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IchZeit Rheinland Pfalz
3.11.2015 von:
3
Nov
Jeanette
von
Kategorie: Glücks-Momente,

Der Countdown läuft – SpaCamp 2015 in Rheinland-Pfalz

Das SpaCamp ist das einzige Barcamp der Spa, Wellness, Gesundheits-Fachbranche und seit dem 2. SpaCamp im Jahr 2009 bin ich immer dabei gewesen. Als Frischling, hochmotiviert, erkältungstechnisch angeschlagen oder einfach ein fröhlicher Barcampteilnehmer, der sich jedes Jahr immer wieder erneut darüber freut “alte Bekannte” wieder zu sehen und neue Themen/Trends kennen zu lernen. Und im letzten Jahr fragte mich Wolfgang (Falkner), Veranstalter des SpaCamps, ob die Veranstaltung denn nicht in Rheinland-Pfalz statt finden kann und wir als Destinationspartner Lust dazu hätten?

Ja. Nein. Lust hätten wir bestimmt…und ruck, zuck findet in zwei Tagen die PreConventionTour und in drei Tagen das SpaCamp statt.

 


Und passend zu diesem Countdown wollte die SpaCamp-Redaktion von mir wissen, was uns antreibt und wie wir den Balanceakt zwischen herzlichem Gastgeber und entschleunigenden IchZeiten hinbekommen. Et voilá, da sind meine Antworten:

  • Liebe Jeanette für welche 3 BarCamp-typischen „Tags“ stehen die Gastlandschaften Rheinland-Pfalz? Warum soll mich mein nächster Urlaub am besten auf direktem Weg in Eure Heimat führen?

Ohne lange darüber nachzudenken, dann sind das „Gastfreundschaft“, „Lächeln“, „Landschaftsvielfalt“. Ansonsten würde ich nur viel mehr Worte, besser gesagt Adjektive, benötigen, um unsere zehn Gastlandschaften in Rheinland-Pfalz zu beschreiben und bildlich vor Augen zu führen.

Warum? Man träumt entweder von hohen Bergen, dem Meer oder dem fernen Unbekannten. Ich finde, man unterschätzt dieses Bundesland zwischen Köln und Frankfurt. Man muss ein mal hier gewesen sein, um es zu verstehen und sich zu „verlieben“. Auf kleinstem Raum zeigen sich so viele unterschiedliche Landschaften – entweder von Mensch oder Natur in Jahrhunderten oder gar wenigen Jahren erschaffen.

Neben Mythen, Romantik, Architektur prägen vor allem die Menschen mit ihrer Freundlichkeit und ihren Traditionen das Bild. Ich vergleiche es manchmal mit dem Stück „heile Welt“ und dennoch sind Rheinland-Pfälzer offen für einander, für andere Kulturen und moderne Einflüsse.

  • Wie verbinden sich Tradition und Trends in Eurer Region? Wie schafft ihr es, so vorbildlich, traditionelle Werte mit neuen Medien, wie IchZeit-Blog oder Podcasts zu verbinden?

Danke 🙂 Darüber werden sich meine KollegenInnen auch riesig freuen.

Das Eine schließt das andere nicht aus. Tradition schafft Werte und Werte sind unsere Wurzeln, sie können uns Halt geben. Trends und Traditionen sollten sich nicht ausschließen.  Im Grunde genommen verschaffen wir uns mit den neuen Medien Gehör auf den unterschiedlichen Kommunikationskanälen, neben den „alten“ Medien nicht zu vergessen. Man sollte sich nur vorher bewusst sein, welche Kanäle man wirklich bespielen will und wie viel Zeit und Mühe es einem kosten kann. Viele unterschiedliche Kanäle heißt eben auch viel Arbeit und permanentes Dranbleiben und eventuell Nachjustieren. Heute ist es Facebook, morgen eher Twitter oder Snapchat. Und ein wenig Arbeitsteilung kann nie schaden, denn viele fleißige Hände bewirken auch einen überschaubaren Arbeitsaufwand.

  • Denkt man an Wellness und Rheinland-Pfalz, fallen einem die Vinotherapie oder die bekannte Felkekur ein. Wie werden diese Konzepte umgesetzt und was gibt es sonst noch?

Ja diese Beiden Konzepte sind am bekanntesten! Aber Wellness und Gesundheitsangebote können auch einen ganz anderen Ansatz einschlagen. Zum Beispiel, wenn Aspekte des Rückzugs oder der Fokussierung im Vordergrund stehen, dann sind Übernachtungsmöglichkeiten im Kloster sehr spannend und zielführend. Eine andere wissenschaftliche Richtung nimmt wiederum ein Konzept in der Eifel ein. Das GesundLand Vulkaneifel versucht den therapeutischen Aspekt der Landschaften und Naturräume in die Entwicklung von Gesundheits- bzw. Präventionsangeboten einzubinden. Und generell versuchen viele Hotelanbieter und Gesundheitsorte z.B. Heilbäder und Kurorte sich verstärkt auf ihre ursprünglichen Traditionen und Heilmittel zu fokussieren, und an die heutigen Anforderungen und Gegebenheiten weiterzuentwickeln.

  • In Rheinland-Pfalz gibt es viele tolle Spa- und Wellness-Hotels. Könnt ihr uns verraten, was den Erfolg einer optimalen Zusammenarbeit zwischen Hotel und Destination ausmacht?

Kommunikation. Kommunikation. Kommunikation. Hotel und Destination sollten Partner auf Augenhöhe sein, und sich auch ehrlich und selbstkritisch mit Fragen auseinander setzen dürfen. Jeder kann von dem anderen Lernen und die Zusammenarbeit kann sich durch Erfahrungen und Einstellungen wunderbar ergänzen. Und Fehler, nicht gut laufende Maßnahmen sollten ebenfalls erlaubt sein, nur so kann man die Lernkurve für sich selbst als auch für die Kooperation steigern.

  • Auch beim SpaCamp 2015 wird es eine Pre-Convention-Tour geben. Hier geht es ins Naheland. Auf was dürfen sich die Teilnehmer freuen?

Die Pre-Convention-Tour im letzten Jahr wurde von den Teilnehmern sehr positiv bewertet. Auf dem SpaCamp bleibt gar keine Zeit die Region, Kultur und Menschen kennen zu lernen und somit stellt die PCT eine wunderbare Ergänzung dar.

Das war für uns ausschlaggebend alle Einzuladen. Wir können Interessierten noch andere Facetten, Wellnesshotels oder Konzepte vorstellen und Einblicke gewähren. Wir werden noch ein wenig tiefer in Höhr-Grenzhausen zum Thema Tradition und Keramik einsteigen und dann den Freitag im Naheland verbringen – zwischen Wellnesshotels, Heilbad und deutschlandweit einzigartigen Alleinstellungsmerkmalen.

  • Dürfen wir schon mit einem Themenvorschlag von euch beim SpaCamp rechnen? 🙂

Mmh, ich suche immer noch nach dem perfekten Thema. Vielleicht schaffe ich es noch eine Session anzumelden.

 


 

Man muss nicht lange darüber nachdenken – wenn einem solch eine tolle Gelegenheit geboten wird. Zusammen mit dem Hotel Zugbrücke im Westerwald haben wir einen tollen, engagierten und hoch professionellen Partner an der Seite, der für jegliche Ideen und Spielrenzien zu haben ist und nicht davor zurück schreckt. Auch jetzt in der Hochphase der Vorbereitung und letzten Stunden vor dem Sturm, muss man DANKE sagen können. Das gilt auch Wolfgang und dem gesamten Orgateam des SpaCamps…toi, toi, toi…ich werde dann jetzt mal noch weitere kleinere Vorbereitungen für die Pre-Convention-Tour erledigen.

Vielleicht bis spätestens Freitag in Höhr-Grenzhausen. Ich freue mich auf euch.
Und wer leider dieses Jahr nicht dabei sein kann oder weitere Hintergrundinformationen lesen mag, der kann mehr auf www.spacamp.de entdecken.

 



Ich will Zeit für mich. Ich stehe im Vordergrund.

Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.