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IchZeit Rheinland Pfalz
9.12.2012 von:
9
Dez
Udo
von

Willkommen im Meer der Reben

WohlfühlScout Udo im Hotel Alte Rebschule

Nach meinen letzten Aufenthalten in den schönsten Wohlfühl-Hotels von Rheinland-Pfalz glaubte ich, nichts mehr zu finden, was die gemachten Erfahrungen und Erlebnisse toppen könnte, aber jede neue Reise bot neue Überraschungen.

Ich hatte mich als WohlfühlScout aufgemacht, Appetit anzuregen auf die schönen Dinge direkt vor unserer Haustür, die man als Einheimischer gerne übersieht. Wenn Urlauber um die halbe Welt reisen, um unser traumhaftes Land zu besuchen und zu erleben, dann sollten diese Schätze doch auch für uns sichtbar sein.

Mein Bestreben war, anderen die Augen zu öffnen für Rheinland-Pfalz und seine Schönheiten und jetzt auf halber Strecke darf ich feststellen, dass ich selbst erst lerne zu sehen.

Ziel meiner Reise an diesem Herbstwochenende war erneut die Pfalz und ich freute mich auf ein Wiedersehen mit dieser zauberhaften Landschaft. Der Regen, der den Norden von Rheinland-Pfalz fest im Griff hatte, wurde auf dem Weg in die Pfalz immer weniger. Gut, dachte ich, dann lohnt sich unser Aufenthalt wenigstens.

Aber das Hotel Alte Rebschule in Rhodt unter Rietburg ist in der Lage, auch einen Schlechtwetteraufenthalt wettzumachen. Das bewies uns der nächste Morgen, der uns mit Schneeregen weckte.

Doch lasst mich von vorne beginnen.

Das Hotel liegt inmitten eines wogenden Meeres aus Trauben und Reben oberhalb des malerischen Dörfchens Rhodt unter Rietburg mit kleinen idyllischen Winzerhöfen und Straußwirtschaften.

Wohlfühlhotel Alte Rebschule

Hotel Alte Rebschule – gelegen inmitten eines Meeres aus Trauben und Reben

Die Farben des Herbstes boten eine unbeschreibliche Pracht. Wir hatten für unseren Aufenthalt bewusst diese Jahreszeit gewählt, die für mich die schönste Zeit in der Pfalz ist, die Zeit der Ernte und der Weinlese.

Wir wurden von der Juniorchefin begrüßt, die uns ihr Hotel zeigte, das auf der hauseigenen Homepage so vorgestellt wird: „Klare Linien und warme Farben, belebendes Licht und Transparenz, natürliche Formen und Materialien prägen den Stil dieses Hauses. Das Gebäude passt harmonisch in die Landschaft. Das alles sind dauerhafte Werte, die nicht modern mit modisch verwechseln. Man fühlt sich sofort wohl in dieser Umgebung, die ganz unaufdringlich und doch unwiderstehlich ihren Flair entfaltet.“

Besser und passender kann es nicht beschrieben werden. Das Haus wurde 2004 in Betrieb genommen und erst vor einem Jahr um einen großen Pool- und Fitnessbereich, um weitere Zimmer und Suiten und große Tagungs- und Veranstaltungsräume erweitert. 

Als wir unser Hotelzimmer betraten, verschlug es uns den Atem. Was für ein Ausblick.

Der Blick von unserem Balkon reichte über unzählige Dörfchen und Weinfelder bis zum fernen Rhein. 

Das Foto, das ich von diesem traumhaften Ausblick und dem Sonnenaufgang am Sonntag machte, kann ich euch nicht vorenthalten.

Sonnenaufgang über der Pfalz – Ausblick vom Hotel Alte Rebschule

Unser Zimmer verfügte über neue helle Möbel, ein großes, helles Badezimmer und – was ich als sehr angenehm empfand – über einen separaten WC-Raum.

Was sofort auffiel und sich in den nächsten Tagen bestätigte, war die sehr nette und persönliche Betreuung.

Nicht nur Stammgäste (die es offensichtlich gab, da sie vom Personal geduzt wurden) wurden morgens zum Frühstück wie Familienmitglieder begrüßt.

Überall begegneten einem nette Worte und freundliche Gesichter und das kurze Gespräch mit der Frage nach dem Befinden. Nicht aufdringlich, sondern angenehm.

Es sind eh die Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen gut und herausragend ausmachen.

Wohlfühlen resultiert für mich häufig aus solchen kleinen Dingen.

Ob es das zusätzliche Kännchen heißer Milch zum Kaffee ist oder die angebotene aktuelle Zeitung (lokal oder überregional) zum Frühstück. Die Quietscheentchen, die zur Unterscheidung der Bademäntel dienen oder der kochende Samowar mit den verschiedensten Teesorten, der im Aufenthaltsbereich der Spa-Abteilung steht. Alles Details, die erfreuen.

Und jetzt sind wir wieder beim schlechten Wetter des zweiten Tages.

Um nicht den Unbillen des Schneeregens nach dem überraschenden Wintereinbruch ausgesetzt zu sein – eigentlich hatten wir ja einen sonnigen Spaziergang in den Weinfeldern erhofft – besuchten wir den modernen und sehr gut ausgestatteten Pool- und Fitnessbereich.

Morgens um sieben als erster im Hotelpool zu sein, ist für mich unbezahlbar.

Da lasst es sich auch verschmerzen, dass Sauna und Dampfbad erst nachmittags zur Verfügung standen.

Den Nachmittag verbrachten wir im Beauty-Vital-(Be)Reich, ein Erlebnis, dem ich einen gesonderten Beitrag widmen werde, da nicht allein eine Massage, sondern ein Ritual geboten wurde.

Wohlfühlhotel Alte Rebschule

Nicht zu vergessen bei der Beschreibung dessen, was einen Aufenthalt im Wohlfühlhotel Alte Rebschule so besonders macht, ist der kulinarische Teil.

Von der Pfälzer Spezialität Saumagen sagt man, dass es das Leibgericht unseres Altkanzlers  Helmut Kohl ist. Ich gebe gerne zu, noch nie Saumagen angerührt zu haben, aber es reizte mich, die angebotene Variante „Saumagencarpaccio mit Traubenkernvinaigrette und Salatbouquet“ zu probieren und siehe da, es hat nicht nur gemundet, sondern es war fantastisch.

Wohlfühlhotel Alte Rebschule

Saumagencarpaccio

Genauso waren auch alle übrigen Gerichte unseres Menüs mit Pfälzer Gewächsen und besonders Trauben oder deren Bestandteilen angerichtet: „Rotbarbe und Jakobsmuscheln mit glacierten Trauben und Pastinakenpüree“, „Marinierter Wildhasenrücken in Traubenkernöl mit Gemüse der Saison und hausgemachten Spätzle“ oder „In Dornfelder eingelegte Feigen auf Traubenkerncreme“. Köstlich.

Trauben also, wohin das Auge reicht und das nicht nur in flüssiger Form.

Und dass uns nach dem Herbsttag der Ankunft und dem Wintertag des Aufenthalts ein herrlicher Spätsommertag unseren Abschied überstrahlte und uns den ersehnten Spaziergang in den Weinfeldern und dem reizenden Dörfchen Rhodt bescherte, rundete das gelungene Bild ab.

Wohlfühlhotel Alte Rebschule

Es ist ein Glücksfall, wenn sämtliche Komponenten der Entspannung an einem Wochenende zusammenkommen. Landschaft, Anwendungen und Küche – rundum perfekt.

Es war ein Aufenthalt mit Wohlfühl-Sternchen.



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1 Kommentar »

  1. Daniela — 23. Mai 2016 @ 07:50

    Hallo, die Bilder machen eindeutig Lust auf einen Urlaub zwischen den Reben. 🙂 Ich finde meine zeit für mich immer im Defereggental Hotel. Dort kann ich wunderbar entspannen und einfach mal alles hinter mir lassen. 😉

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Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.