfühlpotenzial versteckt sich irgendwo „hinter den 7 Bergen“. Dunkle Wälder grenzen an gelb-orangene Felder und die Bewohner der kleinen Dörfchen leben mit(ten in) der Natur. Charakteristisch ist v.a. eines: viel Ruhe, saubere Luft und Platz. Um auch meinem Mittelrhein-Freund und seinem süßen Patenkind dieses verwunschene Gebiet präsentieren zu können, entschlossen wir uns zu einem Ausflug in den Hochwildschutzpark Rheinböllen. Wir wanderten auf den gut ausgeschilderten Wegen, vorbei an kleinen Pfädchen, ruhigen Forellenteichen, Hochsitzen und einem riesigen Waldsee. Deborahs Augen glitzerten beim Anblick von Bären, Luchsen, Wölfen, Bisons, Rudeln von Rothirschen und den Greifvögeln. Der Höhepunkt unseres Ausfluges war jedoch die zutrauliche Rehfamilie, die uns, im wahrsten Sinne des Wortes „aus der Hand fraß“. Bereits 2009 führte ich erfolgreich mein spanisches Au-Pair-Kind Elena nach Rheinböllen. Nach ihrem Deutschlandaufenthalt zeigte sie in ihrer Heimat Palma stolz Fotos von ihrem tierischen Erlebnis. Ihre kleinen spanischen Freunde waren sehr neidisch, lebten sie doch bis Dato in der Überzeugung, dass es Bambis nur im TV gibt.
Wenn man ihn erst mal gefunden hat, ist der Hunsrück das Paradies für Liebhaber unberührter Natur und zaubert nicht nur kleinen Mädchen ein Lächeln auf die Lippen.

Hunsrück-Kuelz

Hochwildschutzpark-Rheinböllen

Glücksformel 2: Sonne + romantische Bootsfahrt = Wirzeit im Tropenparadies

Die warmen Sonnenstrahlen des Spätherbstes erweckten im Kopfe meines Freundes verspätete Frühlingsgefühle. Ohne ein Wort zu verraten, entführte er mich spontan in den Frankfurter Palmengarten. Die bunten Farben der exotischen Blumen, der tropische Duft inmitten der Großstadt, gut gelaunte Spaziergänger, lachende Kinder, sich sonnende Pärchen und die romantisch angelegten Parkflächen machten den Tag unvergesslich. Mein persönliches Highlight war jedoch der kleine See, der sich etwas versteckt im Park befindet. Mein Freund entpuppte sich als talentierter Gondoliere und lenkte uns gekonnt an kleinen Entchen, eleganten Schwänen, fotografierenden Touristen und Mädchen die lachend an Wendemanövern scheiterten vorbei. Ein letztes Sommereis rundete den Glitzertag ab.

 

       

Glücksformel 3: Rheinromantik + Blütenmeer + Gastfreundlichkeit = BUGA 2011

Bereits morgens starteten wir auf dem Gelände der Burg Ehrenbreitstein und ließen uns verzaubern von dem wunderschönen Meer an Blüten. Die Bundesgartenschau war an diesem Tag gut besucht, doch die Menschenmassen verteilten sich relativ schnell. Besonders überrascht war ich von der Vielfalt  an Grabgestaltungsmöglichkeiten, sodass ich zugegebenermaßen ¾ unserer Fotos dem modernen Ideenreichtum an Grabsteinen widmete.  Nachdem wir die Festung Ehrenbreitstein unter perfekt einstudierter Führung meiner lieben Mama erkundet hatten, genossen wir die schwebende Fahrt mit der neu erbauten Seilbahn zurück ins Tal. Hier testeten wir die rheinland-pfälzische Gastfreundlichkeit.Koblenz wir mögen dich, aber verwandelt gefällst du uns noch ein bisschen besser.

 

Glücksformel 4: „Il dolce fa niente“ (Das süße Nichtstun) + Zeit zum Träumen = Floating

Stell dir vor du kannst fliegen, nein besser: Stell dir vor du kannst schweben. Du machst eine Reise durch das Universum, eine Reise durch dein innerstes Ich. Eine angenehme Temperatur umgibt dich und du fühlst ein leichtes Kitzeln im Gesicht, riechst die salzige Luft und genießt das rundum wohlige Gefühl. Stress und Alltag perlen ab, deine Haut fühlt sich geschmeidig an, du bist ganz leicht, befreit vom Gewicht deines Körpers, wie ein Korken der sich auf dem Wasser ausbalanciert und nicht untergeht. Verspannungen lösen sich auf, Probleme verschwinden. Grenzen zwischen Luft und Wasser gibt es nicht. Was passiert mit dir? Nichts passiert. Gedankenfetzen tauchen auf und wieder unter – verschwinden irgendwo in dieser grenzenlosen Freiheit. Du hörst nichts außer dem langsamen, regelmäßigen Schlag deines Herzens und auch dein Atem wird spürbar tiefer. Doch plötzlich – tuck- spürst du wie die Fingerspitzen deines Partners leicht an deiner Schulter abprallen. Faszinierend, fast hättest du die Orientierung verloren. Doch das macht nichts, du bist in Sicherheit, ganz versunken in den verschlungenen Pfaden deiner Psyche. Du hast dich fallen gelassen, in stiller Zweisamkeit und doch völlig auf dich konzentriert. Entspannt. Geheilt. Ganz langsam merkst du wie ein leichter Strudel deine Gedanken zärtlich weckt, das Licht wird heller. Du wirst sanft geweckt aus deinem wochenlangen Dornröschenschlaf. Die „Anwendung“ ist vorbei, doch ein Gefühl bleibt: Glückseelische Tiefentspannung.    
Ich schreibe weder von Tauchen in Ägypten, noch von Mediation in Zentralasien und erst recht nicht von einer Reise ins Weltall. Ich habe mich selbst gefunden. In 45 Minuten und es war das Schönste was ich seit langer Zeit erlebt habe: Floating.

Floating oder Schweben ist mein persönliches Wellnesshighlight des Jahres. Man treibt auf konzentriertem Salzwasser (27%)  in einem speziellen Floating-Becken. Die Temperatur des Wassers entspricht der menschlichen Haut-Außentemperatur, sodass die Grenzen verwischen.  Zusammen mit meinem Partner habe ich das „Duo-Floating“ im Schwebebad in Oberursel  (http://www.schwebebad-oberursel.de/) getestet. Wir wählten aus den 3 möglichen Themenbereichen den Space-Raum aus. Jeder Raum ist ansprechend gestaltet und das Schweben wird authentisch mit passender Entspannungsmusik untermalt. Dank des Schwebevorgangs werden Muskeln und Gelenke effektiv entlastet, sodass das Floating auch Anwendung in der Schmerzmedizin, Dermatologie und natürlich im therapeutischen Bereich findet.
Sogar beim Burnout-Syndrom und der Suchtentwöhnung wurden erste Erfolge verzeichnet. Besonders überrascht war ich, dass sowohl mein Partner als auch ich die Tiefenentspannung erreichten und aufgrund der erhöhten Endorphinausschüttung ein langanhaltendes Glücksgefühl verspürten. Nach dem Floating gönne ich mir eine entspannende Lomi Lomi Nui Massage, durch die mein Energiefluss und meine Selbstheilungskräfte angeregt werden sollen. Vollgetankt mit neuer Kraft  kehre ich nach 40 Minuten Verwöhnprogramm zu meinem strahlenden Freund zurück.

Das Personal im Schwebebad Oberursel ist sehr serviceorientiert, hat stets ein Lächeln auf den Lippen, ist erfahren und geht sehr freundlich mit den Gästen um. Sobald man die Einrichtung betritt, fühlt man sich im Urlaub. Da ich zum damaligen Zeitpunkt „Erst-Floater“ war und somit ohne jegliche Erfahrung, hatte ich zunächst viele Fragen. Die Gründer des Wellnesstempels nahmen sich viel Zeit für uns und gingen gezielt auf unsere Wünsche und Bedenken ein.
Besonders Eva Warth sieht man die Überzeugung und Freude an ihrer gesunden und einzigartigen Wellnessidee noch heute an. Sie selbst hatte vor ca. 5 Jahren den Einfall statt des sonst üblichen Floating-Tanks, der oft sehr beengt, klein, dunkel, gezwungen wirkt, ein großes Floating-Becken zu entwickeln, damit man die Erfahrung der Tiefentspannung mit vertrauten Personen teilen kann. Sie war auch nach der Einweihung am 18.07.2007 die erste Person, die das neue Konzept selbst ausprobierte.  Auch heute testet sie zusammen mit ihrem Mann stets neue Methoden und Produkte und entwickelt individuelle Floating-Anlagen (http://www.openfloat.com/) und da sie „an der Quelle“ sitzt, ist es kein Wunder, dass diese Frau sicherlich noch viele Jahre wie ein Kreativitätsbrunnen vor sich hinsprudeln wird. Frau Warth berichtet mir von ihrem gemischten Publikum: „Egal ob Jung, ob Alt – Floating nimmt jeden mit auf eine spannende Reise zu sich selbst.“  Bei Sportlern fördere es die Leistungssteigerung und viele junge Leute floaten auch vor wichtigen Klausuren. Das werde ich mir bei meiner nächsten Prüfung nicht entgehen lassen, habe ich doch bei dem Interview erfahren, dass unser Körper 80% der Energie zur Verarbeitung von Außenreizen nutzt. Beim Floating werden die Reize fast auf null gefahren, sodass wir unser Gehirn „sinnvoller“ verwenden können.

Ich bin überzeugt: Die einzige Gefahr beim Floaten ist Wiederholungstäter zu werden.  

 

Ich hoffe, dass ihr euch nach meinem Blogeintrag auch ein wenig mehr auf eure persönlichen Glücksmomente besinnt und wünsche euch noch viel Erfolg beim Kampf gegen die Glückssaboteure.



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5 Kommentare »

  1. Annette — 14. November 2011 @ 10:57

    Nanu,
    noch ein Beitrag? War nicht am 31.10. Einsendeschluss?
    Bin echt gespannt für wen ihr euch entscheidet – und wann!
    Viele Grüße
    Annette

  2. Isabell — 14. November 2011 @ 13:00

    Hallo Annette,
    das ist richtig. Leider hatte ich jedoch ein paar Probleme mit der Einbindung des Videos. Dank der freundlichen Unterstützung kann nun auch ich endlich meine Wohlfühlmomente mit euch teilen.

  3. Isabelle — 20. November 2011 @ 10:58

    Toller Artikel! Hat mich wirklich neugierig gemacht!
    Der Floating- Gutschein für Weihnachten ist schon bestellt 😉

  4. Vanessa — 23. November 2011 @ 16:34

    Super Artikel und das Video ist total süß =)

  5. Jeanette — 27. November 2011 @ 13:13

    @Vanessa: mit dem Video hat sich Isabell wirklich sehr viel Mühe, ich finde es auch einfach nur süß 🙂

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