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IchZeit Rheinland Pfalz
2.05.2013 von:
2
Mai
Ralph
von

Dr. Wohlfühl und seine Gehilfen in der Vulkaneifel

Als wir nach dem Einchecken unser Hotelzimmer betreten, liegt schon jemand im Bett. Er stellt sich als Dr. Wohlfühl vor und erklärt sich gerne bereit, unsere möglichen Verspannungen mit einer einfachen Massage zu lösen. Das ist ja ein nettes Angebot! Wir werden später gerne darauf zurück kommen. Doch erst einmal legen wir ihn zur Seite. Dr. Wohlfühl ist eine Massagehilfe in der Form eines Männchens, das auf allen Vieren krabbelt. Er steht für die Dauer unseres Aufenthalts bereit und macht damit gleich deutlich, dass wir in den nächsten drei Tagen in Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren so einige Wohlfühlmomente erleben dürfen.

Das Land der Maare und Hügel

Schalkenmehren ist ein 600 Einwohner-Dorf in der Vulkaneifel auf 420 Meter Höhe und nennt sich auch das Drei-Maare-Dorf. Die Schönheit dieser Landschaft wird an diesem Ort auf den Punkt gebracht. Auf sanften Hügeln wechseln sich Wälder, Wiesen und Felder ab; durchzogen von gut ausgeschilderten Wanderwegen. Die drei Dauner Maare in unmittelbarer Nähe sind Vulkanseen, deren Entstehung den Wanderern auf Schautafeln erklärt wird. Das Schalkenmehrener Maar liegt direkt am Ortsrand, nur 2 Spazierminuten vom Hotel, gefolgt vom Weinfelder Maar mit seiner pittoresken Kapelle und dem Gemündener Maar.

Ein Haus mit Geschichte

Michels Wohlfühlhotel bietet aber nicht nur die Reize einer von Hektik abgeschiedenen Landschaft, sondern hat auch reichlich innere Werte. Ein starker Anziehungspunkt für Übernachtungs- und Tagesgäste ist das Vitalquell, eine 900 qm große Entspannungswelt, der ich einen eigenen Artikel widme. Das Haus steht in seinen Ursprüngen bereits seit 120 Jahren. Seit 90 Jahren beherbergt es bereits die Gastronomie und wurde seitdem ständig erweitert. So ist bis heute ein Hotel mit viel Atmosphäre entstanden, das überwiegend im Landhausstil eingerichtet, alt und neu gekonnt miteinander verbindet. So kann man vom Hotelzimmer eine alte und schöne, inzwischen etwas krumme und leicht knatschende Treppe oder den Aufzug nehmen, um ins modern gestaltete Foyer zu treten.
Die Qualität des Hotels hat sich wohl herum gesprochen, denn bei einer Auslastung von über 90% ist es nicht ganz leicht, ein freies Zimmer zu bekommen. Selbst bei unserer Anreise an einem Sonntag mussten wir ein paar Wochen Geduld haben, bis wir die Angebote des familiengeführten Hotels genießen dürfen.

Gutes Essen gehört dazu

Die meisten Hotelgäste buchen die Halbpension gleich mit. Darin enthalten ist das reichhaltige Eifeler Frühstücksbuffet und ein abendliches Vier-Gang-Menü. Morgens ein Korb voller verschiedener Brötchen, 12 Marmeladen, Käse, Wurst, Lachs, frisch bereitete Eierspeisen, Müsli, Obstsalat, diverse Säfte und Tees, Kaffee aus der Dauner Kaffeerösterei und sogar ein Gläschen Sekt – Der Start in den Tag lässt keine Wünsche übrig. Ich bin sogar satt bis zum Abend, wenn das Hausmenü serviert wird. Dies beginnt zum Beispiel mit einem Eifeler Rauchforellenfilet, gefolgt von einer Suppe. Die Rote Beete Apfelsuppe zeigt, dass sich die Küche des Landgasthofes entwickelt hat zu raffinierten Gerichten, ohne abgehoben zu sein.
Bei den Hauptspeisen hat man die Auswahl. Ein Fleischgericht konkurriert um die Gunst des Gaumens mit einem vegetarischen Essen und dem Vital-Gericht, bei dem gerne Fisch serviert wird.
Zum Abschluss gibt es natürlich etwas leckeres Süßes. Wer mag, darf seinen Magen noch mit der Käseauswahl schließen.

Der Speisekarte liegt auch gleich eine Getränkeempfehlung bei. Weine aus Rheinland-Pfalz stehen an erster Stelle, weiße bevorzugt von der Mosel, gute Rotweine bringt die Ahr hervor. Auch Biertrinker können regional bleiben, denn das naturtrübe Eifeler Landbier ist lecker und bekömmlich.

Mannigfaltige Freizeitgestaltung

Eine interessante Lektüre beim Abendessen ist die täglich frisch gedruckte “Michels Post”. Hier gibt es Empfehlungen für die Gestaltung des nächsten Tages: Wandertipps, Hinweise auf mögliche Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten und besondere Angebote aus dem Vitalquell für den nächsten Tag, wie zum Beispiel Yoga oder Qi Gong kostenlos zum Kennenlernen.

Für Besichtigungen gibt es viele Möglichkeiten. Wir lernen in der Dauner Kaffeerösterei etwas über die vielen verschiedenen Kaffeesorten und die Feinheiten des Kaffeeröstens und im Vulkanhof besuchen wir 200 Ziegen, die die Milch für den Käse einer der besten Käsereien Deutschlands geben. Im Heimweberei-Museum erfahren wir, wie früher Flachs in der Eifel angebaut und verarbeitet wurde, während man uns in der Glockengießerei verrät, dass für die Eifeler Glocken nicht nur Lehm, sondern auch Pferdemist benötigt wird.

So lässt sich am Vormittag und Mittag stets eine Wanderung mit einer Besichtigung verbinden, während es uns ab nachmittags im Hotelbademantel in Michels Vitalquell zu den Anwendungen, zum Schwimmen und Saunieren zieht, bis es wieder zum Abendessen geht. Ein wunderbarer Rhythmus! Den hätten wir gerne noch etwas beibehalten, doch obwohl alle Hoteleinrichtungen auch am Tag der Abreise noch voll genutzt werden dürfen, ist die Zeit des verwöhnt werdens nach zwei Übernachtungen und somit drei Tagen für uns schnell vorüber.

In dieser kurzen Zeit haben wir nicht nur Dr. Wohlfühl als hilfsbereiten Gesellen kennen gelernt. Viel mehr noch haben wir die Freundlichkeit der Menschen hier im Hotel genossen. Die der Angestellten im Service, an der Rezeption, im Wellnessbereich und beim Zimmerservice, bis hin zum Geschäftsführer, der abends für einen kleinen Plausch an die Tische der Gäste kommt.

Und hier geht es zum Podcast, in dem ich über diese IchZeit erzähle.



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Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.