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IchZeit Rheinland Pfalz
9.11.2012 von:
9
Nov
Ralph
von

La Ola zum Jahrestag

Entspannung und Wellness, Ralph’s Geschichte für den WohlfühlScout:

Das ist unser Tag! Der Jahrestag unseres ersten Kusses! Im Kalender ist der durch drei dicke Herzen blockiert.

Morgens bin ich dann doch mal schnell im Büro. Ist ja im Haus. Emails auf Dringlichkeit prüfen und schnell ein paar Telefonate erledigen. Die Kinder müssen auch noch verteilt werden. Es sind Herbstferien. 

Flucht nach vorn

Inzwischen ist es 10 Uhr, der Posteingang meldet weitere Emails und das Telefon schellt auch schon wieder. Flucht nach vorn durch die Tür, den Anruf übernimmt der AB. Schließlich wollen wir frühstücken gehen. Und zwar in das Café, in dem uns damals klar wurde, dass wir uns wollten. Eine halbe Stunde später sitzen wir an “unserem” Tisch und bestellen dasselbe Frühstück wie damals. Hier beginnt langsam auch die Ruhe in mir. Der Kopf hört auf, alle möglichen Gedanken zu spinnen und unerledigte Aufgaben an das Gewissen zu verpetzen. Heute wird es mir gelingen, den Stress abzubauen und einen echten Wohlfühl-Tag zu erleben.

Schnupperbesuch in der Pfalz

Unser Festprogramm unter dem Motto “Wellness für zwei” geht nach dem Frühstück weiter. Wir kombinieren es mit einem großen Ziel, das ich für 2013 habe. Ich möchte Wohlfühlscout werden: Botschafter für Wellness, Entspannung, Entschleunigung in der Natur, Genuss sowie Kurzurlaube in Rheinland-Pfalz. Als Westfale, der nach Baden zog und den Schwarzwald inzwischen gut kennt, ist die Expansion in Richtung Nordwesten genau das Richtige. Nicht zu weit und zugegeben echtes Neuland zum Entdecken. 

Wir haben uns zum Hineinschnuppern in die Pfalz Landau heraus gesucht und genießen den Nachmittag im La Ola.

“Abschalten vom Alltag, ein­tauchen in eine Wohlfühlatmosphäre.
Bei uns werden Sie erholt!”,

verspricht das Freizeitbad auf seiner Homepage. Das La Ola gilt als große Wellnessoase der Pfalz und als Top-Tip für einen “Kurzurlaub unter Palmen”. Von hier möchte ich meinen Bewerbungsblogbeitrag schreiben. Die beiden größeren Kinder dürfen mit, denn sie können schon schwimmen und sich ohne unsere Hilfe vergnügen. Die Großeltern haben dafür heute das Glück, unseren Kleinsten den ganzen Tag verwöhnen zu dürfen. 

Das Sportbecken interessiert uns heute nicht, denn wir wollen keine Bahnen abreißen. Uns reicht heute die “Wasserwelt”, in der wir uns erholen dürfen. Das Wellenbecken ist das Herzstück der Anlage. Jede halbe Stunde werden hier Wellen geschlagen, die am Ende des Beckens fast wie am Meer brechen. Zwischen den Wellengängen lädt der Wellenkanal ein, sich treiben zu lassen. Die Strömung lässt mich Kreise im Wasser ziehen, ohne schwimmen zu müssen. 

Aktivzonen und Ruhebereiche

Doch noch mehr Entspannung bietet das Außen-Thermalbecken mit 32°C Wassertemperatur. Der momentane Wintereinbruch ist die passende Umgebung für die warmen Massagedüsen und die Sitzbank im Wasser, die am Beckenrand entlang läuft. Die Nase in der kalten Luft, fühlt sich die Wärme des Wassers sehr angenehm an. Noch wärmer ist es im innen liegenden Whirlpool, der das Wasser mit 37°C durch die die Düsen sprudelt. Wir wissen gar nicht, wie lange wir hier sitzen, weil wir die Zeit vergessen und einfach das Sprudelbad genießen. 

Doch dann packt uns etwas Tatendrang. Wir wagen uns die Treppe hinauf, ganz oben in den markanten Turm des Bades. Die Ampel schaltet von Rot auf Grün und wir stürzen uns hinab in das “schwarze Loch”. So nennt sich die Riesenrutsche, die nicht nur für Jugendliche eine Attraktion ist. Wer sich nicht durch Textilien bremsen lässt und nur auf Ellenbogen und Füßen gestützt Geschwindigkeit aufnimmt, rauscht in hoher Geschwindigkeit zunächst durch ein Lichtermeer und dann tatsächlich in die Dunkelheit. Der Verlauf ist kaum zu erkennen und so kommt manche Kurve überraschend, bis der Spaß sanft in einem Becken endet. 

Die Abwechslung zwischen Ruhezonen und Aktivbereichen ist gelungen. Für den Hunger zwischendurch gibt es ein Schnellrestaurant, aber auch eine “Verzehrecke” für selbst mitgebrachte Speisen, die der Architekt allerdings rund bauen ließ.

Sauna vertagt

Der Saunabereich bleibt mir heute verschlossen, denn heute ist Frauensaunatag. Das macht aber nichts, denn auch ohne Sauna fühlen wir uns im La Ola wohl und wir können ja noch mal wieder kommen. Vielleicht ist es dann auch etwas wärmer draußen und wir gehen in den Vitalgarten oder wir nehmen uns Zeit für das Hamam-Bad.

Beim Hineingehen fragte uns die Dame an der Kasse, ob wir wirklich nur das Zwei-Stunden-Ticket haben wollten. Denn es würde uns sicher sehr gut gefallen. Es werden schließlich vier Stunden und wir sind froh, dass sie uns vom Familienticket mit unbegrenzter Zeit überzeugt hatte. 

Auf dem späten Heimweg winkt uns an der Rheinbrücke Rheinland-Pfalz zum Abschied. Aber heute ist ja nicht alle Tage und vielleicht warten wir auch nicht bis zum nächsten Tag, der mit drei Herzen blockiert ist.

Hier sind ein paar Impressionen unseres Tages:

 

 



Ich will Zeit für mich. Ich stehe im Vordergrund.

Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.