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IchZeit Rheinland Pfalz
7.10.2013 von: Nadine
7
Okt
tdomf_64cc6 von
Nadine
Kategorie: Aktiv in der Natur,

Im Irsental den Alltag hinter sich lassen

Wer kennt nicht das Problem, dass man die Schönheiten Zuhause nicht zu schätzen weiß und immer meint, man müsse weit fort reisen, um sich zu entspannen.
Ich muss zugeben, so ging es mir auch, bis das Irsental mich eines Besseren belehrt hat. In und um das kleinste Naturschutzgebiet Deutschlands „Ginsterheide im Irsental“ hat man solch unvergleichliche Natureindrücke, dass man sich zeitweise wirklich wie in einem kleinen Paradies weit weg vom Alltag fühlt. Die Stille – nur vom Vogelgezwitscher und vom Plätschern des Irsenbachs  gestört – gibt einem wirklich eine kleine Auszeit.

Blick auf den Irsenbach

Die Landschaft hier ist sehr abwechslungsreich. Mit einer harmonischen Mischung aus Heide, Wald, Wiesen, Hügeln und dem Bachlauf der „Irsen“ überrascht hinter jeder Wegbiegung ein neuer malerischer Ausblick. 
Bei manchen Passagen durch den Wald würde man sich nicht wundern, wenn kleine Elfen einem über den Weg laufen. So verwunschen ist es hier teilweise. Eher wahrscheinlich, wenn auch selten, ist eine Begegnung mit dem Biber, der sich seinen Wohnsitz im naheliegenden Stausee gebaut hat. Ein optisches Highlight ist immer wieder der im Sommer goldgelb blühende Ginster, auch bekannt als „Eifel-Gold“.

Eifel-Gold - Ginsterblüten im Irsental

Ein netter Mix aus Natur und Geschichte

Laut offiziellen Quellen gibt es im Naturschutzgebiet „Ginsterheide im Irsental“ eine für diese Fläche  in Europa einmalige Tier- und Pflanzenvielfalt, von wildwachsenden Orchideen, Lurch- und Kriechtieren, über 80 Vogelarten, 1000 Käferarten und weitere 400 Insektenarten. Im Volksmund besonders bekannt ist das Gebiet durch seine fast 600 Schmetterlingsarten als „Tal der 1000 Schmetterlinge“. Hier sieht man nicht nur die altbekannten Falter wie Zitronenfalter oder Kleiner Fuchs, sondern man macht ganz neue Entdeckungen.

Naturschutzgebiet Irsental

Außer den Natureindrücken hat das Irsental auch noch jede Menge historische Anekdoten zu erzählen. Über Römer, Kelten und sogar Karl dem Großen und Napoleon kann man bei einer geführten Wanderung erfahren, die die Tourist-Information der Verbandsgemeinde Arzfeld anbietet.

Eine nette Idee für die Wanderung durch das Irsental bietet das direkt am Weg liegende Waldpark Restaurant an. Mit dem Waldpark-Picknick bestehend aus einem Getränk und ein paar kleinen Snacks kann man zwischendurch ein Päuschen einlegen und sich stärken. Oder man nutzt die Gelegenheit, nach der Wanderung lecker im Waldpark Restaurant  zu essen.

Natur und Geschichte im Irsental in der Eifel

Für alle Abenteurer, die nicht genug bekommen können, gibt es direkt dabei auch noch ein Kletterpark (Hochseil-Abenteuer-Welt) zum Klettern und eine Riesen-Seilrutsche, mit der man das Irsental aus der Vogelperspektive erkunden kann.

Wanderung im Irsental in der Eifel

Mein Fazit: Ein kleines, aber sehr feines Wandergebiet mit allem, was ein Familienausflug braucht!! Prädikat empfehlenswert ; -)



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2 Kommentare »

  1. Katja — 14. Oktober 2013 @ 11:12

    Hallo, die Bilder sehen wirklich toll aus! Ich wäre jetzt am liebsten dort. Dankeschön für die Reisetipps. Viele Grüße, Katja

  2. Dirk — 9. November 2013 @ 11:31

    Zum Seele-baumeln-lassen kann ich die Schönecker Schweiz als Wanderziel empfehlen. In abgeschiedenen Kalklagerstätten kann man mit etwas Glück zudem auch einzigartige Fossilien finden.

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