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IchZeit Rheinland Pfalz
18.03.2012 von: Inga
18
Mrz
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Inga

Tief durchatmen und „Meer“ erleben

Atemwegsbeschwerden, Stress, Allergien, Reizüberflutung…– Belastungen, die vor allem in hektischen Großstädten tagtäglich auf viele Menschen einwirken. Heutzutage bleibt wenig Zeit, um neben Arbeit, Familie und anderen Verpflichtungen, auf die eigene Gesundheit zu achten. Diese rückt nach und nach in den Hintergrund.

Besonders im Winter leiden zudem die Atemwege unter den beheizten Wohn- und Büroräumen. Neben dem lästigen Schnupfen sorgt demnach auch ein trockener Hals für  ständiges Unwohlsein. Trübes, nasskaltes Winterwetter fördert den beschriebenen Zustand und wirkt sich in leichten Depressionen aus.

Um diesem Trott zu entfliehen, habe ich mich auf die Suche nach einer Therapie gemacht, die wesentlich dazu beiträgt, den Körper mit Ruhe und Wärme zu verwöhnen und gleichzeitig für eine Befreiung der Atemwege sorgt.

Einen Tag später hieß es für mich „Tief durchatmen“ in der Salzgrotte, wo es im Wesentlichen darum geht 45 Minuten lang nichts zu tun und die Gesundheit in einem Raum mit salzgefüllter Luft zu fördern. Die Wirkungsweisen der Salze auf den menschlichen Organismus werden zunehmend medizinisch erforscht. Herausgefunden hat man derweil, dass diese sowohl bei Allergien, Hautkrankheiten, Überlastung und Kopfschmerzen als auch bei Atemwegserkrankungen helfen. Am Ende der Sitzung soll man sich im Einklang mit Körper, Geist und Seele fühlen sowie eine Wirkung wie nach drei Tagen Erholung am Meer spüren. Ich war neugierig, was mich erwartet!

Quelle: http://www.salzquelle.at/salzgrotte/galerie/galerie/

Die Türen der Grotte wurden geöffnet und ich begab mich mit drei anderen Teilnehmern in den recht kleinen, dunklen und anfangs sehr kitschig wirkenden Raum. Bevor ich es mir auf der Entspannungsliege gemütlich machen konnte, durchwateten meine Füße den mit Salz bedeckten Boden. Schnell spürte ich wie die groben Körner meine Durchblutung anregten und meine Füße zu kribbeln begannen. Schließlich wurde das Licht gedimmt – ein Zeichen dafür, dass es nun Zeit war, es sich bequem zu machen und abzuschalten. Noch etwas aufgewühlt vom Arbeitstag, kreisten meine Gedanken im Kopf wild umher. Langsam versuchte ich mich sowohl auf die Klänge der Musik als auch auf das sanfte Farbspiel an den Wänden zu konzentrieren. Mein Blick schweifte aufmerksam durch den Raum und allmählich spürte ich, dass sowohl Körper, Geist und Seele einen Gang hinunter schalteten. Ich war auf dem Weg der vollkommenen Entspannung. Ich konzentrierte mich auf meine Atmung und spürte im wahrsten Sinne des Wortes den Puls der Zeit. Nach genau 20 Minuten war der Punkt erreicht, an dem ich mich vollkommen fallen lassen konnte und gänzliche Ruhe in meinem Inneren erfahren durfte. Für ein paar Sekunden beängstigte mich der Zustand, in dem ich lediglich dem Schlag meines Herzens folgte, schaffte es dann jedoch wieder schnell, die Atmosphäre zu genießen und mich von jeglichen Gedanken, Sorgen oder Ängsten zu befreien. Die kristallreiche Luft ließ mich von Zeit zu Zeit tiefer und ruhiger atmen. Eine Decke gab mir zusätzlich das Gefühl der Geborgenheit und Wärme. Die Zeit gehörte für 45 Minuten mir und es gab keine Möglichkeit ihr zu entfliehen.

Am Ende meines Besuchs trat ich wieder auf die Straßen der Großstadt. Hektik, Lärm und Kälte streiften an mir vorbei. Wie in Trance ging ich ruhigen Schrittes die Straßen entlang. Für einen Abend gelang es mir, mich nicht von den vielfachen Reizen überfluten zu lassen und tief durchzuatmen. Wieder einmal wurde mir klar, welche Bedeutung ein paar Minuten IchZeit für mich und mein Wohlbefinden haben. Auch wenn es nur eine kleine Auszeit zwischendurch ist, hat es doch eine langfristige Wirkung.

Eine Salzgrotte bietet einen einfachen – wenn aber auf Dauer auch einen recht kostspieligen Weg – für einige Zeit, dem alltäglichen Stress zu entfliehen und gleichzeitig in den Genuss eines erholsamen Klimas zu kommen. Auf diese Weise kann man seiner eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun – und das ohne weit verreisen zu müssen.



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