Ihre Suche im IchZeit-Blog:

Beiträge auf der Karte

Blog-Archiv

  • 2018 (1)
  • 2016 (4)
  • 2015 (40)
  • 2014 (28)
  • 2013 (34)
  • 2012 (63)
  • 2011 (56)
IchZeit Rheinland Pfalz
21.06.2016 von:
21
Jun
Miriam
von

Heilbäder und Kurorte in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Für wen ist ein Aufenthalt in einem Heilbad oder Kurort interessant? Im Prinzip für jeden, der in seinem Urlaub etwas für seine Gesundheit tun möchte. Dies geht von Wohlfühlmomenten über Prävention bis hin zu medizinisch-therapeutischen Bedürfnissen.

Die 19 Heilbäder und Kurorte in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeichnen sich durch breitgefächerte Naturheilverfahren aus.
Die nachfolgende Infografik gibt einen guten Überblick über die Begriffsbestimmungen und Informationen rund um das Thema Kur.

Infografik Heilbäder und Kurorte in Rheinland-Pfalz und im Saarland, Tipps und Informationen

Infografik Heilbäder und Kurorte in Rheinland-Pfalz und im Saarland


19.02.2015 von: Karsten
19
Feb
tdomf_64cc6 von
Karsten
Kategorie: Aktiv in der Natur,

Wandern auf dem Jakobsweg in Deutschland

Wandern auf den Spuren des Apostels Jakobus des Älteren ist auch in Deutschland beliebt. Schließlich beginnt der Pilgerweg nach Spanien immer im eigenen Haus, wie ein altes Pilgersprichwort besagt. Der Jakobsweg in Deutschland orientiert sich an den historischen Vorbildern der Pilger aus dem späten Mittelalter.

Seit wann gibt es den Jakobsweg in Deutschland?

Obwohl das Pilgern nach Santiago di Compostela schon in den 1970er Jahren wiederentdeckt wurde, ist der offizielle Jakobsweg in Deutschland erst seit 1992 ausgeschildert. Vorreiter war der evangelische Pfarrer Paul Geißendörfer. Mit seiner Jakobsgemeinde wanderte er auf historischen Spuren von Rothenburg ob der Tauber nach Nürnberg.

Der Jakobsweg in Deutschland ist vielfältig

Im Gegensatz zum Hauptweg in Frankreich und Spanien, bei dem die Routenführung festgelegt ist, führen auf dem Jakobsweg in Deutschland viele Wege nach Santiago di Compostela. So führt der Fränkische Jakobsweg von Tillyschanz über Nürnberg und Heilbronn nach Rothenburg ob der Tauber und orientiert sich an den Routen spätmittelalterlicher Jakobspilger. Der Münchener Jakobsweg beginnt am Angerkloster in München und mündet bei Bregenz am Bodensee in die Schweizer Jakobswege. Darüber hinaus gibt es auch in Rheinland-Pfalz und in Westfalen, in Ostdeutschland und in Norddeutschland verschiedene Routen auf dem Jakobsweg in Deutschland.

Jakobsweg in Deutschland in Etappen wandern

Viele deutsche Pilger beginnen ihren Pilgerweg tatsächlich vor der eigenen Haustür und wandern in den Ferien oder am Wochenende in Etappen bis nach Santiago di Compostela. Anders als in Spanien und Frankreich gibt es in Deutschland keine Refugios. Viele Hotels und Pensionen entlang des Weges haben sich aber mittlerweile auf die Bedürfnisse der Pilger eingestellt.

Wer gilt als Pilger?

Damit die Wallfahrt in Santiago di Compostela auch wirklich anerkannt wird, müssen Pilger einen Pilgerausweis mitführen, der an verschiedenen Stationen abgestempelt wird. Als “echter” Pilger gilt, wer mindestens die letzten 100 Kilometer der Strecke zu Fuß oder die letzten 200 Kilometer zu Pferd oder mit dem Fahrrad absolviert hat.


25.01.2015 von:
25
Jan
Ralph
von

Kloster auf Zeit – Auf der anderen Seite der Klostermauer

Klöster verbergen sich hinter hohen Klostermauern. Eine eigene Welt, sichtbar abgegrenzt von “dieser” Welt. So ist es auch in Esthal. Esthal ist ein kleiner Ort auf einem Hochplateau tief im Pfälzer Wald. Am Ortsrand leben die Schwestern des göttlichen Erlösers im Kloster St. Maria. Weiß getünchte Mauern und ein schwarzes schmiedeeisernes Tor umgeben das Klostergelände. Eine kleine Jakobsmuschel am verschlossenen Eingang weist darauf hin, dass sich das Kloster als Refugium anbietet für Wanderer auf dem Jakobsweg. “Besucher bitte schellen” erklärt ein Schild. Wir klingeln und summend öffnet sich das Schloss des Tores.
Helene und ich gehen auf das Hauptgebäude zu. Durch eine schwere Eichentür mit vergittertem Glaseinsatz geht es zur Rezeption. Eine Nonne begrüßt uns freundlich. Wir haben für zwei Nächte ein Zimmer reserviert. Nicht weil wir Wanderer auf dem Weg nach Santiago de Compostella wären und unsere Füße Erholung bräuchten, sondern weil wir das Kloster über die IchZeit entdeckt haben.
Schon mal haben wir Tage im Kloster verbracht. In Arenberg bei Koblenz fühlten wir uns sehr wohl und hierdurch wurden wir neugierig auf ein weiteres Klostererlebnis.
Doch wir spüren gleich, dass das Kloster St. Maria etwas anderes ist.

Schwester Barbara kommt hinzu. Mit einem fröhlichem Strahlen heißt sie uns willkommen und mit einem Blick auf meinen Meldeschein hat sie gleich unsere erste Gemeinsamkeit entdeckt. Nächstes Jahr feiern sie und ich einen runden Geburstag. 20 Lebensjahre liegen zwischen uns. Schwester Barbara führt uns durch die Klostergänge zu unserem Zimmer und erzählt dabei, dass sie bis vor vier Jahren die Leitung eines Kindergartens inne hatte und hier nun ihren Ruhestand verbringt.
Nach einigen Treppen, Gängen und Erzählungen von Schwester Barbara sind wir an unserem Zimmer angekommen. Insgesamt gibt es 43 Gästezimmer mit Etagendusche und 5 Komfortzimmer mit eigenem Bad. Diese sind nicht in einem eigenen Gästehaus, sondern genauso im Kloster, wie die Zimmer der Schwestern.
Unser Zimmer ist einfach eingerichet. Aus dem Fenster blicken wir hinunter in den Klostergarten und hinter der Klostermauer erstreckt sich der Pfälzer Wald. Sonst nichts. Nun sind wir also auf der anderen Seite der Mauern in dieser anderen Welt. Mein Smartphone hat miserablen Empfang. Eine Statusmeldung auf facebook ist somit genauso unmöglich wie ein Blick darauf, was meine Freunde da draußen gerade so treiben. Also den Aufenthalt mit ein paar “offline-days” verbinden? Allerdings bietet das Kloster an, WLAN zu nutzen. Es bleibt also jedem selbst überlassen.

Yoga und Achtsamkeit

Yoga und Achtsamkeit

Nach dem Abendessen treffen wir uns mit Steffen. Für die Gäste im Kloster bietet er Yoga Kurse und Massagen an. Man kann auch ein ganzes Yoga Wochenende bei ihm buchen. Dabei möchte er aus den Gästen keine Yogis machen, sondern ihnen helfen, den eigenen Körper zu spüren und tiefe Entspannung zu erleben.
Gemeinsam gehen wir in den Kapitelsaal. Einen eigenen Gymnastikraum gibt es nicht. Vor den Augen der Mutter Gottes und zu Füßen des Gekreuzigten legt er für uns Matten aus und entzündet in der Mitte des Raumes eine Kerze. Unsere Yogastunde im außergewöhnlichen Ambiente in einer fast schon mystischen Atmosphäre beginnt. Allein schon Steffens warme und tiefe Stimme, mit der uns anleitet, würde für eine Tiefenentspannung reichen. Er gehört zu den Menschen, denen man ewig zuhören könnte.
Mit seinen Anweisungen führt er uns bewußt in unsere einzelnen Körperregionen und läßt sie uns spüren. “Du entspannst deine Arme. – Deine Arme entspannen sich. – Deine Arme sind ganz entspannt”, vibriert es durch den Raum. Und tatsächlich verfehlt diese sprachliche Steigerung ihre Wirkung nicht. Es folgen einige Dehnungs- und Streckungsübungen. “Wenn du magst, kannst du die Dehnung noch etwas verstärken, so lange es für dich angenehm ist”, motiviert Steffen dabei. Er empfiehlt auch, bei welcher Bewegung wir ein- und bei welcher Bewegung wir ausatmen sollen. Mit den Worten “Spüre die Qualität des Yoga”, geht es in eine abschließende Phase und die Grenze zwischen Yoga und Meditation verschwimmt. Mein Körper fühlt sich warm und leicht an, mein Kopf ist frei von irgendwelchen Ablenkungen. Ich bin ganz hier.

Diese Stimmung ist eine wunderbare Voraussetzung, um mich nun auf eine Wellnessmassage mit warmen Öl einzulassen. Hierfür gibt es aber doch einen eigenen Raum mit Massageliege. Die Wände sind mit warmen Erdtönen gestrichen, leise läuft klassische Musik. Auch mein Lieblingsstück: Der Kanon von Pachelbel. Er ist besonders schön, während Steffens Hände und Arme sanft massieren und das warme und duftende Öl die Haut benetzt.

Massage mit warmen Öl

Massage mit warmen Öl

Mit Yoga und der Massage ist das Wellnessangebot des Klosters vollständig genutzt. Mehr braucht es hier aber auch nicht, denn der Schwerpunkt des Aufenthalts liegt im Erleben der Stille des Klosters. Hier gibt es Zeit für Besinnung und Achtsamkeit und Meditation. Wer möchte, kann auch die geistlichen Angebote nutzen und gemeinsam mit den Schwestern Gottesdienst feiern und beten. Es ist auch ein gut geeigneter Ort für die modern gewordenen “Dreamdays”. Ganz ohne Ablenkung kann man hier seine strategischen Ausrichtungen überlegen oder seine Lebensziele überdenken. Wer das nicht im eigenen Zimmer machen möchte, kann einen der Räume nutzen, die frei zugänglich sind. Ausgestattet sind diese je mit einigen Stühlen und einem Tisch, an dem man seinen Masterplan des Lebens ausbreiten kann.

Die Verpflegung ist einfach. Das Frühstücksbuffet bietet neben Brot, Käse, Wurst und Aufstrichen auch Müsli und frisches Obst. Auch mittags und abends gibt es keine Speisekarte. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt, oder besser gesagt, auf das Buffet. Und so gesehen gibt es doch immer auch Auswahl, so dass jeder etwas Schmackhaftes für sich finden kann.

Das Kloster ist prädestiniert als Startpunkt für Wanderungen durch den Naturpark Pfälzerwald. Der Pfälzer Wald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands sowie eines der größten zusammenhängenden Waldflächen Europas. Wie wäre es mit etwas “Ich-bin-dann-mal-weg-feeling”? Entlang des Pfälzer Jakobs-Weges, der am Kloster vorbeiführt, informieren Tafeln über den Pilgerweg und verweisen auf interessante Abstecher zu Sehenswertem in den angrenzenden Gemeinden. Helene und ich gehen auf Geocaching Tour. Dabei entdecken wir nicht nur die versteckten Caches, sondern auch die vielen Brunnen rund um Esthal entlang des Brunnenwanderweges. Dieser ist insgesamt 15 km lang, aufgeteilt in zwei etwa gleich große Teilstücke.

Das Kloster Esthal nimmt im Verbund der IchZeit-Hotels eine Sonderstellung ein. Es möchte nicht auf den Wellness-Zug aufspringen mit Beautytipps, mannigfaltigen Wohlfühlanwendungen, großem Spabereich oder kulinarischen Erlebnissen. Ganz bewusst bleibt es bei seinen klösterlichen Wurzeln, um sein ganz besonderes Angebot zu offerieren: die klassischen Formen und Rituale der Exerzitien Menschen als Erfahrungs- und Übungsweg anzubieten, ohne einen christlichen Glauben vorauszusetzen. Das Massage- und Yogaangebot von Steffen ist dabei eine gelungene Brücke, auf der man gehen kann, um über den IchZeit-Gedanken in einer guttuenden Einfachheit anzukommen.


24.09.2014 von:
24
Sep
Jeanette
von
Kategorie: Aktiv in der Natur,

Unsere fünf Sinne in der Natur entspannen

In den unterschiedlichen Regionen in Rheinland-Pfalz gibt es viele verschiedene Landschaften, die zu entdecken sind. Von dichten Wäldern über endlos lange Weinstraßen bis hin zu urwüchsigen Tälern. Doch das funktioniert nur, wenn unsere Sinne vollkommen fokussiert darauf sind unsere Umgebung wahrzunehmen.

Weinblätter im Ahrtal

Unsere fünf Sinne sind jedoch etwas ganz selbstverständliches für uns im Alltag geworden. Erst wenn sie mal beeinträchtigt oder gar ganz weg sind, fällt uns auf wie wir uns im Leben auf sie verlassen und sie uns unseren Alltag erleichtern. Viele Menschen bemerken gar nicht, wie sie im Laufe der Jahre langsam abbauen. Das bekannteste Problem sind unsere Augen, da viele Menschen im Verlaufe ihres Lebens eine Brille benötigen, aufgrund der ständigen Nutzung von Computer, Smartphone oder ähnlichem am Arbeitsplatz.

Der Stress dem wir jeden Tag ausgesetzt sind, macht es uns kaum möglich unsere Sinne mal wieder vollkommen auszunutzen. Ein kurzer Waldspaziergang kann da schon eine große Hilfe sein. Es gibt so viele Möglichkeiten in der Natur die Sinne wieder zu beleben und gleichzeitig sich selbst eine Entspannung zu gönnen.

im Dahner Felsenland den Wald und die Natur erkunden

Die grundsätzliche Stille in der Natur hilft uns vom stressigen Alltag abzuschalten, aber erst wenn wir uns mal vollkommen mit unserem Gehör und geschlossenen Augen auf unsere Umwelt konzentrieren nehmen wir die kleinsten Geräusche und Bewegungen um uns herum war. Da raschelt es auf der einen Seiten im Busch, weil ein Hase im Unterholz sitzt oder auf der anderen Seite im Baum Vogelgezwitscher, da ein Vogel dort sein Nest gebaut hat. Solche Kleinigkeiten entgehen uns, wenn wir nicht einen Augenblick uns mal Zeit nehmen um einfach den Geräuschen der Umwelt zu lauschen.

Auch eine Pause auf einer Bank bei der man entspannt den Blick streifen lassen kann, zeigt uns wie viel wir doch mit unseren Augen wahrnehmen können, wenn wir uns nur einen Augenblick Zeit nehmen und den Blick schweifen lassen. Unsere Augen brauchen wir ununterbrochen, doch selten nehmen wir uns auch mal die Zeit und lassen das was wir sehen auf uns wirken. So bemerken wir abends auf dem Weg nach Hause nicht den schönen Sonnenuntergang. Wenn wir aber einfach einen kurzen Moment stehen bleiben und ihn auf uns wirken lassen, haben wir direkt etwas für unsere Entspannung getan.

Blütenpracht

Ein Abendspaziergang hat so vielfältige Möglichkeiten uns und unsere Sinne anzusprechen. So zeigt das Atmen in der Natur wie angenehm frische Luft doch ist und wie man sie während eines ganzen Tages im Büro vermisst. Zu viele Menschen vergessen auch während der Arbeit zu lüften oder auch mal kurz vor die Tür zu gehen um wieder neuen Sauerstoff zu tanken.

Auch das Fühlen und Schmecken kann in der Natur wieder angeregt werden. So streift man beim Spazieren mal an einem Strauch vorbei oder tastet an der Rinde eines Baumes und nimmt dies auch bewusst war. Oder man pflückt wilde Erdbeeren und schmeckt ihren süßlichen, natürlichen Geschmack.

Mit unseren fünf Sinnen können wir Sinneserfahrungen machen und körperliches Erleben, aber nur wenn wir uns die Zeit dafür nehmen. Auch eine Ich-Werdung und Weiterentwicklung unseres Geistes ist durch die Initiation und Individuation möglich. Auf Grund ihrer stärkenden, nährenden, beruhigenden und versöhnenden Ausstrahlung kann die Natur uns aber auch eine innere und äußere Sicherheit vermitteln und unsere Kreativität und Imagination stärken, wodurch eine höhere Selbstsicherheit und Phantasie entsteht. Wir lernen über den Kreislauf des Lebens und die einzelnen Stufen, wie das Loslassen, das Entstehen, das Werden, das Sein und das Vergehen.

Ein Spaziergang in der Natur kann die pure Entspannung bedeuten, aber nur wenn wir unseren Sinnen auch die Möglichkeit geben unsere Umgebung in Ruhe wahrzunehmen. Durch dieses Erfassen erkennen wir erst wieder unsere traumhafte Umwelt und realisieren wie schön wir es hier in Rheinland-Pfalz doch haben.

Die Natur und Stille in Rheinland-Pfalz entdecken

Außerdem gibt es auch Angebote für begleitete Touren bei denen man lernt seine Sinne reflektiert einzusetzen und bei denen man auf die Schönheit und die Wirkung aufmerksam gemacht wird. So lernt man in einer Gruppe wie die Natur bewusst richtig genutzt werden kann und wie dadurch die Fitness im Alltag gestärkt wird. Lasst euch von den Angeboten der IchZeit Rheinland-Pfalz überzeugen oder erkundet eine der Regionen der Gastlandschaften auf eigene Faust.

Bildquelle: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/Fotograf Dominik Ketz


19.01.2014 von:
19
Jan
Alexandra
von

Unterwegs als WohlfühlScout im Felschbachhof – Rendezvous der Sinne

Es war wieder so weit – ein weiterer Einsatz als WohlfühlScoutin stand bevor. Und dieses Mal durften mich meine beiden Männer begleiten. Dieser Aufenthalt führte uns in die ländliche, ruhige Gegend, nach Ulmet – idyllisch bei Kusel gelegen.
Bereits die Anreise bescherte uns der liebe Wettergott wunderschönes, sonniges Wetter – hoffentlich bleibt dies über das Wochenende so, denn der Samstag erwartet uns mit einem Eseltrekking.

Am Ziel angekommen, dem 4-Sterne-Waldhotel Felschbachhof in Ulmet, präsentiert sich uns ein angenehmes Bild.
Etwas abseits gelegen, sehr idyllisch, umsäumt von Bäumen, liegt der Felschbachhof. Mit Liebe zum Detail präsentiert sich uns ein traumhaftes Bild, einfach herrlich und vielversprechend.

SAMSUNGSAMSUNG

Das Eseltrekking mit Helmut – wunderschön, klasse, toll, sehr empfehlenswert!

Das Eseltrekking stand unter dem Motto: “Wer geht mit wem durch die Lande?” Der Esel mit mir oder ich mit dem Esel?

Diese Frage stelle ich mir während des Eseltrekking vermehrt. Im Hintergrund höre ich meine Mitwanderer über mich und meine Eseldame lachen. Eigentlich war ich ja der Meinung, Lilly und ich verstehen uns, weil wir beide Frauen sind. Aber nein, dieser Esel fällt mir in den Rücken, zieht mich dahin, schiebt mich dorthin. Und das Beste: um an eine wunderschöne gelbe Blume zu gelangen, die da so am Wegesrand wächst, tritt mir dieser Esel auch noch auf den Fuß! Eine Heidenarbeit, die Lady wieder von meinem Fuß zu schieben, da ist ganz schön Gewicht dahinter. Aber es ist geschafft, Lilly hattte ihre wunderschöne, schmackhafte gelbe Blume und ich noch einen intakten Fuß. Zum Glück, es liegt noch etliches an Wegstrecke vor uns.
Und Sohnemann?
Der sitzt auf dem Rücken der Eseldame Lilly und genießt die Tour mit allen Sinnen.
Das Schöne an der Tour ist nicht nur das Erleben der Natur, die angenehme Wanderung mit den anderen Teilnehmern und den Eseln, sondern auch die Erzählungen unseres Eselführers Helmut.
Er kennt die Geheimtipps der Gegend, zeigt uns eindrucksvolle Kulissen – Blick über St. Julian und erzählt uns von früheren Zeiten als der Schmuggel noch florierte. Die Tour ist äußerst unterhaltsam, führt uns durch den Wald, über Stock und Stein.

Die Zeit vergeht wie im Fluge und schon sind wir an unserem Zwischenziel angelangt – dem Picknick auf einer Lichtung. Wir werden mit einem wunderschön gedeckten Tisch, deftigen Köstlichkeiten, Malzbier für die Kinder, eisgekühltes Bier für die Erwachsenen, Süßigkeiten und einer köstlichen Birnentarte überrascht.

Picknick auf der Lichtung

Die Esel grasen, die Erwachsenen unterhalten sich, die Kinder spielen und toben. Bild Tisch Gestärkt ziehen wir weiter, vorbei an eindrucksvollen Riesenpilzen, von denen Helmut alle Namen kennt, uns verrät, wie die genießbaren Sorten am besten zubereitet werden können.
Nach knapp 18 Kilometern durch den Wald, über Felder und Wiesen und schmale Waldwege kehren wir wieder an unseren Startpunkt zurück. Die Esel bekommen ihre Belohnung und wir können viele Eindrücke mitnehmen.

Eine tolle Wanderung, die wir nur empfehlen können.
Und auch am nächsten und übernächsten Tag haben wir noch etwas vom Eseltrekking: den Muskelkater in Gegenden, von denen ich gar nicht wusste, dass es dort Muskeln gibt!

EseltrekkingEseltrekkingEseltrekkingEseltrekking

Kulinarische Hochgenüsse für Augen und Gaumen im Felschbachhof

Nach einem solchen Tag freut man sich auf einen entspannenden Saunagang, den wir noch schnell kurz vor dem Abendessen einlegen. In den Genuss einer angenehmen Massage kamen wir leider nicht, da unsere Tour mit den Eseln doch etwas länger gedauert hatte.

Das Abendessen – einfach göttlich und köstlich!

Der Felschbachhof bezieht die Produkte aus der Region und die Bio-Zertifizierung spricht für das 4-Sterne-Waldhotel. Was uns an beiden Abenden serviert wurde, war super und bedarf eigentlich keiner weiteren Ausführung – die Bilder sprechen für sich.

Broccoli-MoussePilzcremesüppchenkulinarisch köstlichSAMSUNG

Die Besonderheit – die Essigprobe

In der Vitrine im Restaurant fiel uns ein außergewöhnlich geformtes Glas ins Auge. Auf Nachfrage wurde uns erklärt, dass es sich hierbei um ein Essigglas handelt, das speziell für die Essigprobe konzipiert und mundgeblasen hergestellt wird. Das Glas an sich ist sehr schmal gehalten – Hintergrund ist, dass der Essiggeruch nicht in die Nase steigt. Und an zweiten Abend kamen wir in den Genuss einer solchen Essigprobe. Allein die Namen sind eindrucksvoll: “Die Tränen der Cleopatra” und “Casanova”. Und geschmacklich sind diese Essigsorten ein echtes Erlebnis.
Sollte Sie Ihr Weg in den Felschbachhof führen, fragen Sie nach der Essigprobe und gönnen Sie sich ein besonderes Geschmackserlebnis.

Viel zu schnell ist unser Aufenthalt im Felschbachhof vorüber – aber wir werden wiederkommen! Nicht im September, sondern im Sommer, um den Felschbachhof als Ausgangspunkt für eine Draisinenfahrt zu buchen. Und natürlich, um lecker zu essen und Wellness zu genießen.

Hier noch einige weitere Eindrücke vom Felschbachhof:

SAMSUNG SAMSUNG SAMSUNGSAMSUNG SAMSUNG SAMSUNG SAMSUNG



Ich will Zeit für mich. Ich stehe im Vordergrund.

Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.