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IchZeit Rheinland Pfalz
21.09.2013 von:
21
Sep
Ralph
von

“Hui! Wäller?” – “Allemol!”

Eine sommerliche IchZeit erleben wir im 4-Sterne Wildpark-Hotel in Bad Marienberg im Westerwald. Ein familiär geführtes Hotel mit zahlreichen Möglichkeiten der Erholung und Entspannung fernab von Hektik und Großstadtlärm und eine halbe Autostunde vom nächsten Autobahnanschluss!
75 Zimmer, vom Einzelzimmer bis zur Suite mit eigenem Whirl-Pool laden ein, Abstand vom Alltag zu gewinnen, sich verwöhnen zu lassen und die Natur zu genießen, die sich rund um das Hotel ausstreckt, so weit das Auge reicht.

Doch bevor wir unsere Wanderschuhe anziehen, genießen wir die Wohlfühlangebote im Hotel:
Auf 640 m² bietet der Beauty- und Spabereich alles was Körper, Geist und Seele gut tut.
Dampfbad und finnische Sauna gehören natürlich dazu und auch Gesundheit nach Pfarrer Kneipp wird im Wassertretbecken angeboten. Verschiedenste Therapie- und Wellness-Angebote des Hotels helfen, das gesunde persönliche Gleichgewicht zu erhalten oder wiederzufinden.

Jede Woche gibt es für die Gäste Aqua Fitness mit Andrea Steinbach. Männer, die denken, diese Wassergymnastik wäre Frauenkram sollten dieses Vorurteil schnellstens in der Umkleidekabine lassen und es ausprobieren. Im Wasser wird Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit gesteigert. Dabei dienen Schwimmnudeln als Widerstände, die ähnlich wie Gewichte im Fitnessraum wirken. Und es gibt sogar Kurzhanteln. Nicht aus Metall, sondern aus einem speziellen Schaumstoff. Sie wären nicht sehr schwer, wenn man sie über Wasser benutzen würde. Wenn! Doch diese Hanteln werden auch unter Wasser eingesetzt. Dort zeigt sich, wie trainiert der Körper ist. Oder eben noch nicht. Doch das Gute ist, dass es für jeden Fitnessgrad geeignet ist und jeder nach seinen Möglichkeiten mitmachen kann und dabei seine Gelenke schont.

Die luxuriöse Ausstattung und die persönliche Atmosphäre des Beauty-Bereiches garantieren Erholung und Entspannung auf höchstem Niveau. Nach den Wünschen der Gäste wird ein Schönheits- und Pflegeprogramm zusammen gestellt. Ich habe mich für eine Ayurveda Massage entschieden mit warmen, duftendem Öl!
Ayurveda (übersetzt: “Wissenschaft vom langen, gesunden Leben”) ist die älteste Form einer ganzheitlichen Heilkunde. Es wurde tausende von Jahren mündlich überliefert. „Ayurveda versteht den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele“, erklärt mir Kosmetikerin Vera Dehren vom Beauty- und Wellness-Center im Wildpark-Hotel. Das Gleichgewicht aller im Körper wohnenden Kräfte sind nach dem ayurvedischen Verständnis die Grundlage für ein erfülltes und gesundes Leben.

Ayurvedische Massagen wirken entschlackend und pflegend für die Haut, verspricht Frau Dehren mir. Und die Massage trüge zur völligen Entspannung bei. Ob ich entschlackt habe, kann ich nach der Massage schwer beurteilen, aber völlig entspannt bin ich dabei gewesen und meine Haut fühlt sich samtweich an. Kosmetikerin Vera Dehren kümmert sich auch um schöne Hände. Ihre Maniküre hat bei meiner Frau einen echten Glücksmoment ausgelöst, denn schön lackierte Fingernägel sind für sie ein sichtbares Zeichen für den Abstand vom Alltag.

Besonderes Verwöhn-Highlight ist der “Tempel der Ruhe”, ein kuppelüberspannter Relaxraum. Das Hotel nennt es eine „mystisch entrückte Sphäre beim Erleben der Naturelemente Feuer, Wasser und Licht“. Wir haben auf jedenfall im Wechselspiel der Farben auf den Wasserbetten absolut entspannen können und nur die Lust auf das Buffet im Restaurant lockte uns wieder hinaus.

Zum Ausklang des Tages lädt das stilvoll elegant eingerichtete Restaurant mit á la carte Speisen und einem reichhaltigen kalt-warmen Buffet ein. Wer das Glück hat, mindestens zwei Abende zu essen, entgeht der Qual der Wahl, ob er statt im Restaurant nicht lieber auf der mit einer großen Glaskuppel überdachten Piazza Leone essen möchte.
Bei dem wunderschönen Wetter, dass uns auf unserer IchZeit begleitet, ist morgens allerdings auch klar, wo wir frühstücken: Auf der blumengeschmückten Terrasse mit Blick auf den Westerwald. Die „Wildpark-Hotel Guten Morgen Post“ gibt uns Ausflugstipps in der Region und somit Anregungen für die weitere Planung des Tages.

Kaffee und Kuchen lassen wir uns im 360° Drehrestaurant servieren. Wer eine Stunde dort oben ist, hat sich mit dem Restaurant genau einmal um die eigene Achse gedreht und neben dem Kuchen auch den Blick in alle Himmelsrichtungen genießen können.

Direkt neben dem Hotel steht der Hedwigsturm. Spätestens seine Besteigung weckt die Wanderlust durch die sanften Hügel. Der hoteleigene Shuttle-Service bringt uns zum anderen Ende der achten Etappe des Westerwald-Steiges. Somit können wir ausgestattet mit Lunch-Paketen die sechszehn Kilometer der Etappe von Hachenburg zurück zum Hotel wandern, an dem der Westerwald-Steig genau entlang führt. Dabei kommen wir am großen und kleinen Wolfstein vorbei. Manche sehen in den Wolfsteinen eine frühere keltische Kultstätte. Jedenfalls liegen sie schon seit etwa 25 Millionen Jahren hier herum.

Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Kletterwald, der schon wieder ganz nah beim Hotel ist. Tarzansprünge, lange Seilbahnen und vieles mehr bietet Nervenkitzel in Höhen bis zu 12 Metern. Wild in seiner natürlichen Umgebung können wir im Wildpark beobachten, der dem Hotel seinen Namen gibt. Der Eintritt in den Park ist frei und wer das Hotel verläßt steht fast schon mitten drin. Auch der Barfußweg im Kurpark von Bad Marienberg ist einen Spaziergang wert. Schuhlos versteht sicht. Uns erwartet hier ein wörtlich gemeintes eindrucksvolles Erlebnis! Die Füße erfühlen kantige Holzhackschnitzel, hartes Natursteinpflaster, kribbelnde Tannenzapfen, weichen Rindenmulch, Bitumenflächen, runde Flusskiesel, aneinandergereihtes Rundholz, raue Baumscheiben und frischen Rasen. Nicht alles ist gleichermaßen angenehm!

Vielleicht finden wir ja ein heilendes Kraut für unsere Sohlen im Apothekergarten nach Pfarrer Kneipp direkt neben dem Pfad? Es soll ja für alles ein Kräutlein gewachsen sein. Der Apothekergarten zeigt eine Vielzahl von Kräutern, jedes einzeln beschriftet und seine gesundheitliche Wirkung wird auf Tafeln erklärt.

Wir beschließen, es mit Hopfen auszuprobieren. Mit innerer Anwendung. Darum fahren wir in den Nachbarort Hachenburg zur dortigen Erlebnisbrauerei. Hier gewährt man uns den Schlüssel zum Zwickelkeller um das dort gelagerte naturtrübe Bier zu probieren, und stärkt uns am Ende einer Führung mit einer deftigen, für die Region typischen Spezialität: Der Westerwälder Kartoffelsuppe mit knusprigem Treberbrot. Auf den Geschmack der Lebensmittel-Veredelung gekommen, fahren wir weiter nach Unnau, einem weiteren Nachbarort. Hier steht die älteste Kornbrennerei des Westerwaldes, die seit 1766 existiert.
Seit 1969 lebt Marianne Lieber hier und mit viel Geschick und Geschmack bringt sie die verschiedensten Brände heraus.

So haben wir viel erlebt bei unserer IchZeit und uns gleichzeitig wunderbar erholt und entspannt in den drei Tagen, die wir hier waren. Ach ja: Wenn Sie mal im Westerwald wandern und Wandersleute Ihnen entgegen rufen: “Hui! Wäller?” seien Sie nicht verunsichert. Rufen Sie freundlich “Allemol!” zurück. Denn so geht der Westerwälder Gruß.

Unsere zehn touristischen Regionen in Rheinland-Pfalz bieten sich wunderbar für ein Wellness-Wochenende oder einfach zum Entspannen und Erholen an. Deshalb folgen wir gerne mit diesem Blog-Beitrag dem Aufruf von Jana, unsere Heimatbundesländer vorzustellen. Und was die anderen Regionen an Wellness, Gesundheit und Entspannungsmomenten bieten, zeigen unsere Film– und Fotobeiträge.



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Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.