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IchZeit Rheinland Pfalz
13.07.2012 von:
13
Jul
Udo
von

Pfälzer Natur, Architektur und Genuss im Seehaus Forelle

Darf ich ehrlich sein?

Als ich aus dem Taxi stieg und das Seehaus Forelle das erste Mal in natura sah, dachte ich: Na ja, ein hübsches Ausflugslokal mit dem Charme der sechziger Jahre, ob das was besonderes ist?

Doch ich wurde eines besseren belehrt. 

Es ist etwas besonderes.

Aber ich will von vorne beginnen. 

Das Wochenende sollte ganz im Zeichen der Entspannung stehen und was gibt es entspannenderes, als das Auto einmal stehenzulassen und mit dem Zug zu fahren. Birgit und ich reisten dabei getrennt an. Während ich von Frankfurt aus über Mannheim und Kaiserslautern fuhr, nahm Birgit die linksrheinische Strecke über Koblenz und Bingen. Wir trafen uns am Bahnhof in Enkenbach-Alsenborn, wo wir ein Taxi zum Seehaus Forelle bestiegen.

Das Haus liegt im Naturpark Pfälzerwald-Nordvogesen im nördlichen Pfälzerwald am Eiswoog fernab von Trubel und Hektik unserer Zeit. Der Eiswoog ist ein ursprünglich wohl natürlich entstandener See, der im Mittelalter durch die Nonnen des Nonnenklosters Ramsen, denen der See und der umliegende Stumpfwald gehörte, weiter aufgestaut wurde und der als Fischgewässer diente.

entspannende Stimmung am Eiswoog in der Pfalz

entspannende Stimmung am Eiswoog in der Pfalz

Beherrscht wird das traumhafte Bild von Hotel und See von dem imposanten Bauwerk des Eistalviadukts, einer Eisenbahnbrücke, über die von 1932 bis 1988 die eingleisige Eistalbahn führte. Der Viadukt ist mit einer Länge von 271 Metern die längste Eisenbahnbrücke in der Pfalz.

Eiswoog und Seehaus Forelle

Eiswoog und Seehaus Forelle

All das lernten wir von den zahlreichen Informationstafeln, die entlang der großzügig und übersichtlich angelegten Wanderwege aufgestellt sind.

Als wir aus dem Taxi stiegen, bot sich uns das bereits eingangs beschriebene Bild eines unmittelbar am See gelegenen Ausflugslokals mit wunderschöner Außenterrasse.

Das ursprüngliche Seehaus Forelle, eine in den 1950er Jahre  auf dem Staudamm des Eiswoogs errichtete Gaststätte wurde 2004 durch einen nach außen hin schlichten Anbau, das “haeckenhaus”, erweitert und genau diese Hotelerweiterung war es, die mich im Vorfeld neugierig gemacht hatte, konnte sie doch in der Vergangenheit verschiedene Architekturpreise erringen.

Das von den Architekten Stefanie und Martin Naumann konzipierte Gebäude wurde u.a. mit dem Architekturpreis Rheinland-Pfalz sowie dem Internationalen Designerpreis für Hotels ausgezeichnet.

Besondere Erwähnung verdient auch der ebenfalls preisgekrönte S(ch)austall, ein uraltes halb verfallenes Gemäuer, dessen äußeres Erscheinungsbild erhalten wurde und das lediglich einen neuen Kern erhalten hat und heute als Massageraum genutzt wird.

S(ch)austall und Eistalviadukt

S(ch)austall und Eistalviadukt

Individuelle, mit Naturmaterialien gestaltete Zimmer erwarten den Gast, der zwischen verschiedenen Raumtypen auswählen kann. Ob Nur-Bett-Zimmer, Zimmer mit eigenem Steg zum Eiswoog, Turmzimmer mit Dachterrasse oder Bücher-Zimmer, das kleine überschaubare Hotel bietet in 20 Zimmern Möglichkeiten für jeden Geschmack.

Besonders haben mir die ausgesuchten und durchdachten Farb- und Materialkonzepte mit viel Liebe zum Detail gefallen.

Was dem modernen Mitteleuropäer wie eine Katastrophe mittleren Ausmaßes vorkommt, ist im Seehaus Forelle Programm.

Auf Wunsch kann man Handy, TV und Computer für die Dauer des Aufenthalts im Alltag zurücklassen und sich auf das besinnen, was den besonderen Reiz des Hotels ausmacht.

Himmlische Ruhe. Natur. Architektur. Wohlbefinden. Sonst nichts. 

Doch, etwas weiteres gibt es doch noch, nämlich eine leichte Naturküche, die mit frischen und ausgesuchten Gerichten aus der Region überzeugt. Es steht nicht nur Fisch auf der Karte, sondern vielfältige andere Köstlichkeiten, aber wer im Seehaus Forelle war und sich nicht die Forelle Müllerin oder die Forelle “südfranzösische Art” hat munden lassen, hat etwas versäumt.

Forelle "südfranzösische Art"

Forelle “südfranzösische Art”

Weitere Höhepunkte eines Aufenthalts im Seehaus Forelle sind eine entspannende Massage im S(ch)austall und eine Stunde Tai Chi im Zauberlicht des erwachenden Sees und nicht zuletzt das, was den besonderen Charme des Hauses und seiner einzigartigen Lage ausmachen:

Die Ruhe und die Natur, der geheimnisvolle Eiswoog und die weiten, zum größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands gehörenden Wälder des Pfälzerwaldes mit ihren Wanderpfaden und -wegen.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen



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