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IchZeit Rheinland Pfalz
20.01.2013 von:
20
Jan
Udo
von

Wintermärchen mit Sauna und Hirsch

 
Als ich den Wegweiser “Zur Hubertus-Sauna am Berg” las, wusste ich sofort: “Da will ich hin.”

Den weiteren Hinweis: “Wenn Sie Glück haben, treffen Sie den Hirsch Hubertus oder einen seiner Freunde” ignorierte ich und dachte eher, dass das nur ein zusätzlicher Anreiz sei, um den Gästen des BollAnt’s im Park in Bad Sobernheim den kurzen, aber steilen Anstieg schmackhaft zu machen.

Es war unser erster Tag in der Wellness-Abteilung des Hotels, dem bollant.SPA und ich hatte, nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, gleich Bademantel und Saunatuch gepackt und mich daran gemacht, die vielfältigen Möglichkeiten zu erkunden.
Ich war beeindruckt von den Räumlichkeiten und dem Ambiente des Gebäudes, das ein Teil des Gesamtensembles von BollAnt’s im Park ist und hätte sicher eine der übrigen Saunen oder Dampfbäder nutzen können, aber ich machte mich gleich auf den Weg in den Außenbereich, den Berg hinauf.

Vorbei am Außenwhirlpool führte mich eine steile Treppe zu einer unscheinbaren Hütte.
Ich fand eine Blockhaus-Sauna vor, die mit ihrem rustikalen Charme als finnische 90°-Sauna Ruhe und Abgeschiedenheit bot, aber auch durch ein Panoramafenster einen Blick über den Park und ganz Bad Sobernheim.

Hubertus-Sauna

Hubertus-Sauna im BollAnts

Eine Besonderheit war erneut das Schild mit dem Hinweis, dass man das Wildfutter, das im Vorraum bereitstand, durch eine in der Ecke der Sauna angeordnete Klappe den Hirschen, die das angrenzende und weitläufige Damwildgatter bewohnten, füttern konnte.
Jedoch waren weit und breit keine Hirsche zu sehen, also nahm ich ein kurzes Saunabad mit einem aromatischen Waldaufguss und kehrte in die Räume des bollant.SPA zurück.

Während der nächsten Stunden kehrten meine Gedanken immer wieder zu dieser kleinen Hütte zurück und so wagten Birgit und ich gegen Abend – es dämmerte bereits – einen erneuten Anlauf.

Und bereits kurz vor Erreichen der Hütte stockte uns der Atem.

Ein weißer majestätischer Damhirsch mit einem imposanten Geweih stand, wohl in Erwartung von Saunagästen und seinem Abendessen, direkt neben der Hütte.
Er beäugte uns misstrauisch, während wir an ihm vorbei den rückwärtigen Eingang suchten, doch als wir ihm das erwartete Futter gaben, kam er langsam näher und bediente sich reichlich.
Ein weiterer, kleinerer und im Gegensatz zum Platzhirsch brauner Artgenosse traute sich nicht so nahe heran.

Es war eine unwirkliche Atmosphäre.

Wir genossen die trockene Hitze der Sauna, die Aufgüsse und den Ausblick über den winterlichen schneebedeckten Park und keine zwei Meter von uns entfernt stand das stattliche Tier und wunderte sich sicher, wieso die Menschen, die er sonst nur aus der Ferne kannte, nackt und staunend hinter den heimelig beleuchteten Fenstern saßen.

Damhirsch BollAnts Hubertus-Sauna

Weißer Damhirsch an der Hubertus-Sauna im BollAnts

Wir besuchten unseren neuen Freund noch häufiger in den nächsten Stunden und lernten, dass er offensichtlich feste Fütterungszeiten hatte und ich ihn wohl deshalb bei meinem ersten Besuch nicht zu Gesicht bekommen hatte.

Es war nur ein kleines Kapitel unseres Aufenthalts im BollAnts, von dem ich an dieser Stelle noch mehr berichten werde, aber es wird wegen seiner Besonderheit sicher für lange in unseren Erinnerungen bewahrt bleiben.

 



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3 Kommentare »

  1. Jeanette — 25. Januar 2013 @ 12:09

    Lieber Udo,

    es liest sich einfach ganz toll und genau so einen Aufenthalt wünschte ích mir jetzt für dieses Wochenende!!!!

    Ich bin auf das “mehr” gespannt 🙂

  2. Udo
    Udo — 25. Januar 2013 @ 12:17

    Liebe Jeanette,
    es freut mich, wenn es den Lesern nur halb so gut gefällt wie es mir beim Erleben gefallen hat.
    Viel Spaß und Entspannung am Wochenende.
    Liebe Grüße
    Udo

  3. Jürgen — 29. September 2016 @ 21:53

    Hallo Udo,

    Da kriegt man richtig Lust auf das Saunieren in der Blockhaus-Sauna am Berg.

    Vor allem wenn man von hungrigen Tieren beobachtet wird 😀

    liebe Grüße
    Jürgen

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