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IchZeit Rheinland Pfalz

In den schönsten Wellnesshotels entspannen, etwas für die eigene Gesundheit tun, Rheinland-Pfalz entdecken und die Wohlfühl-Erlebnisse mit anderen teilen: das ist seit Januar 2013 die neue Aufgabe von Alexandra und Ralph – unseren weiteren „WohlfühlScouts“ neben Udo. Das ist das Trio komplett.

Bei insgesamt 70 eingereichten Bewerbungen konnten Alexandra und Ralph erst die Online-Community, dann auch die Jury und WohlfühlScout Udo mit ihrer Bewerbung überzeugen. Und nun berichtet das WohlfühlScout Trio teilweise in Echtzeit und natürlich hier auf dem IchZeit-Blog über Wohlfühlerlebnisse, Wellnessanwendungen, entschleunigenden Landschaften und der ein oder anderen nachhaltigen Idee, das Leben doch künftig etwas langsamer und bewusster zu genießen.


3.09.2015 von:
3
Sep
Ralph
von

Genuß für alle Sinne an der Saarschleife

Im Landhotel Saarschleife im Luftkurort Mettlach-Orscholz verbringen wir eine IchZeit fast direkt an dem Naturdenkmal Saarschleife – mitten im grünen und charmanten Saarland.

Doch nicht nur die Landschaft ist hier ein Genuss, auch die Kochkunst von Michael Buchna überzeugt uns. Erst sehr kurzfristig bei der Anreise fragen wir, ob er auch etwas Veganes zubereiten könne – Was wir dann beim dreigängigen Menü serviert bekommen, übertrifft unsere Erwartungen. Feinste vegane Küche mit frischen Zutaten, perfekt abgeschmeckt und schön serviert. Wir sind überrascht, da diese Gerichte gar nicht auf der Karte zu finden sind. Selbst die Weinempfehlung ist auf unser Menü abgestimmt und der Grauburgunder von der Mosel, den wir aus den drei Empfehlungen auswählen, harmoniert bestens mit den leichten Gerichten.

Landidyllmenü vegan - gezaubert auf besonderen Wunsch

Landidyllmenü vegan – gezaubert auf besonderen Wunsch

Die 2013 neu gestaltete Wellnesslandschaft verspricht auf 500 qm Entspannung und ein wahres Wohlfühlerlebnis. Das Hallenbad ist gleich neben einer großzügigen Lounge – So sähe das Wohnzimmer unserer Träume aus. Weiterhin stehen in der Lounge frische Äpfel, Wasser und verschiedene Tees  für die Gäste kostenlos bereit. Natürlich gibt es auch eine finnische Sauna und dazu ein Dampfbad mit wohltuenden ätherischen Ölen, welche täglich zu den Aufgüssen gewechselt werden. Der textilfreie Bereich der Sauna und das Hallenbad sind durch eine Schwingtür getrennt, so dass für Privatsphäre gesorgt ist, aber dennoch Alles direkt beieinander ist.

Das “Hautzart” Programm bietet in zwei Behandlungsräumen neben der Lounge ein umfangreiches Angebot. Meine Frau sucht sich eine Gesichtsbehandlung aus, welche von der Kosmetikerin Elke Grün auf ihren Hauttyp abgestimmt wird. Eine “Vapozon”-Bedampfung zu Beginn sorgt für eine Tiefenreinigung der Haut und anschließende Gesichtsmassage für eine Tiefenentspannung. Danach genießt meine Frau eine Handmassage, während ihre Augen mit einer Auflage gepflegt werden.

Auch für Männer bietet das Hautzart Programm ganze Wohlfühlpakete an. Eine Rückenmassage steht bei mir immer ganz hoch im Kurs. Wobei ich – wenn ich schon mal da bin – natürlich von Kopf bis Fuß entspannen möchte. Für die Massagetherapeutin Susanne Grasmück vom Wellnessteam ist das kein Problem. Nach der Rückenmassage verwöhnt sie mich mit feinsten Ölen, mit denen sie sanft erst den Kopf und dann die Beine und Füße massiert. Meine persönliche Meinung: Die Füße massiert zu bekommen, ist das allerschönste!

Kneippen im Saunabereich

Kneippen im Saunabereich

So schön es auch im Hotel ist – die Umgebung will natürlich auch erkundet werden. Nicht nur die Saarschleife liegt ganz nah am Hotel, auch der Cloef-Pfad, der zu den Traumschleifen zählt. Traumschleifen gehören zu den Premiumwanderwegen und den Begriff Pfad trägt der knapp 8 km lange Weg zu Recht, denn fast zur Hälfte besteht er tatsächlich aus Pfaden und schmalen Waldwegen. An Aussichtspunkten, Gewässern und Felsen vorbei führt er hinunter zu Saarschleife, an der man eine verdiente Pause einlegen kann.

Wirklich lohnenswert ist es, einen kleinen Abstecher mit der Fähre auf die andere Seite des Flusses zu machen. Von der Anlegestelle aus sind es nur etwas über 2 km bis zur Burg Montclair, die in dieser Form seit dem 15. Jahrhundert auf der Anhöhe steht und ein beliebtes Ausflugsziel ist. In ihren Mauern beherbergt sie ein Museum, welches die interessante Geschichte der Burg erzählt. Weiterhin bieten die Wehrtürme einen tollen  Ausblick auf die Saarschleife.

Zurück auf dem Cloef-pfad erwartet uns der etwas anspruchsvollere Teil der Schleife, welcher Trittsicherheit und etwas Kondition erfordert. Vom Startpunkt geht es ca. 150 Höhenmeter hinauf zum Aussichtspunkt Cloef, Hier oben können wir uns auf einer Bank ausruhen und den Blick über die Saar schweifen lassen. Während uns eines der berühmten Fotomotive Deutschlands zu Füßen liegt ist es Zeit für ein kurzes Resumée:

An der Saarschleife läßt sich eine IchZeit für alle Sinne erleben. Sehr leckeres Essen, Entspannung in einem schönen Hotel mit einem sehr zuvorkommenden und freundlichen Personal und eine wundervolle Landschaft direkt vor der Haustür. Wer da noch in die Ferne reist hat selber Schuld.

 

IchZeit im Landhotel Saarschleife vonRalph Audörsch.

 



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11.06.2015 von:
11
Jun
Jeanette
von

Urlaub im Kloster – Ralph’s Podcast über Stille in der Pfalz

Urlaub im Kloster - Ruhe und Stille in der Pfalz

Weniger ist oftmals mehr. Das gilt besonders für alle, die täglich einer Reizüberflutung ausgesetzt sind. Deshalb gibt es Klosterreisen für Menschen jeden Alters. Denn manchmal muss man auch das Einfache erst Entdecken.

Lauscht dem neuesten Podcast von Ralph, unserem WohlfühlScout. Erlebt Einblicke und Gedanken von Ralph und seiner Frau Helene bei der puren Entspannung durch Klosteratmosphäre in St. Maria, Pfälzerwald und Nichtstun. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören und und freuen uns über eure Kommentare, Fragen oder auch Anregungen.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

WohlfühlScout Ralph im Pfälzerwald

 

Nun seid ihr neugierig geworden und möchtet euch über Urlaub im Kloster informieren? Dann findet ihr hier weitere Informationen zu Klosterreisen und möglichen Übernachtungsmöglichkeiten.



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25.01.2015 von:
25
Jan
Ralph
von

Kloster auf Zeit – Auf der anderen Seite der Klostermauer

Klöster verbergen sich hinter hohen Klostermauern. Eine eigene Welt, sichtbar abgegrenzt von “dieser” Welt. So ist es auch in Esthal. Esthal ist ein kleiner Ort auf einem Hochplateau tief im Pfälzer Wald. Am Ortsrand leben die Schwestern des göttlichen Erlösers im Kloster St. Maria. Weiß getünchte Mauern und ein schwarzes schmiedeeisernes Tor umgeben das Klostergelände. Eine kleine Jakobsmuschel am verschlossenen Eingang weist darauf hin, dass sich das Kloster als Refugium anbietet für Wanderer auf dem Jakobsweg. “Besucher bitte schellen” erklärt ein Schild. Wir klingeln und summend öffnet sich das Schloss des Tores.
Helene und ich gehen auf das Hauptgebäude zu. Durch eine schwere Eichentür mit vergittertem Glaseinsatz geht es zur Rezeption. Eine Nonne begrüßt uns freundlich. Wir haben für zwei Nächte ein Zimmer reserviert. Nicht weil wir Wanderer auf dem Weg nach Santiago de Compostella wären und unsere Füße Erholung bräuchten, sondern weil wir das Kloster über die IchZeit entdeckt haben.
Schon mal haben wir Tage im Kloster verbracht. In Arenberg bei Koblenz fühlten wir uns sehr wohl und hierdurch wurden wir neugierig auf ein weiteres Klostererlebnis.
Doch wir spüren gleich, dass das Kloster St. Maria etwas anderes ist.

Schwester Barbara kommt hinzu. Mit einem fröhlichem Strahlen heißt sie uns willkommen und mit einem Blick auf meinen Meldeschein hat sie gleich unsere erste Gemeinsamkeit entdeckt. Nächstes Jahr feiern sie und ich einen runden Geburstag. 20 Lebensjahre liegen zwischen uns. Schwester Barbara führt uns durch die Klostergänge zu unserem Zimmer und erzählt dabei, dass sie bis vor vier Jahren die Leitung eines Kindergartens inne hatte und hier nun ihren Ruhestand verbringt.
Nach einigen Treppen, Gängen und Erzählungen von Schwester Barbara sind wir an unserem Zimmer angekommen. Insgesamt gibt es 43 Gästezimmer mit Etagendusche und 5 Komfortzimmer mit eigenem Bad. Diese sind nicht in einem eigenen Gästehaus, sondern genauso im Kloster, wie die Zimmer der Schwestern.
Unser Zimmer ist einfach eingerichet. Aus dem Fenster blicken wir hinunter in den Klostergarten und hinter der Klostermauer erstreckt sich der Pfälzer Wald. Sonst nichts. Nun sind wir also auf der anderen Seite der Mauern in dieser anderen Welt. Mein Smartphone hat miserablen Empfang. Eine Statusmeldung auf facebook ist somit genauso unmöglich wie ein Blick darauf, was meine Freunde da draußen gerade so treiben. Also den Aufenthalt mit ein paar “offline-days” verbinden? Allerdings bietet das Kloster an, WLAN zu nutzen. Es bleibt also jedem selbst überlassen.

Yoga und Achtsamkeit

Yoga und Achtsamkeit

Nach dem Abendessen treffen wir uns mit Steffen. Für die Gäste im Kloster bietet er Yoga Kurse und Massagen an. Man kann auch ein ganzes Yoga Wochenende bei ihm buchen. Dabei möchte er aus den Gästen keine Yogis machen, sondern ihnen helfen, den eigenen Körper zu spüren und tiefe Entspannung zu erleben.
Gemeinsam gehen wir in den Kapitelsaal. Einen eigenen Gymnastikraum gibt es nicht. Vor den Augen der Mutter Gottes und zu Füßen des Gekreuzigten legt er für uns Matten aus und entzündet in der Mitte des Raumes eine Kerze. Unsere Yogastunde im außergewöhnlichen Ambiente in einer fast schon mystischen Atmosphäre beginnt. Allein schon Steffens warme und tiefe Stimme, mit der uns anleitet, würde für eine Tiefenentspannung reichen. Er gehört zu den Menschen, denen man ewig zuhören könnte.
Mit seinen Anweisungen führt er uns bewußt in unsere einzelnen Körperregionen und läßt sie uns spüren. “Du entspannst deine Arme. – Deine Arme entspannen sich. – Deine Arme sind ganz entspannt”, vibriert es durch den Raum. Und tatsächlich verfehlt diese sprachliche Steigerung ihre Wirkung nicht. Es folgen einige Dehnungs- und Streckungsübungen. “Wenn du magst, kannst du die Dehnung noch etwas verstärken, so lange es für dich angenehm ist”, motiviert Steffen dabei. Er empfiehlt auch, bei welcher Bewegung wir ein- und bei welcher Bewegung wir ausatmen sollen. Mit den Worten “Spüre die Qualität des Yoga”, geht es in eine abschließende Phase und die Grenze zwischen Yoga und Meditation verschwimmt. Mein Körper fühlt sich warm und leicht an, mein Kopf ist frei von irgendwelchen Ablenkungen. Ich bin ganz hier.

Diese Stimmung ist eine wunderbare Voraussetzung, um mich nun auf eine Wellnessmassage mit warmen Öl einzulassen. Hierfür gibt es aber doch einen eigenen Raum mit Massageliege. Die Wände sind mit warmen Erdtönen gestrichen, leise läuft klassische Musik. Auch mein Lieblingsstück: Der Kanon von Pachelbel. Er ist besonders schön, während Steffens Hände und Arme sanft massieren und das warme und duftende Öl die Haut benetzt.

Massage mit warmen Öl

Massage mit warmen Öl

Mit Yoga und der Massage ist das Wellnessangebot des Klosters vollständig genutzt. Mehr braucht es hier aber auch nicht, denn der Schwerpunkt des Aufenthalts liegt im Erleben der Stille des Klosters. Hier gibt es Zeit für Besinnung und Achtsamkeit und Meditation. Wer möchte, kann auch die geistlichen Angebote nutzen und gemeinsam mit den Schwestern Gottesdienst feiern und beten. Es ist auch ein gut geeigneter Ort für die modern gewordenen “Dreamdays”. Ganz ohne Ablenkung kann man hier seine strategischen Ausrichtungen überlegen oder seine Lebensziele überdenken. Wer das nicht im eigenen Zimmer machen möchte, kann einen der Räume nutzen, die frei zugänglich sind. Ausgestattet sind diese je mit einigen Stühlen und einem Tisch, an dem man seinen Masterplan des Lebens ausbreiten kann.

Die Verpflegung ist einfach. Das Frühstücksbuffet bietet neben Brot, Käse, Wurst und Aufstrichen auch Müsli und frisches Obst. Auch mittags und abends gibt es keine Speisekarte. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt, oder besser gesagt, auf das Buffet. Und so gesehen gibt es doch immer auch Auswahl, so dass jeder etwas Schmackhaftes für sich finden kann.

Das Kloster ist prädestiniert als Startpunkt für Wanderungen durch den Naturpark Pfälzerwald. Der Pfälzer Wald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands sowie eines der größten zusammenhängenden Waldflächen Europas. Wie wäre es mit etwas “Ich-bin-dann-mal-weg-feeling”? Entlang des Pfälzer Jakobs-Weges, der am Kloster vorbeiführt, informieren Tafeln über den Pilgerweg und verweisen auf interessante Abstecher zu Sehenswertem in den angrenzenden Gemeinden. Helene und ich gehen auf Geocaching Tour. Dabei entdecken wir nicht nur die versteckten Caches, sondern auch die vielen Brunnen rund um Esthal entlang des Brunnenwanderweges. Dieser ist insgesamt 15 km lang, aufgeteilt in zwei etwa gleich große Teilstücke.

Das Kloster Esthal nimmt im Verbund der IchZeit-Hotels eine Sonderstellung ein. Es möchte nicht auf den Wellness-Zug aufspringen mit Beautytipps, mannigfaltigen Wohlfühlanwendungen, großem Spabereich oder kulinarischen Erlebnissen. Ganz bewusst bleibt es bei seinen klösterlichen Wurzeln, um sein ganz besonderes Angebot zu offerieren: die klassischen Formen und Rituale der Exerzitien Menschen als Erfahrungs- und Übungsweg anzubieten, ohne einen christlichen Glauben vorauszusetzen. Das Massage- und Yogaangebot von Steffen ist dabei eine gelungene Brücke, auf der man gehen kann, um über den IchZeit-Gedanken in einer guttuenden Einfachheit anzukommen.



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22.01.2015 von:
22
Jan
Jeanette
von

Bad Sobernheim – Felke-Kur, Lehmpackungen und der Englische Hof

Moment mal!

Felke, Emanuel Felke? Der Lehmpastor? Vielleicht habt ihr von ihm gehört? Vielleicht von Bad Sobernheim und seinen dortigen Wellness-Hotels, die die Tradition mit Moderne verknüpfen und die ursprüngliche Felketherapie leben. Entschleunigung der besonderen Form, mit Hilfe aus der Natur. Und wer sich inspirieren lassen möchte oder doch noch mal nachlesen mag, dann haben wir folgende Blogartikel als Empfehlung:

 

Oder ihr hört euch hier den neuesten Podcast von Ralph an und seinen Erfahrungen mit Felke, Schlamm und purer Entspannung an der Nahe. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören und und freuen uns über eure Kommentare, Fragen oder auch Anregungen.

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7.11.2014 von:
7
Nov
Ralph
von

Wer schmeißt denn da mit Lehm?

Wellness wird in den IchZeit Hotels durchaus unterschiedlich angeboten. In Menschels Vitalresort in Meddersheim bei Bad Sobernheim liegt der Schwerpunkt ganz klar auf Medicial Wellness. Der Ursprung des speziellen Angebotes liegt in der besonderen Erde, die in dieser Gegend vorkommt. Mit meiner Frau Helene bin ich dem Ganzen etwas näher “auf den Grund” gegangen.

Familie Menschel leitet das zertifizierte Bio-Hotel in dritter Generation inklusive der Arztpraxis von Dr. Matthias Menschel, die fester Bestandteil des Medical-Wellness Angebotes ist.
Die Gästehäuser im 3,5 ha großen Park können 65 Gäste in verschiedenen Gästehäusern beherbergen.

Großvater Alfons Menschel war zu Beginn des 20. Jhd. Schüler des Heilkundigen Emanuel Felke, der als Lehmpastor bekannt war und die heilende Erde rühmte. Von 1916 bis 1926 hat Pastor Felke in Bad Sobernheim gewirkt und legte damit den Grundstein für die Entwicklung der Stadt zum staatlich anerkannten Heilbad. Felke stellte den bereits bekannten Naturheilmitteln Licht, Luft, Wasser den Lehm zur Seite. Die “heilende Erde” wurde zum Mittelpunkt seiner Therapie.

In dieser Tradition steht die Familie Menschel auch heute noch und hält das Erbe Felkes wach.
Die klassische Lehmanwendung in Menschels Vitalresort ist daher die Felke-Kur. Das Lehmbad wird zu Kurbeginn aus frisch gegrabener Heilerde her gerichtet. Heute nur noch im Sommer auf Wunsch im Freien. Ansonsten aber im stets angenehm temperierten Haus Felke.
Der Gast nimmt es täglich für 30 bis 60 Minuten und lässt den feuchten Lehm auf sich wirken. Der schwere Lehm wirkt durchblutungsfördernd, schmerzstillend, entzündungshemmend und abschwellend. Hilfreich ist der Lehm bei Gelenkschmerzen, bei Erkrankungen der Bauchorgane, bei Rheuma, Haut- und Krampfaderleiden. Er ist Gefäßtraining und nebenbei macht es einfach Spaß in ihm zu sitzen, sich danach davon zu befreien und die Reste an der frischen Luft trocknen zu lassen, um sie dann ab zu reiben. Getrennt stehen dafür der Damen- und Herrenpark großzügig zur Verfügung.

Das Serailbad ist eine weitere Lehmanwendung, die angeboten wird. Im Gegensatz zur Kaltanwendung bei der Felke Kur wird hier der Lehm im Serailbad warm angewendet.
Es folgt dabei einem antiken orientalischem Pflegezeremoniell: Zu Beginn wird der ganze Körper mit Heilerde gesalbt. Im warmen Baderaum trocknet die Packung auf der Haut an und fördert den Stoffwechsel. Wenn die Packung getrocknet ist, wird das Bad mit Kräuterdampf gefüllt. Der Lehm wird wieder geschmeidig und lässt sich mit kreisenden Bewegungen in die Haut massieren: Ein angenehmes Peeling!
Nach der Reinigungsdusche wird die Haut noch mit einem Pflegeöl verwöhnt, bevor die Behandlung bei der Nachruhe noch weiter wirken kann.

Auch in der Kosmetikabteilung wird die Heilerde eingesetzt und mit Dr. Hauschka Kosmetik zu einem ganz eigenem Behandlungskonzept kombiniert. Duftende Kompressen, Gesichtsreinigung, Intensivpflege und eine Lymphstimulation mit feinen Pinseln verschaffen eine feine Haut, tiefe Entspannung und innere Balance. Hier wird eindeutig mehr erreicht, als nur “Kosmetik”.

Doch es gibt auch eine Reihe von Gesundheitsangeboten ohne Lehm. Eine echte Entdeckung für mich ist Shiatsu. Aus der traditionellen chinesischen Medizin hervorgegangen bringt diese Massage den Energiefluß wieder in richtige Bahnen. Anders als bei der Akupunktur werden nicht einzelne Punkte stimuliert, sondern entlang der Meridiane behandelt. Nach der Behandlung fühlte ich mich deutlich energiegeladener, als davor.

Wir lernen auch die Dorntherapie kennen. Das moderne Leben führt zu Fehlbelastungen und zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. Dies sei Ursache für Rückenprobleme, so der Ansatz der Dornbehandlung, die nach ihrem Begründer Dieter Dorn benannt ist. Zunächst wird nach einer Beinlängendifferenz geschaut und dann eine Fehlstellung des Beckens und der Wirbel geprüft. Noch bei der Behandlung können diese korrigiert werden.

Neben den medizinisch orientierten Angeboten gibt es natürlich auch reine Entspannung. Auf 1.300 liebevoll gestalteten qm kann man im Vitalresort wunderbar abschalten. Das Wasser im 12 x 6 Meter großen Hallenbad ist auf 30 Grad temperiert. Noch etwas wärmer ist es im Whirlpool. Neben einer finnischen Sauna und dem Aromaöl-Dampfbad gibt es ein römisches Schwitzbad, das Laconium.
Ruhe findet man auch in der Außenanlage, in der man aufgrund der abgeschiedenen Lage des Resorts absolut ungestört ist. Zum Abkühlen lädt die Saunagäste das Naturschwimmbad ein, das mit 17 m Länge auch zum Schwimmen im chlorfreien Wasser gut geeignet ist.

Ein weiterer Schwerpunkt des Hauses ist die gesunde Ernährung. Den Gästen wird bei der Vollpension BIO Cuisine Wellness mit leichten saisonalen Gerichten nach mediterranem Vorbild serviert. Neben der vegetarischen Kost gibt es bei den abendlichen Menues an einigen Tagen wahlweise auch Biofleisch oder Fisch. Wer mit rheumatische Beschwerden, Störungen des Verdauungssystems, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Allergien oder Infektanfälligkeit zu kämpfen hat, kann sich auch für eine Fastenwoche entscheiden, um den Heilungsprozess noch stärker zu unterstützen.

Ob Fastenwoche oder kulinarische Verwöhnung: Viele Gäste kommen mindestens eine Woche in das Vitalresort. Nur für ein Wochenende oder wie wir, für drei Tage zu kommen, ist hier eher die Ausnahme. Doch auch nach diesen wenigen Tagen fühlen wir uns schon sehr erholt und gestärkt. So fahren auch wir “gesund, froh und heiter” wie es am Ausfahrtsschild steht, wieder nach Hause. Mir kommt das alte Chanson von Claire Waldoff in den Sinn. “Wer schmeißt denn da mit Lehm, Der sollte sich was schäm’! Der sollte auch was anderes nehm’ Als ausgerechnet Lehm.” Die Volkssängerin kannte Anfang des 20. Jahrhunderts wohl nicht die Segnungen des Nahelandes. Wir jetzt schon, denn wir haben ein IchZeit Hotel kennen gelernt, das den Begriff Medical Wellness überzeugend mit Lehm erfüllt.

 



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Ich will Zeit für mich. Ich stehe im Vordergrund.

Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.