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IchZeit Rheinland Pfalz
20.10.2015 von: Ronja
20
Okt
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Ronja
Kategorie: Gesundheit, Vital-Rezepte,

Den Stoffwechsel auf Hochtouren bringen – Was bringt die Stoffwechselkur wirklich?

Ich hatte es satt.

Bereits seit der Grundschule musste ich mein ganzes Leben lang mit Übergewicht und Gewichtsschwankungen kämpfen und meine angeborene Stoffwechselunterfunktion machte die ganze Sache nicht gerade einfacher. Zwar hatte ich es manchmal geschafft ein paar Kilogramm auf der
Waage zu verlieren, aber nach einigen Monaten kamen diese meist mit ein paar Freunden wieder zurück. Irgendwann hatte ich mich mit dem Gedanken abgefunden, dass ich nie abnehmen würde und das Thema im Kopf abgehakt. Nach meinem einjährigen Auslandsaufenthalt in Australien hatte ich wieder ein paar Kilo verloren, jedoch hielt das nicht lange an, da die heimische Küche doch wirklich zu verlockend war. Als meine Waage mir das ernüchternde Ergebnis demonstrierte,  fasste ich einen Entschluss. Ja, ich fühle mich wohl in meiner Haut und ja, ich finde es okay, dass ich nicht in Kleidergröße 36 passe – Aber ein paar Kilo weniger könnten mir und meiner Gesundheit nun mal nicht schaden, also wieso nicht noch einmal einen Versuch starten? Und diesmal richtig, nämlich mit Elan!

Da eine Ernährungsumstellung ohne Sport nur wenige Erfolge erzielt, war mein nächster Anlaufpunkt ein Fitnessstudio in meiner Nähe in welchem ich mich beraten ließ. Ich war schon einmal in einem Studio dieser Art angemeldet, aber letztendlich habe ich das Abo nur selten bis gar nicht genutzt. Doch diesmal wollte ich es anders machen! Ich wollte meinen inneren Schweinehund besiegen und steckte voller Tatendrang. Während meiner Beratung bei einer der Mitarbeiterinnen erfuhr ich von einer Stoffwechselkur, welches das Studio zusammen mit einer Anmeldung für einen gewissen Aufpreis anbot. Darin waren bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sowie Eiweißpulver enthalten, welche dafür sorgen sollten, dass mein Körper während der Kur keine Mangelerscheinungen bekommt.

Die Kur sollte in Etwa so ablaufen: Während der ersten drei Wochen, der „Diätphase“, würde die tägliche Kalorienzahl auf 1000 begrenzt werden. Dabei wird beinahe komplett auf jegliche Art von Zucker, Fetten und Kohlehydraten verzichtet. In den folgenden 3 Wochen, der „Stabilisierungsphase“,  wird die Kalorienzahl auf 1500 hochgeschraubt. In dieser Zeit gewöhnt sich der Körper daran, wieder mehr Kalorien zur Verfügung gestellt zu bekommen, ohne alles sofort wieder als Fettreserve zu speichern. Für die unterschiedlichen Phasen konnte man sich auf der Online-Rezeptdatenbank die passenden Rezepte mit jeweiliger Kalorienanzahl anschauen und planen. Allerdings sei es wichitg, dass man sich nach den ersten 6 Wochen auch weiterhin überwiegend kohlehydratarm ernährt, damit nicht der sogenannte Jo-Jo-Effekt auftritt. Zu diesem Zeitpunkt ist es aber erlaubt, einmal die Woche einen „Schlemmertag“ einzulegen, an welchem man auch Kohlehydrate, Zucker und allerlei Dinge essen darf, die einem bis dahin gefehlt haben. Überwiegend ist dieser dazu da, der Seele etwas Gutes zu tun und um einen Ansporn zu haben, die Ernährungsumstellung weiter durchzuziehen. Begleitend zu der Umstellung sollte man ebenfalls
mindestens 2 Mal die Woche im Fitnessstudio trainieren.

Nicht nur die Ernährung sondern auch ausreichend Sport ist wichtig um dauerhaft abzunehmen

Nicht nur die Ernährung sondern auch ausreichend Sport ist wichtig um dauerhaft abzunehmen

Nachdem ich ein, zwei Tage über die Stoffwechselkur nachgedacht hatte entschloss ich mich, dem Ganzen eine Chance zu geben. Ich wurde mit den Mittelchen und Pulvern eingedeckt und hatte noch ein Wochenende des Schlemmens vor mir, die „Ladephase“, bevor am nächsten Montag die Diät begann.

Die erste Woche war ich zugegeben ziemlich überfordert. Ich hatte noch nie sehr viel Zeit mit dem Planen meiner Mahlzeiten oder Kochen verbracht, also war es ziemlich neu für mich, mich vor dem wöchentlichen Einkauf hinzusetzen um für jeden Tag der Woche meine Mahlzeiten ausgiebig zu planen. Auch war das zusammenrechnen der Kalorien umständlicher als gedacht und ich musste mich zunächst Schritt für Schritt herantasten. Dadurch verbrachte ich durchaus jede Woche 2 volle Stunden damit, meinen Essensplan für die kommenden 7 Tage auszuarbeiten. Doch als dann endlich alle Lebensmittel im Kühlschrank standen, konnte es losgehen.

Das Frühstück bestand jeden Tag aus einem Eiweißshake. Zu Beginn dachte ich, dass ich davon niemals bis mittags satt bleiben könnte, jedoch irrte ich mich. Die Shakes sind unglaublich sättigend und somit ist es auch nicht allzu schwer, auf die verführerischen Zwischenmahlzeiten zu verzichten. Dies ist äußerst wichtig, da zwischen jeder der 3 Mahlzeiten mindestens 4 Stunden liegen sollten, damit in der Zwischenzeit der Stoffwechsel ordentlich angekurbelt wird.

Auch gesundes essen macht satt UND schmeckt

Auch gesundes essen macht satt UND schmeckt

Auch was das Training im Fitnessstudio betraf war ich kaum zu bremsen. Von Anfang an versuchte ich so oft zum Training zu gehen wie es nur ging und kam somit schnell auf 4 – 5 Trainingseinheiten die Woche. Damit überraschte ich nicht nur meinen Bekanntenkreis, sondern auch mich selbst!

Was mich jedoch schockierte war die Tatsache, dass mein Körper in den ersten 3 Tagen offensichtlichen einen kalten Entzug durchmachte.Immerhin war er daran gewöhnt, regelmäßig Zucker zu bekommen und scheinbar gefiel es ihm jetzt gar nicht, darauf verzichten zu müssen. Ich hatte Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen und teilweise sogar ein richtiges Schwächegefühl. Jedoch wurde mir von Anfang an gesagt, dass dies vollkommen normal sei und nach einigen Tagen stellte es sich dann auch wieder ein – und bald zeigten sich auch die ersten Erfolge! Jede Woche wurde ich von meiner Betreuerin gewogen, inklusive einem Körperscan, welcher dir deinen Körperfettanteil, sowie den prozentualen Wasserhaushalt und vieles weiteres anzeigt. Und siehe da – die Fettpölsterchen schmolzen davon! Bereits nach 3 Wochen hatte ich über 4 Kilo reines Körperfett verloren und startete somit motiviert in den nächsten Abschnitt.

Fortsetzung folgt…



Ich will Zeit für mich. Ich stehe im Vordergrund.

Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.