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IchZeit Rheinland Pfalz
30.04.2015 von: Jana Kerkhoff
30
Apr
Jana Kerkhoff von
Jana Kerkhoff
Kategorie: Gesundheit,

Faszination Faszien-Training auf der Rolle

Widmen wir uns mal einer etwas anderen Möglichkeit für eine IchZeit.

Seit nun mehr als einem halben Jahr lese ich in Fitnesszeitschriften und auch im Internet und diversen Blogs immer häufiger über das Faszien-Training mit DER Rolle. Schon vor circa drei Monaten habe ich mir aus Neugierde eine solche Rolle gekauft. Es gibt sie mittlerweile bei nahezu jedem Sporthändler in verschiedenen Farben, Härtegraden, für Anfänger oder Fortgeschrittene. Ich entschied mich für die Standard-Rolle, welche für Freizeitsportler empfohlen wird.

Der Erfinder verspricht: ,,Die Blackroll ist das ideale Instrument zur Regeneration und Selbstmassage zur Entspannung der Myofaszien (Bindegewebe der Muskeln und Muskelgruppen). Sie verhilft zur Vorbeugung gegen Muskelkater und verbessert die Regeneration der Muskeln, um die Leistung zu erhöhen.’’

Eine aktive Regeneration, Selbstmassage und verbesserte Durchblutung – das alles soll sie also können!

Aufgrund meines geschundenen Nackens, versprach ich mir sehr viel von diesem Training, denn ich hatte keine Lust mehr ständig den teuren Masseur aufsuchen zu müssen.

Wer unter Nacken- und Rückenverspannungen leidet, weiß wie sehr die Schmerzen den Alltag beeinflussen. Schon immer habe ich mir in solchen Momenten eine schnelle und auch effektive Linderungsmöglichkeit gewünscht. Am besten einen kleinen Physiotherapeut für Zuhause. Jetzt habe ich einen! Oder eine. Meine Rolle!

Ich sage euch vorab: Das erste Zusammentreffen mit der Rolle war vor allem eins: Schmerzhaft!

Zum ersten Mal spürte ich jede einzelne Muskelverspannung und Verklebung in meinem Körper, die man natürlich erst spürt, wenn man die betroffenen Körperpartien punktuell massiert. Die Rolle schafft das mit ihrer Härte so effektiv, wie es nicht einmal Hände schaffen könnten.

Das Training mit der Rolle ist erst dann richtig und wichtig, wenn man währenddessen am liebsten laut aufschreien möchte. Zugegeben, ich musste wirklich laut aufschreien und wäre am liebsten sofort aufgesprungen.

Das klingt nun wirklich nicht nach wohltuender Massage und man stellt sich die Frage warum man sich diese Selbstfolter antuen sollte. Ganz einfach: Weil sie absolut effektiv ist!

Wie oben bereits erwähnt gibt es die Rollen in weicheren, sowie härteren Ausführungen, das kommt ganz auf eure Schmerzempfindlichkeit und euer Vorhaben an. Ihr könnt es als Trainingsgerät nutzen, um zum Beispiel eure Rumpfmuskulatur zu trainieren, als Massagehilfe oder als Entspannungs- und Durchblutungshilfe. Jedes Körperteil kann ,,bearbeitet’’ werden.

Die Therapie ist außerdem denkbar einfach. Man legt sich mit der betroffenen Körperpartie auf die Rolle und rollt langsam auf dem Schmerzpunkt hin- und her. Zähne zusammenbeißen! Nach ein paar Minuten sollte man eine Linderung des Schmerzes bemerken. Bei besonders hartnäckigen und akuten Schmerzen wird täglich ein 15-minütiges Training mit der Rolle empfohlen.

Seit circa einem Monat nutze ich meine Rolle nun regelmäßig. Trotz der anfänglichen Schmerzen kann ich gar nicht mehr ohne. Meine damals extrem ,,verklebten’’ Beine fühlen sich deutlich lockerer bzw. entknoteter an. Durch meinen Bürojob bleiben die Nackenverspannungen leider nicht aus, aber das Training ist jeden Abend eine Wohltat. Ich rolle bei akuten Schmerzen zehn Minuten Nacken und Rücken aus und spüre dabei ganz genau, wie sich die einzelnen Verklebungen und Knoten langsam lösen. Und auch direkt nach dem Joggen lege ich mich für ein paar Minuten auf die Rolle um die beanspruchten Muskeln zu regenerieren. Ja, das tut gut! Für mich ist das pure Entspannung.

Wer von euch hat denn schon mit dem Gedanken gespielt das Training mit DER Rolle auszuprobieren? Meinen Segen hat sie definitiv!



Ich will Zeit für mich. Ich stehe im Vordergrund.

Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.