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IchZeit Rheinland Pfalz
5.05.2013 von:
5
Mai
Ralph
von

Die Welt der Entspannung in Michels Vitalquell

Im ersten Teil meines Beitrags zu Michels Landidyll Wohlfühlhotel habe ich das Hotel und die schöne Umgebung der Vulkaneifel beschrieben. In diesem zweiten Teil stelle ich vor, wie ich meine ganz persönliche IchZeit in diesem Kleinod der Eifel erlebt habe. 

Michels Vitalquell

Das Herzstück von Michels Wohlfühlhotel ist das Vitalquell. Eine Entspannungswelt mit Hallenbad, Bistro, Saunalandschaft, Fitnessraum, verschiedenen Ruhebereichen und Anwendungsräumen für eine Vielzahl von Wohlfühlbehandlungen.
Das Schwimmbecken ist mit 80 qm groß genug, um richtig zu schwimmen. Whirl-Liegen am Rand des Beckens sprudeln auf Knopfdruck und laden ein, im Wasser einfach liegen zu bleiben. Vor allem, wenn es draußen dunkel wird und das Becken in verschiedenen Farben leuchtet und im Kamin, der den Poolbereich und einen der Ruheräume voneinander trennt, das Feuer lodert. Eine tolle Einrichtungsidee, die nicht von einem Architekten stammt, sondern von Herrn und Frau Drayer selbst, den Inhabern des familiengeführten Hotels.

Inmitten der Saunalandschaft dreht sich ein übermannshohes wasserbetriebenes Mühlrad. Von diesem Platz aus geht es in die verschiedenen Saunen und zum sichtgeschützten Außenbereich. In einem der äußerst großzügig angelegten Ruheräume stehen zwei Himmelbetten mit Blick in den Hotelgarten. Ein herrlicher Platz, um die Zeit zu vergessen und total zur Ruhe zu kommen.

Wer aber auch etwas für seine Fitness tun möchte, kann im Fitnessraum an einem der verschiedenen Cardiogeräten seine Kondition verbessern. Die dabei ausgeschwitzte Flüssigkeit lässt sich im Bistro mit Smoothies, Tee, Kaffee und anderen Getränken wieder auffüllen.

Wellness und Gesundheit im Vitalquell

Michels Vitalquell bietet eine Vielzahl von Wellness- und Gesundheitsanwendungen. Beginnend mit Make-up und Nagelpflege über Kosmetik für die Hände oder das Gesicht bis zu Ganzkörpermassagen durch Physiotherapeuten. Aus der großen Auswahl genieße ich während meines dreitägigen Aufenthalts drei Angebote.

Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage, die ich als erstes wähle, ist nicht nur eine Wohltat für müde Füße. Sie steigert das allgemeine Wohlbefinden und fördert den Stoffwechsel. Bei dieser naturheilkundlichen Anwendung geht man davon aus, dass alle Organe des Körpers über eine Reflexzone auf der Fußsohle stimuliert werden können. Umgekehrt kann der Therapeut durch Verhärtungen in einer Zone auf Probleme eines bestimmten Organs schließen. Tatsächlich lässt sich belegen, dass durch die Massagen der Füße Beschwerden gelindert werden. Das gilt nicht nur bei Schmerzen, sondern auch bei Stress und sogar bei Nervenerkrankungen.

Ich bin zum Glück nicht krank und kann mich so ganz der vitalisierenden Wirkung hingeben. Meinen Körper durchstrahlt eine angenehme Wärme. Meine Füße sind die einzige Stelle, an der ich eigentlich kitzlig bin. Doch es kitzelt nicht. Ein sanftes Kribbeln breitet sich von unten nach oben aus. Es ist, als ob Energie durch die Füße in alle Regionen geleitet wird.
Nach der Behandlung fühle ich mich leichter, als ob Ballast abgeworfen wurde und ich kann leichtfüßig fast schon aus dem Behandlungsraum schweben.
Doch Alexander, mein Masseur, muss auch die Reflexzone für die Galle erwischt haben. Denn ich habe richtig Appetit auf das abendliche Menü bekommen.

Qigong

Am nächsten Tag lerne ich Qi Gong kennen. Es ist eine jahrtausende alte Gesundheitsvorsorge aus China. Mein Meister erklärt mir zu Beginn der Stunde, dass unser Körper drei Formen der Energie benötigt. Erstens die Nahrung, auf die wir gut 30 Tage verzichten können. Zweitens das Wasser, ohne das wir 3 Tage im Höchstfall aushalten. Auf die dritte Form komme ich nicht, obwohl sie doch so naheliegend ist. Daher sagt er es mir: Die Atmung. Ohne Atmung leben wir höchstens noch 3 Minuten. Diese Energie bezeichnet er mit Qi. Es bedeutet Atem, Luft und Kraft. Die langsamen und sich wiederholenden Bewegungs- und Konzentrationsübungen dienen dazu, diese Energie zu stärken.
Um die Übungen zu vereinfachen und gleichzeitig etwas zu verstärken, bekomme ich einen Idogo-Stab. Dieser an den Enden rundlich geformte, ellenlange Holzstab wird bei den Übungen zwischen den Händen gehalten.

Die fließenden Bewegungen, die wir nun gemeinsam durchführen, sind gar nicht kompliziert oder Kräfte raubend und doch empfinde ich sie als hoch wirksam. Die Atmung öffnet sich und obwohl ich eigentlich keine Atemprobleme habe, spüre ich, wie ich freier atmen kann und mein Körper Energie aufnimmt. Meine Haltung wird stabiler und meine Schultern gehen ein Stück nach hinten.

Nach einer halben Stunde fühle ich mich energiegeladen, im Körper wie im Kopf gleichermaßen. Diese Wirkung hätte ich nicht erwartet und ab sofort werde ich die wichtigste Energie, ohne die ich keine 3 Minuten auskomme, bewusster wahrnehmen und trainieren, sie besser zu nutzen.

Slow Stroke Massage

Nachdem ich im Anschluss an das Qi Gong einige Bahnen im Hallenbad des Vitalquell geschwommen bin, ist alles bereitet für die Slow Stroke Massage. Aus einer Palette verschiedener Düfte hatte ich mir “Orange-Lemongrass” heraus gesucht. Das Massageöl mit diesem Duft wurde nun stark erwärmt und wird in einem Flaschenwärmer auch auf dieser Temperatur gehalten.

Mein ganzer Körper, beginnend mit den Armen und Händen, wird fast eine Stunde lang mit diesem warmem Öl und fließenden Massagegriffen massiert. Die Hände des Masseurs bleiben immer im Kontakt mit mir. Immer wieder fließt Öl und verteilt sich auf meiner Haut. Im Hintergrund läuft ruhige Musik. Tiefe Entspannung setzt ein, aufkeimende Gedanken ersticken schnell und bald ist mein Kopf ganz frei und ich spüre nur noch die bereitwilligen Bewegungen meiner Muskeln unter den geschickten Händen des Masseurs. Brust, Bauch, Beine vorne – umdrehen. Nacken, Rücken, Oberschenkel, Waden, Füße. Ich fürchte, dass wir nun fertig sind, doch ich darf mich aufrichten und bekomme noch eine Zugabe: Nacken und Rücken werden noch ausgestrichen, bevor ich mich mit meiner duftenden und weichen Haut in mein Hotelzimmer zurück ziehe und eingekuschelt die Ruhe genieße.

Was bleibt

Zuhause zurück gekehrt spüre ich immer noch die Entschleunigung. Ich gehe, mich an die vielen Wohlfühlmomente erinnernd, den Alltag gelassener an. Ich nehme mir Zeit zum durchatmen, gestalte die Zeit planvoller und lasse mich weniger von Dringlichkeiten, die sich wichtig tun, hetzen. Ich werde mich hier mal nach einem Qi Gong Kurs umschauen und sollte ich neu auftanken wollen, weiß ich um die vielen Arrangements, die Michels anbietet. 

 



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2 Kommentare »

  1. Thomas — 22. Juni 2013 @ 11:56

    Hi,
    erstmal toller Beitrag. ich bin auch gerade dabei einen kurzen wellnesstrip zu planen und wollte fragen, wo ich dieses Hotel finde, bzw, wo ich buchen kann.
    LG

  2. Ralph
    Ralph — 22. Juni 2013 @ 12:40

    Hallo Thomas, alle Infos findest du hier:
    http://www.landgasthof-michels.de/

    Und freut mich, dass dir der Bericht gefällt.

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