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IchZeit Rheinland Pfalz
16.07.2013 von:
16
Jul
Alexandra
von

WohlfühlScoutin im Einsatz –3 Tage Wellness-Hotel Heinz im Westerwald

Hier bin ich wieder. Und mit mir ein kleiner Bericht über die Eindrücke, Erfahrungen und Aha-Erlebnisse über meinen Wellness-Aufenthalt im „Wellness -Hotel Heinz“ in Höhr-Grenzhausen.

Blick auf den TeichSchwimmbadAußenanlageBlick aus dem ZImmerfenster

Ach ja, begleitet werde ich durch meine Schwester, meine beiden Männer habe ich zu Hause gelassen – sie haben keine Zeit für Wellness.

Unser erster Termin: die Westerwälder Kräuter-Pflege
Bei der Westerwälder Kräuter-Pflege handelt es sich um eine sehr klebrige Angelegenheit, die jedoch eine zarte Haut zur Folge hat.
„Entgiften und Entschlacken mit der Wirkungskraft der Natur: Aktivieren Sie Ihren Stoffwechsel bei einer sanften Peeling-Massage für den Körper mit einer Mischung aus gemahlenen Westerwälder Kräutern aus biologischem Anbau und Honig – das fördert die Durchblutung, gibt samtweiche Haut und löst nebenbei Verspannungen. Danach schwitzen Sie zur intensiven Entschlackung eine Runde im Dampfbad der Wellness-Suite und ruhen in wärmende Decken gehüllt bei einer Tasse Kräuter-Tee. Dabei verwöhnen wir Sie mit einer entstauenden Fußmassage.“ – so die Beschreibung im Wellness-Katalog.

Bei der Kräuter-Pflege können wir zwischen zwei Zusätzen wählen – ich entscheide mich für die Ringelblumen mit Apfel-Minze.
Diese werden in den Honig gegeben, der dann großzügig auf dem gesamten Körper verteilt wird. Wobei ich auf einer Aluminiumliege auf dem Bauch liege und die Dame mir den Rücken mit dem Honig-Kräuter-Gemisch einreibt. Spätestens in dem Moment, als ich mich auf den Rücken drehen muss, spürt man die Klebrigkeit und haftende Konsistenz des Honigs. Nachdem nun auch die „Vorderseite“ mit Honig bestrichen ist, darf ich mich in das Dampfbad begeben. Irgendwie versucht man, sich so hinzusetzen, damit man nicht alles mit Honig verschmiert – aber ich kann Ihnen sagen, es gelingt nicht.
Nach 15 Minuten im Dampfbad und einigen wenigen Schweißperlen darf ich zum Abduschen.
Gar nicht so einfach, dieses klebrige Zeugs wieder herunterzubekommen. Doch irgendwann habe ich es geschafft und darf mich auf eine Liege begeben.
Im Hintergrund sind sanfte Klänge zu hören und die Dame beginnt mit einer wohltuenden Fußmassage. Es geht nicht anders, ich döse vollkommen entspannt und die Fußmassage genießend vor mich hin, die dezente Musik im Hintergrund trägt mit dazu bei.
Viel zu schnell ist diese wundervolle Fußmassage zu Ende, wir erhalten zum Abschluss und für die Nachzeit eine Tasse Tee, dürfen nochmals 20 Minuten in aller Ruhe entspannen und genießen.

Der erste Termin war schon mal sehr erfolgreich und entspannend, hat die Vorfreude auf alle weiteren Anwendungen geweckt.

Unser Absacker für den Abend:
unser Absacker für den Abend

Tag 2 beginnt mit zuerst einmal mit einem köstlichen und auswahlreichen Frühstück, um danach gestärkt zu unserem ersten Termin, der Kannenbäcker Körperpflege zu eilen.
Diese Körperpflege dient zum Entschlacken und Entgiften des Körpers, dabei „matscht“ man sich mit einer Kannenbäcker Tonmischung ein, die mit Rizinusöl, feinen Salzen und Nachtkerzenöl angereichert ist.
„Matschen“ bedeutet, dass man sich selbst mit diesem Gemisch einschmiert, dabei sitzt man im 55 Grad warmen Laconium.
Dachte ich noch, die Honig-Kräuter-Pflege sei eine schmierige Angelegenheit, wurde ich hier eines Besseren belehrt. Denn kaum habe ich die Hände mit der Masse verschmiert und habe begonnen, die ersten schüchternen Verteilungen auf der Haut vorzunehmen, juckt die Nase. Tja, dann kratz mal schön und schon ist die Masse nicht nur auf dem Körper, sondern auch im Gesicht – doch das sollten wir eigentlich aussparen. Naja, egal, wird die Gesichtshaut auch an manchen Stellen schön zart. Nachdem jeder seinen Tiegel mit der Masse auf dem Körper verteilt hat, heißt es: schwitzen, etwa 30 Minuten werden empfohlen. Während ich locker auf dem Porzellansitz sitze und nicht nur eine Schweißperle vergieße, kommt meine Schwester schon ins Schwitzen. Dadurch wird die Schlammmasse sehr weich und man kann sie wunderbar auf der Haut verteilen, während sich bei mir eher der Effekt einstellt, dass die Masse austrocknet. Während es meine Schwester schon als gut warm empfindet, habe ich das Gefühl, ich sitze bei Zimmertemperatur im Wohnzimmer – von Schwitzen keine Spur.
Die 30 Minuten sind vorbei und wir dürfen uns abduschen.

Was mir hier bei dieser Anwendung fehlt, ist die leise und entspannende Musik im Hintergrund. Okay, die Sitzgelegenheiten laden nun auch nicht zum Entspannen ein, aber es wäre etwas gemütlicher mit etwas Musik. Die Haut ist nach dieser Kannenbäcker Körperpflege wirklich zart und weich – einfach angenehm. Und wir sind nun etwas schläfrig. Es ist ja noch Zeit bis zum nächsten Termin, also können wir noch etwas relaxen.
Ruheraum im Heinz

Die Honigmassage
– eine echte Überraschung! (wenn man vorher nicht liest, was das ist)
Bei der Honigmassage wird warmer Honig auf den Rücken aufgetragen, was ein sehr angenehmes Gefühl beschert. Durch das Abkühlen wird dieser Honig klebrig und dann beginnt der unangenehme Teil: das Zupfen mit der Handfläche. Mit schnellen Bewegungen zieht mir die Dame die Haut mit der Handfläche nach oben und bewegt sich so Millimeterweise über meinen Rücken.
Schnell ist es mit dem Angenehmen vorbei, ich habe das Gefühl, ich werde gerade gehäutet. Auf meine Frage hin, ob dieses Schmerzhafte normal sei, bekomme ich die Antwort: „Wenn es weh tut, sagen Sie Bescheid!“ „Okay, Bescheid!“

Der Honig wird abgewischt und ich werde mit einer angenehmen Rückenmassage mit Mandelöl nochmals in die Tiefen der Entspannung entführt. Ah, so könnte das weitergehen.

Die Überraschung kam dann etwa 1 Stunde nach der Behandlung: mein Rücken war übersäht mit kleinen blauen Flecken! Naja, dann habe ich noch bisschen länger von der Honigmassage.

Die Gesichtspflege
– nochmal Zeit der Entspannung … wenn man das Augenbrauenzupfen nicht dazu rechnet. Mit einer Reinigung des Gesichts geht es los, dann wird eine Maske aufgetragen, die 10 Minuten einwirkt. In dieser Zeit darf ich entspannen – bei angenehmen Klängen von Panflöte und dezenten Tierlauten im Hintergrund.
Danach folgt das Augenbrauenzupfen und dann als Schmerzentschädigung eine wunderbare Gesichtsmassage, bei der ich in das Land der Träume abwandere. Zum Abschluss wird eine beruhigende und Feuchtigkeit spendende Maske aufgetragen, wieder 15 Minuten der Ruhe und Stille.
Die Gesichtsmassage ist viel zu schnell vorbei, ich fühle mich danach wie neu geboren und die Haut ist wunderbar weich.

Die Apfel-Hagebutten-Mousse-Packung
– absolut empfehlenswert
Diese Anwendung ist ein Erlebnis. Der Körper wird komplett mit der Mousse-Packung eingerieben und dann werde ich in Tücher und Folie eingewickelt.
Das Bett, auf dem ich liege, ist ein Wasserbett, das für die Dauer der Einwirkzeit abgesenkt wird. Zwischen dem Wasser und mir befindet sich nur eine Folie, so dass die Wärme gut zu mir dringen kann und ich für den heutigen Tag das erste Mal ein leichtes Schwitzen verspüre. Diese Apfel-Hagebutten-Mousse-Packung ist eine wahre Wonne und ein absoluter Weichmacher für die Haut. Nach 20 Minuten des Genießens darf ich mich abduschen.

Die heutigen Wellnessbehandlungen sind abgeschlossen und nun heißt es fertig machen, für das göttliche Abendessen.
Noch einmal schlafen und am nächsten Morgen noch das „Bewusste Atmen in den Auen“ erleben und dann heißt es wieder: Auf geht es in Richtung Heimat.

Wie erwartet, war das Abendessen wieder eine kulinarische Köstlichkeit, wie die Bilder belegen. In Punkto Essen, Kombination, Auswahl und Außergewöhnlichkeit der Gerichte ist man im Hotel Heinz bestens aufgehoben.

AbendessenKrabbencocktail als VorspeiseNachspeise

Die Nacht ist dann jedoch alles andere als angenehm, obwohl es mit Fenistil-Gel dann einigermaßen erträglich war.
Warum?
Entweder waren die verschiedenen Packungen mit den Inhaltsstoffen zu viel für meine Haut oder ich habe einen Inhaltsstoff nicht vertragen, ich kann es nicht sagen. Mein Rücken ist übersäht von kleinen, roten, juckenden Pusteln, so dass ich kurzerhand beschließe, dass wir nach dem Frühstück direkt die Heimreise antreten. Nach Hause zu mehr Fenistil-Gel, Tropfen und Tabletten. Denn das Fenistil-Gel, mit dem ich mir die Nacht etwas erträglicher machen konnte, hatte ich an der Rezeption auf Anfragen bekommen. Allerdings war der Inhalt nur noch minimal, doch für die Nacht hat es ausgereicht.

Auch wenn es jetzt vielleicht nicht ganz so positiv für mich verlief, es war ein tolles Wellness-Wochenende im Westerwald, das wir im Hotel Heinz verleben durften.
Eines ist sicher: Bei den nächsten Wellness-Aufenthalten und Kurzreisen in Rheinland-Pfalz wird auf jeden Fall Fenistil in allen Variationen im Koffer sein.



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1 Kommentar »

  1. Angela — 19. Juli 2013 @ 21:57

    im Westerwald ist es wirklich wunderschön und ihre Webseite und Wellnesshotel lädt zum Wohlfühlen ein. Ich werde auf jeden Fall einmal vorbei schauen.

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