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IchZeit Rheinland Pfalz
21.06.2016 von:
21
Jun
Miriam
von

Heilbäder und Kurorte in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Für wen ist ein Aufenthalt in einem Heilbad oder Kurort interessant? Im Prinzip für jeden, der in seinem Urlaub etwas für seine Gesundheit tun möchte. Dies geht von Wohlfühlmomenten über Prävention bis hin zu medizinisch-therapeutischen Bedürfnissen.

Die 19 Heilbäder und Kurorte in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeichnen sich durch breitgefächerte Naturheilverfahren aus.
Die nachfolgende Infografik gibt einen guten Überblick über die Begriffsbestimmungen und Informationen rund um das Thema Kur.

Infografik Heilbäder und Kurorte in Rheinland-Pfalz und im Saarland, Tipps und Informationen

Infografik Heilbäder und Kurorte in Rheinland-Pfalz und im Saarland


27.11.2015 von:
27
Nov
Gundula
von

Das SpaCamp 2015 in den Gastlandschaften Rheinland-Pfalz

Wie ihr sicherlich schon in unseren vorherigen Blogeinträgen mitbekommen habt, fand vom 05. – 08. November im Hotel Zugbrücke in Grenzau das 5. offizielle SpaCamp statt – und zum 1. Mal in den Gastlandschaften Rheinland-Pfalz! Daher war es selbstverständlich, dass sich die IchZeit dazu bereit erklärte, als Gastautor an der Veranstaltung teil zu nehmen und den Teilnehmern aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und sogar Italien unsere wunderschöne Heimat etwas näher zu bringen. Das SpaCamp setzte sich aus dem eigentlichen “BarCamp” von Freitagabend bis Sonntag, und der Pre-Convention-Tour von Donnerstagnachmittag bis Freitagnachmittag zusammen. Die Pre-Convention-Tour wurde komplett vom IchZeit-Team organisiert und betreut, um den freiwilligen Teilnehmern Rheinland-Pfalz von seiner schönsten Seite zu präsentieren.

Das SpaCamp2015 im Hotel Zugbrücke

Das SpaCamp2015 im Hotel Zugbrücke

05. – 06. November: Pre-Convention-Tour durch die Gastlandschaften Rheinland-Pfalz

Am Nachmittag des 05. Novembers startete unsere Tour im Keramikmuseum Westerwald. In der einstündigen Führung durch das imposante Museum wurde den interessierten Gästen erklärt, woher der Begriff “Kannenbäckerland” überhaupt stammt, was die Keramik aus dem Westerwald eigentlich so einzigartig machte und weshalb dieser Stoff so vielseitig einsetzbar ist. Nach diesem inoformativen Rundgang ging es direkt weiter zu unserer geplanten Fackelwanderung vom Kasino Keller Höhr-Grenzhausen. Gestärkt durch leckeren, hausgemachten Glühwein und kleine appetitliche Snacks starteten wir die Wanderung durch das malerische Höhr-Grenzhausen und die anschließenden Felder. Der Schein des Feuers und die kühle Abendluft machten dies zu einer ganz besonderen Erfahrung. Die Wanderung selbst dauerte etwa eine Stunde und pünktlich als sich unsere Mägen meldeten kamen wir wieder am Kasino Keller am, wo uns ein herrlich herzhaftes 3-Gänge-Menü mit regionalen Spezialitäten erwartete. Das köstliche Essen und der gute Wein war die Grundlage für einen angenehmen Ausklang des Tages, sowie interessante Gespräche untereinander. Trotz der späten Stunde zu welcher der Abend endete, trafen sich am nächsten Morgen alle pünktlich um 8 Uhr am Bus, um den zweiten Teil der Pre-Convention-Tour zu starten.
Unser erstes Ziel an diesem Morgen war Johann Lafers Strumburg in Stromberg. Dort befindet sich das Restaurant sowie Hotel des berühmte Spitzen- und Fernsehkochs. Für einige von uns gab es sogar eine spontane Führung von dem überaus freundlichen Hotelpersonal, während andere die schöne Aussicht und angenehme Morgenluft genossen. Die nächste Station war dann das Land & Golfhotel Stromberg. Nach einem freundlichen und leckeren Empfang mit einem spontanen Brunch folgte eine Führung durch einige der hübsch eingerichteten Zimmer, sowie durch den modernen und noch sehr neuen Spa- & Wellnessbereich. Hier hatten die Teilnehmer Zeit, Fragen zu stellen und Informationen zu sammeln und somit verging unsere Zeit dort wie im Fluge. Nächster Halt war Menschel’s Vitalresort in Bad Sobernheim, wo uns zunächste ein leckers Mittagsmenü welches komplett aus BIO Zutaten zubereitet wurde erwartete. Menschel’s Vitalresort ist bekannt für die berühmten Felke-Kuren als fester Bestandteil des Wellnessbereiches des Hotels. Nach einem solch informativen Tag war es kein Wunder, dass unsere Teilnehmer die Busfahr zurück ins Hotel für ein kleines Schläfchen nutzten, um sich für den restlichen Abend auszuruhen. Denn bereits um 19 Uhr sollte das SpaCamp 2015 ganz offiziell starten. (Auf der Internetseite der Wellnessbummler findet ihr ebenfalls einen Blogeintrag über unsere Pre-Convention-Tour)

06.-08. November: Das SpaCamp 2015

Nachdem sich alle Teilnehmer noch einmal frisch machen konnten starterte dann ganz offiziell das SpaCamp mit einem gemütlichen Get-Together im Hotel Zugbrücke. Bereits am selben Abend fand die Themenvorstellung und Vorstellungsrunde der Teilnehmer statt, wodurch sich die diesjährige Veranstaltung von den vorherigen unterschied. Im Anschluss bekam jeder der Teilnehmer die Möglichkeit mit Hilfe von kleinen Punkten zu entscheiden, welche Themenvorschläge für ihn selbst am interessantesten waren und er gerne in den kommenden Tagen wahrnehmen würde. Gekrönt wurde der Abend von einem leckeren, gemeinsamen Abendessen, während welchem die Teilnehmer noch einmal die Möglichkeit hatten Kontakte zu knüpfen und Informationen auszutauschen.

Wahl der Sessions durch Punktevergabe

Wahl der Sessions durch Punktevergabe

Nach der offiziellen Begrüßung von Wolfgang Falkner (Veranstalter des SpaCamps), Olaf Gstettner (Inhaber Hotel Zugbrücke) und Jeanette Dornbusch (Projektmanagerin IchZeit / Heilbäder und Kurorte) am Samstagmorgen wurden zunächst die verteilten Punkte ausgezählt, und somit der Sessionplan für diesen und nächsten Tag festgelegt, bei welchem insgesamt 18 vielseitige Themen zusammenkamen. Die Seesions fanden parallel in 3 verschiedenen Räumen statt, wodurch jeder Teilnehmer immer eine interessante Auswahl bezüglich ihrer Interessen hatten. Auch neu in diesem Jahr waren die Open-Sessions, in welchen es möglich war, spontan über Themen zu diskutieren, auf welche man in Zukunft noch intensiver eingehen möchte.
Damit es auch zwischen den Sessions für niemanden langweilig werden konnte, wurden interessante Freizeitalternativen geboten. Zum Beispiel eine interne Tischtennis-Challange, ein interessantes Craftbeer-Tasting oder ein spannender Cocktail-Workshop! Abends bekamen die Teilnehmer sogar noch prominenten Besuch! Las-Vegas-Magier Ben Hyven sorgte während dem gemeinsamen Dinner für magische Unterhaltung und einige verblüffte und faszinierte Gesichter.
(Alle Ergebnisse der Sessions könnt ihr hier detailliert nachlesen.)

Die Teilnehmer konnten zwischen 18 interessanen Sessions wählen

Die Teilnehmer konnten zwischen 18 interessanen Sessions wählen

Der 3. und letzte Tag des SpaCamps startete mit einem kleinen Warm-Up mit Musik aus den 80ern um auch die müdesten Teilnehmer wieder munter zu bekommen. Nachdem der Tag so unterhaltsam gestartet hatte, konnten alle mit guter Laune in die letzten 6 Workshops starten. Daraufhin war es Zeit für die Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse.
Nach der Ergebnisrunde war es dann endlich Zeit, den Austragungsort des SpaCamps 2016 bekannt zu geben. Dieses wird vom 07. – 09. Oktober 2016 in Berlin-Brandenburg im Esplanade Resort & Spa unter dem Motto “Auf Ideenfang! SPAnnungsfelder zwischen Wellness und Gesundheit” stattfinden.

Das SpaCamp 2015 war zweifelsohne eine tolle Veranstaltung und für alle Teilnehmer sehr interessant. Und auch die Gastlandschaften Rheinland-Pfalz und das IchZeit-Team haben ihr bestes getan, um die 5 Tage für alle Besucher einzigartig zu machen. Wir sind uns sicher, dass auch die nächste Veranstaltung aufregend und informativ sein wird und freuen uns, dort einige bekannte Gesichter wiederzusehen.
Wir bedanken uns bei jedem Einzelnen, welcher diese Tage zu etwas besonderem gemacht hat und senden allen entschleunigende IchZeit-Grüße!


Weitere Blogbeiträge und Zusammenfassungen zu dieser einzigartigen Veranstaltung:


4.11.2015 von: Ronja
4
Nov
Ronja von
Ronja
Kategorie: Glücks-Momente,

#Pre#SpaCamp2015 – Ein Blick hinter die Kulissen

Die Spannung steigt und mit ihr der Adrinalinpegel unserer Teammitglieder der IchZeit. Letzte Vorbereitungen werden getroffen und der Puls wird immer schneller. Warum? Dieses Jahr findet zum ersten Mal seit seiner Existenz das “SpaCamp” in den Gastlandschaften Rheinland-Pfalz statt! Und um unser wunderschönes Bundesland gebührend zu vertreten, wurde uns angeboten, als Mitorganisator des Events zu fungieren – und natürlich wurde dieses Angebot mit großer Vorfreude angenommen.
Bereits einen Tag vor dem offiziellen Beginn des SpaCamps ist es den Teilnehmern möglich, an der sogenannten Pre-Convention-Tour teilzunehmen. Das Ziel dieses 2-tägigen Mini-Events besteht darin, den Teilnehmern Rheinland-Pfalz als Destination näher zu bringen und ihnen Eindrücke und Charakteristiken unserer Heimat auf angenehme Weise zu  vermitteln. Als Praktikantin bei der IchZeit bekam ich nun die spannende Aufgabe, diese Pre-Convention-Tour weitestgehend eigenständig zu organisieren und alle notwendigen Planungen vorzunehmen. Wow! Zunächst war ich etwas nervös, der Sache überhaupt gerecht werden zu können, aber dann startete ich voller Tatendrang in meine neue Aufgabe.
Bald bemerkte ich, dass hinter der Planung eines solchen Events viel mehr steckt als man es zunächst annimmt! Egal ob es sich dabei um die Vorbereitung des gemeinsamen Abendessens handelte, oder die Planung der Busrouten und Fahrtzeiten betraf, es gab unglaublich viel zu tun was mit den jeweiligen Betrieben besprochen werden musste. Aber genau das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Ich fand es immer wieder aufregend Kontakt zu den jeweiligen Ansprechpartnern aufzunehmen um mit ihnen Einzelheiten der Tour zu besprechen. Es war sehr spannend mit anzusehen, wie alles immer mehr Form annahm und am Ende den finalen Plan in den Händen zu halten ist ein tolles Gefühl.
Natürlich hat nicht immer Alles einwandfrei geklappt, aber davon ließ ich mich nicht unterkriegen und da mir meine Kollegen immer mit Rat und Tat zur Seite standen, bekam ich immer die Hilfe die ich zu dem Zeitpunkt benötigte.
Und jetzt ist es morgen endlich soweit! Die Pre-Convention-Tour wird beginnen und die Planungen in Realität umgesetzt. Ich bin unheimlich aufgeregt und gespannt, wie die Teilnehmer das geplante Programm finden werden und welches Feedback ich sowohl von Kollegen, als auch Besuchern der Tour im Nachhinein bekommen werde. Natürlich werde auch ich  live dabei sein um sicher zu gehen, dass alles möglichst reibungslos funktioniert und persönlich
Ich freue mich sehr auf die kommenden zwei Tage und falls ihr wissen möchtet, was genau während der Pre-Convention-Tour passiert und was das SpaCamp 2015 mit sich bringt, dann folgt uns doch auf unseren Sociel Media Kanälen auf Twitter und Facebook und bleibt immer up to date!

Wünscht mir Glück und vielleicht sieht man sich ja auf dem SpaCamp :)!


3.11.2015 von:
3
Nov
Jeanette
von
Kategorie: Glücks-Momente,

Der Countdown läuft – SpaCamp 2015 in Rheinland-Pfalz

Das SpaCamp ist das einzige Barcamp der Spa, Wellness, Gesundheits-Fachbranche und seit dem 2. SpaCamp im Jahr 2009 bin ich immer dabei gewesen. Als Frischling, hochmotiviert, erkältungstechnisch angeschlagen oder einfach ein fröhlicher Barcampteilnehmer, der sich jedes Jahr immer wieder erneut darüber freut “alte Bekannte” wieder zu sehen und neue Themen/Trends kennen zu lernen. Und im letzten Jahr fragte mich Wolfgang (Falkner), Veranstalter des SpaCamps, ob die Veranstaltung denn nicht in Rheinland-Pfalz statt finden kann und wir als Destinationspartner Lust dazu hätten?

Ja. Nein. Lust hätten wir bestimmt…und ruck, zuck findet in zwei Tagen die PreConventionTour und in drei Tagen das SpaCamp statt.

 


Und passend zu diesem Countdown wollte die SpaCamp-Redaktion von mir wissen, was uns antreibt und wie wir den Balanceakt zwischen herzlichem Gastgeber und entschleunigenden IchZeiten hinbekommen. Et voilá, da sind meine Antworten:

  • Liebe Jeanette für welche 3 BarCamp-typischen „Tags“ stehen die Gastlandschaften Rheinland-Pfalz? Warum soll mich mein nächster Urlaub am besten auf direktem Weg in Eure Heimat führen?

Ohne lange darüber nachzudenken, dann sind das „Gastfreundschaft“, „Lächeln“, „Landschaftsvielfalt“. Ansonsten würde ich nur viel mehr Worte, besser gesagt Adjektive, benötigen, um unsere zehn Gastlandschaften in Rheinland-Pfalz zu beschreiben und bildlich vor Augen zu führen.

Warum? Man träumt entweder von hohen Bergen, dem Meer oder dem fernen Unbekannten. Ich finde, man unterschätzt dieses Bundesland zwischen Köln und Frankfurt. Man muss ein mal hier gewesen sein, um es zu verstehen und sich zu „verlieben“. Auf kleinstem Raum zeigen sich so viele unterschiedliche Landschaften – entweder von Mensch oder Natur in Jahrhunderten oder gar wenigen Jahren erschaffen.

Neben Mythen, Romantik, Architektur prägen vor allem die Menschen mit ihrer Freundlichkeit und ihren Traditionen das Bild. Ich vergleiche es manchmal mit dem Stück „heile Welt“ und dennoch sind Rheinland-Pfälzer offen für einander, für andere Kulturen und moderne Einflüsse.

  • Wie verbinden sich Tradition und Trends in Eurer Region? Wie schafft ihr es, so vorbildlich, traditionelle Werte mit neuen Medien, wie IchZeit-Blog oder Podcasts zu verbinden?

Danke 🙂 Darüber werden sich meine KollegenInnen auch riesig freuen.

Das Eine schließt das andere nicht aus. Tradition schafft Werte und Werte sind unsere Wurzeln, sie können uns Halt geben. Trends und Traditionen sollten sich nicht ausschließen.  Im Grunde genommen verschaffen wir uns mit den neuen Medien Gehör auf den unterschiedlichen Kommunikationskanälen, neben den „alten“ Medien nicht zu vergessen. Man sollte sich nur vorher bewusst sein, welche Kanäle man wirklich bespielen will und wie viel Zeit und Mühe es einem kosten kann. Viele unterschiedliche Kanäle heißt eben auch viel Arbeit und permanentes Dranbleiben und eventuell Nachjustieren. Heute ist es Facebook, morgen eher Twitter oder Snapchat. Und ein wenig Arbeitsteilung kann nie schaden, denn viele fleißige Hände bewirken auch einen überschaubaren Arbeitsaufwand.

  • Denkt man an Wellness und Rheinland-Pfalz, fallen einem die Vinotherapie oder die bekannte Felkekur ein. Wie werden diese Konzepte umgesetzt und was gibt es sonst noch?

Ja diese Beiden Konzepte sind am bekanntesten! Aber Wellness und Gesundheitsangebote können auch einen ganz anderen Ansatz einschlagen. Zum Beispiel, wenn Aspekte des Rückzugs oder der Fokussierung im Vordergrund stehen, dann sind Übernachtungsmöglichkeiten im Kloster sehr spannend und zielführend. Eine andere wissenschaftliche Richtung nimmt wiederum ein Konzept in der Eifel ein. Das GesundLand Vulkaneifel versucht den therapeutischen Aspekt der Landschaften und Naturräume in die Entwicklung von Gesundheits- bzw. Präventionsangeboten einzubinden. Und generell versuchen viele Hotelanbieter und Gesundheitsorte z.B. Heilbäder und Kurorte sich verstärkt auf ihre ursprünglichen Traditionen und Heilmittel zu fokussieren, und an die heutigen Anforderungen und Gegebenheiten weiterzuentwickeln.

  • In Rheinland-Pfalz gibt es viele tolle Spa- und Wellness-Hotels. Könnt ihr uns verraten, was den Erfolg einer optimalen Zusammenarbeit zwischen Hotel und Destination ausmacht?

Kommunikation. Kommunikation. Kommunikation. Hotel und Destination sollten Partner auf Augenhöhe sein, und sich auch ehrlich und selbstkritisch mit Fragen auseinander setzen dürfen. Jeder kann von dem anderen Lernen und die Zusammenarbeit kann sich durch Erfahrungen und Einstellungen wunderbar ergänzen. Und Fehler, nicht gut laufende Maßnahmen sollten ebenfalls erlaubt sein, nur so kann man die Lernkurve für sich selbst als auch für die Kooperation steigern.

  • Auch beim SpaCamp 2015 wird es eine Pre-Convention-Tour geben. Hier geht es ins Naheland. Auf was dürfen sich die Teilnehmer freuen?

Die Pre-Convention-Tour im letzten Jahr wurde von den Teilnehmern sehr positiv bewertet. Auf dem SpaCamp bleibt gar keine Zeit die Region, Kultur und Menschen kennen zu lernen und somit stellt die PCT eine wunderbare Ergänzung dar.

Das war für uns ausschlaggebend alle Einzuladen. Wir können Interessierten noch andere Facetten, Wellnesshotels oder Konzepte vorstellen und Einblicke gewähren. Wir werden noch ein wenig tiefer in Höhr-Grenzhausen zum Thema Tradition und Keramik einsteigen und dann den Freitag im Naheland verbringen – zwischen Wellnesshotels, Heilbad und deutschlandweit einzigartigen Alleinstellungsmerkmalen.

  • Dürfen wir schon mit einem Themenvorschlag von euch beim SpaCamp rechnen? 🙂

Mmh, ich suche immer noch nach dem perfekten Thema. Vielleicht schaffe ich es noch eine Session anzumelden.

 


 

Man muss nicht lange darüber nachdenken – wenn einem solch eine tolle Gelegenheit geboten wird. Zusammen mit dem Hotel Zugbrücke im Westerwald haben wir einen tollen, engagierten und hoch professionellen Partner an der Seite, der für jegliche Ideen und Spielrenzien zu haben ist und nicht davor zurück schreckt. Auch jetzt in der Hochphase der Vorbereitung und letzten Stunden vor dem Sturm, muss man DANKE sagen können. Das gilt auch Wolfgang und dem gesamten Orgateam des SpaCamps…toi, toi, toi…ich werde dann jetzt mal noch weitere kleinere Vorbereitungen für die Pre-Convention-Tour erledigen.

Vielleicht bis spätestens Freitag in Höhr-Grenzhausen. Ich freue mich auf euch.
Und wer leider dieses Jahr nicht dabei sein kann oder weitere Hintergrundinformationen lesen mag, der kann mehr auf www.spacamp.de entdecken.

 


21.09.2013 von:
21
Sep
Ralph
von

“Hui! Wäller?” – “Allemol!”

Eine sommerliche IchZeit erleben wir im 4-Sterne Wildpark-Hotel in Bad Marienberg im Westerwald. Ein familiär geführtes Hotel mit zahlreichen Möglichkeiten der Erholung und Entspannung fernab von Hektik und Großstadtlärm und eine halbe Autostunde vom nächsten Autobahnanschluss!
75 Zimmer, vom Einzelzimmer bis zur Suite mit eigenem Whirl-Pool laden ein, Abstand vom Alltag zu gewinnen, sich verwöhnen zu lassen und die Natur zu genießen, die sich rund um das Hotel ausstreckt, so weit das Auge reicht.

Doch bevor wir unsere Wanderschuhe anziehen, genießen wir die Wohlfühlangebote im Hotel:
Auf 640 m² bietet der Beauty- und Spabereich alles was Körper, Geist und Seele gut tut.
Dampfbad und finnische Sauna gehören natürlich dazu und auch Gesundheit nach Pfarrer Kneipp wird im Wassertretbecken angeboten. Verschiedenste Therapie- und Wellness-Angebote des Hotels helfen, das gesunde persönliche Gleichgewicht zu erhalten oder wiederzufinden.

Jede Woche gibt es für die Gäste Aqua Fitness mit Andrea Steinbach. Männer, die denken, diese Wassergymnastik wäre Frauenkram sollten dieses Vorurteil schnellstens in der Umkleidekabine lassen und es ausprobieren. Im Wasser wird Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit gesteigert. Dabei dienen Schwimmnudeln als Widerstände, die ähnlich wie Gewichte im Fitnessraum wirken. Und es gibt sogar Kurzhanteln. Nicht aus Metall, sondern aus einem speziellen Schaumstoff. Sie wären nicht sehr schwer, wenn man sie über Wasser benutzen würde. Wenn! Doch diese Hanteln werden auch unter Wasser eingesetzt. Dort zeigt sich, wie trainiert der Körper ist. Oder eben noch nicht. Doch das Gute ist, dass es für jeden Fitnessgrad geeignet ist und jeder nach seinen Möglichkeiten mitmachen kann und dabei seine Gelenke schont.

Die luxuriöse Ausstattung und die persönliche Atmosphäre des Beauty-Bereiches garantieren Erholung und Entspannung auf höchstem Niveau. Nach den Wünschen der Gäste wird ein Schönheits- und Pflegeprogramm zusammen gestellt. Ich habe mich für eine Ayurveda Massage entschieden mit warmen, duftendem Öl!
Ayurveda (übersetzt: “Wissenschaft vom langen, gesunden Leben”) ist die älteste Form einer ganzheitlichen Heilkunde. Es wurde tausende von Jahren mündlich überliefert. „Ayurveda versteht den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele“, erklärt mir Kosmetikerin Vera Dehren vom Beauty- und Wellness-Center im Wildpark-Hotel. Das Gleichgewicht aller im Körper wohnenden Kräfte sind nach dem ayurvedischen Verständnis die Grundlage für ein erfülltes und gesundes Leben.

Ayurvedische Massagen wirken entschlackend und pflegend für die Haut, verspricht Frau Dehren mir. Und die Massage trüge zur völligen Entspannung bei. Ob ich entschlackt habe, kann ich nach der Massage schwer beurteilen, aber völlig entspannt bin ich dabei gewesen und meine Haut fühlt sich samtweich an. Kosmetikerin Vera Dehren kümmert sich auch um schöne Hände. Ihre Maniküre hat bei meiner Frau einen echten Glücksmoment ausgelöst, denn schön lackierte Fingernägel sind für sie ein sichtbares Zeichen für den Abstand vom Alltag.

Besonderes Verwöhn-Highlight ist der “Tempel der Ruhe”, ein kuppelüberspannter Relaxraum. Das Hotel nennt es eine „mystisch entrückte Sphäre beim Erleben der Naturelemente Feuer, Wasser und Licht“. Wir haben auf jedenfall im Wechselspiel der Farben auf den Wasserbetten absolut entspannen können und nur die Lust auf das Buffet im Restaurant lockte uns wieder hinaus.

Zum Ausklang des Tages lädt das stilvoll elegant eingerichtete Restaurant mit á la carte Speisen und einem reichhaltigen kalt-warmen Buffet ein. Wer das Glück hat, mindestens zwei Abende zu essen, entgeht der Qual der Wahl, ob er statt im Restaurant nicht lieber auf der mit einer großen Glaskuppel überdachten Piazza Leone essen möchte.
Bei dem wunderschönen Wetter, dass uns auf unserer IchZeit begleitet, ist morgens allerdings auch klar, wo wir frühstücken: Auf der blumengeschmückten Terrasse mit Blick auf den Westerwald. Die „Wildpark-Hotel Guten Morgen Post“ gibt uns Ausflugstipps in der Region und somit Anregungen für die weitere Planung des Tages.

Kaffee und Kuchen lassen wir uns im 360° Drehrestaurant servieren. Wer eine Stunde dort oben ist, hat sich mit dem Restaurant genau einmal um die eigene Achse gedreht und neben dem Kuchen auch den Blick in alle Himmelsrichtungen genießen können.

Direkt neben dem Hotel steht der Hedwigsturm. Spätestens seine Besteigung weckt die Wanderlust durch die sanften Hügel. Der hoteleigene Shuttle-Service bringt uns zum anderen Ende der achten Etappe des Westerwald-Steiges. Somit können wir ausgestattet mit Lunch-Paketen die sechszehn Kilometer der Etappe von Hachenburg zurück zum Hotel wandern, an dem der Westerwald-Steig genau entlang führt. Dabei kommen wir am großen und kleinen Wolfstein vorbei. Manche sehen in den Wolfsteinen eine frühere keltische Kultstätte. Jedenfalls liegen sie schon seit etwa 25 Millionen Jahren hier herum.

Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Kletterwald, der schon wieder ganz nah beim Hotel ist. Tarzansprünge, lange Seilbahnen und vieles mehr bietet Nervenkitzel in Höhen bis zu 12 Metern. Wild in seiner natürlichen Umgebung können wir im Wildpark beobachten, der dem Hotel seinen Namen gibt. Der Eintritt in den Park ist frei und wer das Hotel verläßt steht fast schon mitten drin. Auch der Barfußweg im Kurpark von Bad Marienberg ist einen Spaziergang wert. Schuhlos versteht sicht. Uns erwartet hier ein wörtlich gemeintes eindrucksvolles Erlebnis! Die Füße erfühlen kantige Holzhackschnitzel, hartes Natursteinpflaster, kribbelnde Tannenzapfen, weichen Rindenmulch, Bitumenflächen, runde Flusskiesel, aneinandergereihtes Rundholz, raue Baumscheiben und frischen Rasen. Nicht alles ist gleichermaßen angenehm!

Vielleicht finden wir ja ein heilendes Kraut für unsere Sohlen im Apothekergarten nach Pfarrer Kneipp direkt neben dem Pfad? Es soll ja für alles ein Kräutlein gewachsen sein. Der Apothekergarten zeigt eine Vielzahl von Kräutern, jedes einzeln beschriftet und seine gesundheitliche Wirkung wird auf Tafeln erklärt.

Wir beschließen, es mit Hopfen auszuprobieren. Mit innerer Anwendung. Darum fahren wir in den Nachbarort Hachenburg zur dortigen Erlebnisbrauerei. Hier gewährt man uns den Schlüssel zum Zwickelkeller um das dort gelagerte naturtrübe Bier zu probieren, und stärkt uns am Ende einer Führung mit einer deftigen, für die Region typischen Spezialität: Der Westerwälder Kartoffelsuppe mit knusprigem Treberbrot. Auf den Geschmack der Lebensmittel-Veredelung gekommen, fahren wir weiter nach Unnau, einem weiteren Nachbarort. Hier steht die älteste Kornbrennerei des Westerwaldes, die seit 1766 existiert.
Seit 1969 lebt Marianne Lieber hier und mit viel Geschick und Geschmack bringt sie die verschiedensten Brände heraus.

So haben wir viel erlebt bei unserer IchZeit und uns gleichzeitig wunderbar erholt und entspannt in den drei Tagen, die wir hier waren. Ach ja: Wenn Sie mal im Westerwald wandern und Wandersleute Ihnen entgegen rufen: “Hui! Wäller?” seien Sie nicht verunsichert. Rufen Sie freundlich “Allemol!” zurück. Denn so geht der Westerwälder Gruß.

Unsere zehn touristischen Regionen in Rheinland-Pfalz bieten sich wunderbar für ein Wellness-Wochenende oder einfach zum Entspannen und Erholen an. Deshalb folgen wir gerne mit diesem Blog-Beitrag dem Aufruf von Jana, unsere Heimatbundesländer vorzustellen. Und was die anderen Regionen an Wellness, Gesundheit und Entspannungsmomenten bieten, zeigen unsere Film– und Fotobeiträge.



Ich will Zeit für mich. Ich stehe im Vordergrund.

Ich benötige Entspannung, gesunde Ernährung, Medical Wellness und Gesundheit, um in Balance mit mir selbst zu kommen. Ich muss dafür nicht weit reisen. Dies alles bietet mir die IchZeit. Hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz.